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SG Sonnenhof Großaspach
Veranstaltungen für die ganze Familie

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Rückblick:
Zweitligist
TSG Hoffenheim testete Oberligist Aspach
im Großaspacher Fautenhau

SG-Presseberichte der Saison 2007/08
mit freundlicher Unterstützung der
Backnanger Kreiszeitung



SG Sonnenhof Großaspach
Oberliga

22. Juli 2007


TSG Hoffenheim
2. Bundesliga

0

 

6


Testspiel am Sonntag, 22. Juli
SG Sonnenhof Großaspach - TSG 1899 Hoffenheim   0:6 (0:5)
um 11.00 Uhr - Sportanlage Fautenhau Großaspach

Nicht nur eine Nummer zu groß
(23. Juli 2007)

"Es geht schon wieder gut los." Uli Ferbers Galgenhumor angesichts von sieben verletzten Kickern passte zur Leistung des Oberligisten gegen Zweitligist TSG 1899 Hoffenheim. 0:6 verlor das personell geschwächte Aspach das Saisoneröffnungsspiel im Fautenhau. Vor allem vor der Pause war die Elf von Ralf Rangnick nicht nur eine Nummer zu groß.

VON UWE FLEGEL - Die Gäste aus dem Kraichgau hielten sich gestern im Fautenhau nur einmal arg zurück. Das war kurz vor der Partie. Die SG Sonnenhof stellte ihren Fans jeden Aspacher Spieler einzeln vor. Die Zweitligaprofis schauten sich das Ganze in aller Ruhe mit an und warteten geduldig, bis Schiedsrichter Arno Blos mit fünf Minuten Verspätung anpfiff. Etwa fünf Minuten dauerte es auch, bis Hoffenheim ins Spiel fand. Dann deckten die Profis um ihren Backnanger Trainer Ralf Rangnick die Schwächen des Oberligisten im zentralen Mittelfeld schonungslos auf. Vor allem der Kameruner Issac Vorsah und Francisco Copado sorgten mit direktem und steilem Spiel in die Spitze dafür, dass die Abstimmungsprobleme der SG in der Defensive bestraft wurden. Zsolt Löw (11. Minute), Vedad Ibisevic (23. und 26.), Dragan Paljic (35.) sowie erneut Ibisevic sorgten für ein klares 5:0. Dabei standen sie jeweils alleine oder teilweise sogar zu dritt frei vor Sonnenhof-Torhüter Sven Burkhardt.

Zu Recht stellte Aspachs neuer Trainer Markus Gisdol nach dem Spiel fest, dass die Partie gegen einen starken Zweitligisten für seine Elf zu früh kam (siehe nebenstehender Artikel: TSG spielt das, . . . ). Zumal der Zweitliga-Neuling vor der Pause eine starke Leistung zeigte. Aggressiv und schnell eroberte die TSG immer wieder den Ball, um ihn dann mit schnellem Direktspiel in die Spitze zu bringen. Einziger kleiner Kritikpunkt von Rangnick nach dem Spiel: "Wir hätten vor der Pause sogar noch mehr Tore schießen können."

Doch mit Ende der ersten Halbzeit war auch die Sturm- und Drangphase der Badener beendet. Die TSG ging mit einer komplett neuen Mannschaft in die zweiten 45 Minuten. Und plötzlich hatten auch die zwei Klassen tiefer beheimateten Aspacher gute Szenen. Im zentralen Mittelfeld stand die SG nun besser. Hoffenheim tat sich zusehends schwerer, zu Chancen zu kommen. Ganz stark war allerdings das 6:0, das Tomislav Maric mit der Hacke einleitete, Mario Göttlicher querlegte und Andreas Mayer freistehend erzielte.

Auf der anderen Seite vergaben die Aspacher gleich dreimal die Chance, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. In der 55. Minute traf der eingewechselte Mohamed Abou Shoura nur die Latte. Nach einer Stunde scheiterte Hristos Saltidis freistehend an TSG-Keeper Thorsten Kirschbaum und sechs Minuten später war Abou Shoura aus halbrechter Position einfach einen Tick zu unentschlossen.

