Aus der Presse...

Berichte
der Backnanger
Kreiszeitung
am Tag nach dem Aspacher Fußballfest
Ein Fußballfest
vor 6800 Zuschauern Die Sonne lachte gestern
Abend vom Himmel, als im Fautenhau der Anpfiff
ertönte. Das Kaiserwetter passte zum
Anlass: Zum Eröffnungsspiel der comtech
Arena gab sich der VfB Stuttgart die Ehre.
6800 Zuschauer sahen bei der Premiere der
SG Sonnenhof Großaspach in ihrer neuen
Heimspielstätte einen couragierten
Auftritt des Regionalligisten. Trotzdem
gewann der Bundesligist mit 3:1.
Von Steffen
Grün - „Wir sind gerne gekommen, weil
Aspach vor der Haustür ist und das
Stadion wirklich toll geworden ist“, sagte
VfB-Sportdirektor Fredi Bobic vor dem Spiel.
Echten Heimvorteil hatten die SG-Kicker
aber noch nicht. Sie betraten beim Warmmachen
nämlich selbst zum ersten Mal den frisch
verlegten Rasen, der einem Teppich ähnelte.
„Da kann man Fußballspielen“, freute
sich SG-Trainer Alexander Zorniger nach
seiner Besichtigungstour und strahlte übers
ganze Gesicht. Nach den ersten 90 Minuten
in dem neuen Domizil sprach Kapitän
Dennis Grab von einer „Gänsehautatmosphäre“
und zog den Hut vor allen am Bau beteiligten
Helfern: „Wir können stolz sein, ein
solches Schmuckkästchen zu haben.“
Für Zorniger „gibt es Vergleichbares
in der Regionalliga derzeit nicht“. Für
Nationalspieler Cacau ist die Arena „perfekt
für die Region, von der Atmosphäre
fast zweitligatauglich“. Die erste
dicke Torchance im neuen Stadion hatten
durch Shinji Okazaki nach acht Minuten zwar
die Gäste gehabt, doch den ersten Treffer
erzielten die Hausherren. In der 21. Minute
zog Matthias Morys von der rechten Seite
in die Mitte, spitzelte die Kugel nach seinem
Klasse-Solo zu Sebastian Szimayer. Der SG-Stürmer
bewahrte die Ruhe und überwand Stuttgarts
Keeper Alexander Stolz mit einem Schuss
ins lange Eck. „Man schießt nicht
jeden Tag gegen den VfB ein Tor“, sagte
Szimayer nach dem umjubelten Premierentreffer,
fügte aber bescheiden hinzu: „Das ganze
Team hat Gas gegeben. Ich war der Glückliche,
der den Ball reinschieben durfte.“
In der 32. Minute schlug der Favorit zurück.
Stefano Celozzi wurde auf der rechten Seite
auf die Reise geschickt und kam vor dem
herauseilenden Torwart Christopher Knett,
der besser im Kasten geblieben wäre,
an den Ball. Seine Flanke köpfte Timo
Gebhart ins verwaiste Tor. Beim 1:1 blieb’s
bis zur Pause – ein Resultat, das sich der
Außenseiter verdient hatte. Beim VfB,
bei dem wie angekündigt einige Spieler
zum Zuge kamen, die in den ersten Bundesligaspielen
Nebenrollen gespielt hatten oder gar nicht
zum Einsatz gekommen waren, vermisste Trainer
Bruno Labbadia „die Zielstrebigkeit Richtung
Tor“, war sonst aber nicht unzufrieden.
Nach dem Seitenwechsel hatte Aspach
zunächst ein Torchancenplus, doch spätestens
als beim VfB nach einer Stunde mit Tamas
Hajnal, Zdravko Kuzmanovic, Cacau und Khalid
Boulahrouz vier Stammspieler auf einen Streich
kamen, wendete sich das Blatt. Ibrahima
Traoré und Cacau scheiterten noch
an SG-Keeper Milan Jurkovic, der Knett in
der Pause abgelöst hatte, doch in der
78. Minute war es so weit. Nach einer Vorarbeit
von Arthur Boka traf Cristian Molinaro zum
2:1. Der Italiener war erst wenige Sekunden
zuvor für Patrick Bauer, Innenverteidiger
aus Allmersbach im Tal, eingewechselt worden.
„Es war klasse, das Spiel hier machen zu
dürfen“, freute sich Ex-TSG-Kicker
Bauer, der vor einigen Verwandten und Bekannten
eine ordentliche Begegnung abgeliefert hatte.