SG Sonnenhof Großaspach: Burkhardt (46. Jurkovic) - Seiler (46. Blaskic), Grab, Fichter, Wengert - Beck (85. Weller), Greco (46. Abou Shoura), Adamos, Bonsignore (73. Tiryaki) - Saltidis, Spina (68. Rometsch). TSG Hoffenheim: Daniel Haas (46. Kirschbaum) - Janker (46. Teber), Jaissle (46. Göttlicher), Nilsson (46. Rundio), Löw (46. Bindnagel) - Copado (46. Keller), Vorsah (46. Steffen Haas), Salihovic (46. Spilacek), Paljic (46. Mayer) - Mesic (46. Maric), Ibisevic (46. Hesse). Tore: 0:1 (11.) Löw, 0:2 (23.), 0:3 (26.) Ibisevic, 0:4 (35.) Pajic, 0:5 (37.) Ibisevic, 0:6 (58.) Mayer. Schiedsrichter: Blos (Köngen). Zuschauer: 800.

TSG spielt das, was die SG spielen will
(23. Juli 2007)

(uwe) Zufriedene Trainer sehen anders als Markus Gisdol aus. Trotzdem suchte der neue Coach des Oberligisten das Positive: "Die erste Halbzeit war für uns eine sehr gute Lehrstunde.

" Denn während bei der SG in Sachen Spielsystem noch ein großer Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft, zeigte Hoffenheim, warum dem Neuling viele Experten zutrauen, in der zweiten Liga eine gute Rolle zu spielen. Auch Ralf Rangnick war mit dem Auftritt seiner Elf vor der Pause zufrieden: "Da waren einige Dinge zu sehen, die wir in den vergangenen zwei Wochen einstudiert haben." Die Aggressivität in der Ball eroberung und das schnelle Spiel in die Spitze war für die Großaspacher nicht nur beispielhaft, sondern zumindest gestern ein noch unlösbares Problem.

Schwierigkeiten hat der Oberligist, bei dem Martin Cimander, Benny Dihl, Fabian Aupperle, Benjamin Gorka, Pietro de Lucia, Mario di Biccari und Gino Russo verletzt fehlten, im zentralen defensiven Mittelfeld. "Da haben wir noch nicht die Idealposition gefunden", bestätigt Gisdol, der eines aber nicht vergaß: "Wir haben gerade mal zwei Wochen Vorbereitung hinter uns". Es bleibt noch Zeit, die Abstimmungsprobleme zu beheben. Zumal Aspach gestern ja guten Anschauungsunterricht hatte. Was Hoffenheim gestern eine Halbzeit zeigte, kommt dem Ideal im modernen Fußball ziemlich nahe. Und: nach der Pause sah beim Sonnenhof ja vieles auch schon viel besser aus.

Hoffenheim schlägt Großaspach 6:0!
(Aus der Vereinshomepage des TSG 1899 Hoffenheim am 22. Juli 2007)

Zum Abschluss des Trainingslagers gelang 1899 Hoffenheim ein ungefährdeter Kantersieg beim Oberligisten SGS Großaspach. Andreas Mayer muss mit einer Bänderdehnung im Sprunggelenk pausieren.

Zum Einsatz in Großaspach kam auch wieder Stürmer Vedad Ibisevic, der am Freitag noch aus dem Trainingslager in Leogang abreisen musste. Seine Zahnentzündung erwies letztendlich als undramatisch. In der 11. Minute ging 1899 durch Dragan Paljic mit 1:0 in Führung, Ibisevic sorgte mit einem Doppelschlag in der 23. und 25. Minute für die 3:0-Führung. Paljic erhöhte in der 35. Minute auf 4:0 und erneut Ibisevic sorgte mit dem 5:0 nur zwei Minuten später für den Pausenstand vor 800 Zuschauern.

Nach dem Wechsel gab es nur noch einmal ein Tor für Hoffenheim zu bejubeln. Nach einer Stunde durfte Andreas Mayer über das 6:0 jubeln, doch der Mittelfeldmotor erlitt noch eine Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk, die ihn nun zu einer mehrtägigen Pause zwingen wird.

Aufstellung Hoffenheim:
D. Haas (46. Kirschbaum) – Löw (46. Göttlicher), Nilsson (46. Rundio), Jaissle (46. Bindnagel), Janker (46. Teber) – Paljic (46. Spilacek), Vorsah (46. Mayer), Copado (46. St. Haas), Salihovic (46. Keller) – Mesic, Ibisevic (46. Hesse)


Golfclub Marhördt und Merkle Erdbau präsentieren:

Saison-Eröffnungsspiel
am 22. Juli um 11.00 Uhr

gegen Zweitligist
TSG Hoffenheim

Programm:
  9.00 Uhr   Einlass
  9.30 Uhr   Einlagespiel der B-Jugendmannschaften
                
SG Sonnenhof Großaspach – GSV Erdmannhausen
10.30 Uhr   Offizielle Vorstellung des SG-Oberligakaders
11.00 Uhr   
SG Sonnenhof Großaspach - TSG Hoffenheim

Rahmenprogramm:
ab 9.00 Uhr     Hocketse mit Weißwurstfrühstück.
                    Musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Großaspach
ab 9.30 Uhr     Businessbrunch für alle Partner der SG Sonnenhof Großaspach im Kanadischen Blockhaus. (Zutritt nur mit Businesskarte)

Am Sonntag im Fautenhau: VfB-Profi Serdar Tasci.Prominenter Gast:
VfB-Profi Serdar Tasci
steht für Autogrammwünsche der jungen Fußballfans zur Verfügung.