Den Schlusspunkt zum 3:1 setzte Cacau in
der 81. Minute nach einem Spielzug über
Christian Gentner und Hajnal mit einem feinen
Lupfer über Jurkovic. „Großaspach
hat uns gefordert“, sagte Gentner nach dem
Spiel anerkennend: „Es war ein optimaler
Test für uns.“ Cacau war von der Stärke
der Hausherren kaum überrascht, sieht
darin einen Verdienst seines ehemaligen
Co-Trainers Zorniger: „Alex macht hier gute
Arbeit. Die Mannschaft hat Qualität.“
Der Gelobte war zufrieden mit seiner Mannschaft,
„es war ein flottes Spiel. Wir sind stolz,
das erste Tor im neuen Stadion geschossen
zu haben.“ SG
Sonnenhof Großaspach: Knett (46. Jurkovic) – Wengert
(64. Binakaj), Grab (64. Kappes), Schuster
(46. Mimbala), Cimander (46. Kienast) –
Mazzola (38. Fiand), Marschlich (64. Grupp),
Hägele (46. Rizzi), Morys (64. Dogan)
– Szimayer (46. Skarlatidis), Kacani (46.
Bentele). VfB
Stuttgart:
Stolz – Celozzi, Bauer (78. Molinaro), Maza
(60. Boulahrouz), Boka – Bah (60. Kuzmanovic),
Yalcin (60. Hajnal) – Gebhart, Okazaki (78.
Gentner), Traoré – Pogrebnyak (60.
Cacau). Tore: 1:0 (21.) Szimayer, 1:1 (32.)
Gebhart, 1:2 (78.) Molinaro, 1:3 (81.) Cacau.
Schiedsrichter: Petersen (Stuttgart). Zuschauer: 6.800. Lobeshymnen
auf das neue Stadion
Investoren
und prominente Gäste freuen sich über
eine gelungene Premiere in Großaspach
Von
Heiko Schmidt - „Es ist ein großer
Tag, auf den wir lange gewartet haben. Ein
Traum geht in Erfüllung.“ Werner Benignus,
Vorstandsvorsitzender der SG Sonnenhof Großaspach,
brachte es vor dem Anpfiff des Eröffnungsspieles
auf den Punkt. In Superlativen übertraf
sich Sportkreis-Präsident Erich Hägele:
„Fußballdeutschland schaut heute nach
Großaspach. Eine neue Ära beginnt
in der neuen comtech Arena.“ Etwas zurückhaltender
gab sich Mitinvestor Alexander Hleb: „Ich
hoffe, wir haben heute viel Spaß.“
Danach ließ der Fußballprofi,
der beim FC Barcelona unter Vertrag steht,
zusammen mit Benignus und Hägele schwarze
und rote Luftballons fliegen. Aus den Lautsprechern
tönte das Vereinslied der SG „Rot und
Schwarz“. Während es dann
auf dem kurz zuvor bewässerten Rasen
zur Sache ging, ließ es Hleb ruhiger
angehen. „Ich bin verletzt, hoffe aber,
dass ich in paar Wochen spielen kann.“ Dafür
soll sein persönlicher Fitnesstrainer
Tim Lobinger sorgen. Der deutsche Stabhochspringer
und Olympiateilnehmer war gestern auch im
Fautenhau und erlebte einen gelungenen Abend.
Dieser hatte mit einem Spiel zwischen
der U17 der SG Sonnenhof Großaspach
und der U15 des VfB Stuttgart begonnen.
Die Gäste siegten mit 17:1. Während
die Partie des Nachwuchses lief, gab Hleb
fleißig Autogramme. Er unterschrieb
alles, was ihm unter die Nase gehalten wurde.