 

Karten zu 6 Euro (Erwachsene) und 4 Euro (Ermäßigt) sind ab sofort bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich:

  • Hotel Sonnenhof, Kleinaspach
  • Autohaus Möhle, Großaspach
  • Intersport Hettich, Backnang

Es grüßt die SG-Vorstandschaft.


Ergebnis ist für Gisdol zweitrangig
(20. Juli 2007)

Fußball-Oberligist SG Sonnenhof Großaspach absolviert am Sonntag sein Saisoneröffnungsspiel. Trainer Markus Gisdol freut sich auf das Match um 11 Uhr im Sportpark Fautenhau gegen den Zweitligisten TSG 1899 Hoffenheim, der vom Backnanger Ralf Rangnick trainiert wird. Zudem gibt es ab 9 Uhr ein umfangreiches Rahmenprogramm.

VON HEIKO SCHMIDT - Seit knapp zwei Wochen befindet sich Oberligist SG Sonnenhof Großaspach im Training. Bislang ist Coach Markus Gisdol mit seinem Team zufrieden. "Die Spieler ziehen gut mit", lobt der 37-Jährige. Der ehemalige Oberligaspieles des SC Geislingen, des SSV Reutlingen und des 1. FC Pforzheim stellt jedoch klar, dass erst der erste Schritt gemacht wurde und seine Mannschaft sich in der Anfangsphase der Vorbereitung befindet. Deswegen will sich der Trainer auch jetzt noch nicht bei der Vergabe der Stammplätze festlegen: "Ich möchte keinen herausheben. Es sind auch noch keine festen Positionen vergeben."

Deshalb ist noch unklar, wer bei den Großaspachern am Sonntag von Beginn an auflaufen wird. Denn in den bisherigen Testpartien (3:1 beim FSV Lamerdingen und 2:0 beim VfL Brackenheim) probierte Gisdol einiges aus und wechselte munter. Fest steht jedoch, dass die angeschlagenen Mario Di Biccari, Pietro De Lucia, Benjamin Gorka, Martin Cimander und Gino Russo am Sonntag nicht dabei sein werden. Auch die Zielsetzung ist beim Trainer nicht hoch. "Das Ergebnis ist zweitrangig. Ich möchte das umgesetzt sehen, was im Training geübt wird."

Das ist auch kein Wunder, denn am Sonntag geht es gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Der Aufsteiger in die zweite Bundesliga wird vom Backnanger Ralf Rangnick trainiert. In höchsten Tönen lobt Gisdol den Gegner: "Die TSG Hoffenheim ist einer der kommenden Clubs in Deutschland und ein Vorbild für viele kleine Mannschaften. Es ist für uns eine große Ehre, auf ein solches Team zu treffen." Aspachs Coach hofft, dass seine Oberligakicker auch einiges vom Zweitligisten lernen können. Zumal seine SG dasselbe System wie die TSG spielen soll. Eine hohe Meinung hat Gisdol demzufolge dann auch vom Backnanger Ralf Rangnick. "Ein Top-Trainer."

VfB-Profi Serdar Tasci gibt Autogramme

Neben den Hoffenheimern hat sich auch ein prominenter Zuschauer für Sonntag angekündigt. Serdar Tasci vom deutschen Fußballmeister VfB Stuttgart schaut sich das Match im Fautenhau an. Der 20-Jährige steht den VfB-Fans und Fußballinteressierten auch für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Die Zuschauer können sich am Sonntag aber auf weitere Attraktionen freuen. Denn: Die SG Sonnenhof stellt für diese Begegnung ein umfangreiches Rahmenprogramm auf die Beine. Um 9 Uhr beginnt eine Hocketse. Ein Einlagespiel der B-Jugend der SG Sonnenhof Großaspach gegen den GSV Erdmannhausen wird ebenfalls um 9 Uhr angepfiffen. Um 10.30 Uhr stellen die Aspacher ihren Oberliga-Kader und ihr Trainerteam für die neue Saison vor.

Nichts Besonderes, aber ein schönes Heimspiel
(19. Juli 2007)

"Ein besonderes Spiel ist es nicht. Aber: in der Heimat zu spielen, ist natürlich immer schön und angenehm." Zumal, wenn beim Gegner langjährige Weggefährten Ralf Rangnicks das Sagen haben. Und deshalb blickt die Region am Sonntag aufmerksam nach Aspach, wo der Fußballlehrer aus Backnang mit dem Zweitligisten TSG Hoffenheim gastiert.

VON UWE FLEGEL - Schalke. Leverkusen. 1860 München. VfB Stuttgart. Wenn die SG Sonnenhof Proficlubs zu Gast hat, dann hatte es der Verein aus dem Fautenhau bislang gerne erstklassig. Diesmal kommt mit Hoffenheim ein Zweitliganeuling. Der Oberligist rechnet dennoch damit, dass seine offizielle Saisoneröffnung ein Fußballfest wird. "2 000 Zuschauer", nennt SG-Sprecher Alexander Stecher die angepeilte Marke. Es spricht einiges dafür, dass die Großaspacher ihr Ziel erreichen. Nicht nur weil der TSG-Aufstieg und das Konzept Hoffenheim bundesweit Schlagzeilen machte. Auch weil der Coach einer der profiliertesten deutschen Fußballtrainer ist. Und weil Ralf Rangnick aus der Region stammt.

Noch keine Zugnummer wie der VfB, aber ehrgeizig

Der Backnanger weiß: "Wir sind noch keine Zugnummer wie der VfB." Jedoch: "Wir sind auf jeden Fall schon mal Zweitligist und werden als Proficlub wahrgenommen." Mit SAP-Gründer Dietmar Hopp als finanzstarkem Mann im Hintergrund strebt der Verein aus dem kleinen Sinsheimer Ortsteil zudem Großes an. In einigen Jahren will die TSG erstklassig sein. Eine dafür taugliche 30 000-MannArena entsteht bei Sinsheim bereits.

Fürs Erste steht bei dem in der Nachwuchsarbeit vorbildlich arbeitenden Verein aber noch der Kampf um Punkte in der zweiten Liga an. Los geht der am 12. August daheim gegen Mitaufsteiger Wehen. Bestehen müssen die Badener aber auch im Vergleich mit Clubs wie dem 1. FC Köln, dem 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, 1860 München und dem FSV Mainz. Klar, dass auch in Hoffenheim die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Dem Trainingslager auf der Nordseeinsel Langeoog folgte eine Trainingswoche zu Hause und nun ein einwöchiges Trainingslager im österreichischen Leogang. Auf dem Rückweg vom Salzburger Land in den Kraichgau macht die TSG am Samstagabend in Kleinaspach Station.

Der Vergleich am Sonntagmorgen ist der Abschluss des schweißtreibenden Programms. "Die Jungs sind am Anschlag", erzählt Rangnick, dass die Plackerei Spuren zeigt. Trotzdem erwartet der 49-Jährige, dass seine Kicker im Fautenhau richtig Gas geben. Schließlich ist die Partie beim Oberligisten das letzte Spiel vor dem Test gegen den KSC am 27. Juli. Das Duell mit dem Erstligisten bezeichnet der TSGCoach als "Generalprobe" für die Bundesligapremiere. Deshalb will Rangnick gegen Karlsruhe möglichst mit der Elf beginnen, die gegen Wehen anfängt. Das bedeutet: In Aspach besteht für Francisco Copado und Co. die vermutlich letzte Chance, sich einen Platz in der Startformation zu sichern.

Rangnick kündigt an, alle Spieler einsetzen zu wollen

Angesichts der stressigen Vorgeschichte werden die Hoffenheimer Fußballer am Sonntag Willensstärke zeigen müssen. Und zwar alle. Rangnick kündigt an: "Jeder spielt eine Halbzeit." Einzig der Einsatz des Ex-Stuttgarters Tobias Weis (Probleme an der Patellasehne) ist fraglich. Nichts entgegen steht hingegen, dass die drei anderen Zugänge der schwedische Nationalspieler Per Nilsson, der von Erstligaabsteiger Alemannia Aachen gekommene bosnische Nationalspieler Vedad Ibisevic und der ghanaische Junioren-Nationalspieler Isaac Vorsah ihren neuen Trainer überzeugen. Dass er sich auf das Aufstiegsteam verlassen kann, weiß der Backnanger ohnehin. Etwas Besonderes wäre es für Ralf Rangnick deshalb nicht, wenn seine Kicker ihre Klasse in seiner Heimat eindrucksvoll demonstrieren. Aber schön wäre ein guter Auftritt dann halt doch.

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