Daher bekam der 30-Jährige auch nicht
viel davon mit, wie der Württembergische
Fußballverband nebenan um Schiedsrichter
warb. Zu dieser Spezies gehört Carl
Höfer aus Unterweissach, der beim Eröffnungsspiel
an der Linie stand. Er sah wie die 6800
Zuschauer einen munteren Kick. Unter den
Besuchern waren einige Promis wie Hans-Jürgen
Boysen, Trainer des Zweitligisten FSV Frankfurt,
Backnangs Oberbürgermeister Dr. Frank
Nopper mit Gattin Gudrun, Schlagersängerin
Andrea Berg und Ehemann Uli Ferber. Letztgenannter,
der Sprecher der Investorengruppe ist, freute
sich: „Es war ein wunderschöner Auftakt
in der comtech Arena. Die Kulisse, das Wetter
und alles drumherum waren ideal.“ In die
Lobeshymne stimmte Benignus ein: „Es war
eine tolle Premiere mit einem fantastischen
Publikum.“ Erfreut zeigte sich auch Hleb:
„Der Auftakt ist gelungen. Großaspach
hat sehr gut gespielt, der VfB war teilweise
etwas unkonzentriert. Die Fans hatten ihren
Spaß.“ Diesen hatten die Gäste
einen Tag davor auch beim Galaabend, bei
dem symbolisch der Schlüssel übergeben
wurde.
17. August
2011

SG weiht
neues Stadion mit erstem Treffer ein
Großaspach
Sebastian Szimayer erzielt nach 21 Minuten
das 1:0 im Eröffnungsspiel in der neuen
comtech Arena gegen den VfB Stuttgart. Am
Ende unterliegt der Regionalligist Sonnenhof
Großaspach dem Bundesligisten vor
6800 Zuschauern mit 1:3 (1:1). Von Henning
Maak
Wohin man
am Dienstagabend auch hörte, von überall
her gab es Lobeshymnen für das neue
Schmuckkästchen im Fautenhau, das in
Rekordzeit und ohne einen Cent an öffentlichen
Geldern gebaut worden ist. "Wir sind
gerne gekommen, weil Großaspach fast
vor unserer Haustüre liegt und das
neue Stadion wirklich toll geworden ist",
meinte beispielsweise VfB-Manager Fredi
Bobic. Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia
hielt das Stadion "für Regionalligaverhältnisse
fast für Wahnsinn". Es lasse darauf
schließen, dass die Ambitionen des
Vereins definitiv höher seien.
Der aus Affalterbach
stammende SG-Innenverteidiger Dennis Grab
empfand "eine Gänsehaut-Atmosphäre"
und meinte, dass die Mannschaft die Bemühungen
der am Bau Beteiligten mit einem "Fußballfest"
honoriert habe. Und da hatte er durchaus
Recht. Der Viertligist zeigte von Beginn
an keinen Respekt vor dem Bundesligisten,
bei dem Coach Labbadia allerdings einige
Akteure geschont hatte, die am vergangenen
Samstag in der Anfangsformation beim Bundesligaspiel
in Mönchengladbach gestanden hatte.
Die ersten
Chancen hatte allerdings der VfB, bei dem
in der Anfangsphase vor allem der Japaner
Shinji Okazaki für Wirbel sorgte: Seinen
Schuss aus 18 Metern in der 5. Minute parierte
SG-Torhüter Christopher Knett sicher,
zwei Minuten später verzog Okazaki
von der Strafraumgrenze knapp. "Da
hat uns die Zielstrebigkeit zum Tor gefehlt",
meinte Labbadia nach dem Abpfiff. Einem
Treffer von Pawel Pogrebnjak verweigerte
der Schiedsrichter wegen Abseits zu Recht
die Anerkennung. So blieb es den Hausherren
vorbehalten, den ersten Treffer in der neuen
Arena zu erzielen: Nachdem sich Matthias
Morys an der Strafraumgrenze gegen drei
VfB-Verteidiger durchgesetzt hatte, vollendete
Sebastian Szimayer aus 14 Metern zum 1:0.
Drei Minuten
später verhinderte VfB-Schlussmann
Alexander Stolz bei einem Morys-Freistoß
aus 17 Metern mit einer Glanztat das 0:2.
Der 1:1-Ausgleich in der 31. Minute fiel
nur unter gütiger Mitarbeit von Knett:
Unnötigerweise ließ sich dieser
an der rechten Eckfahne in einen Zweikampf
mit Stefano Celozzi verwickeln, dessen Flanke
köpfte der starke Timo Gebhart ins
verwaiste SG-Gehäuse - sehr zur Freude
des lautstark jubelnden VfB-Fanclubs Courage
aus Gerlingen.
Bis zur 60.
Minute war zwischen den beiden Mannschaften
kein echter Klassenunterschied zu erkennen.
Dann machte VfB-Trainer Labbadia Ernst und
brachte mit Cacau, Tamas Hajnal, Khalid
Boulahrouz und Zdravko Kuzmanovic vier Stammkräfte.
Erst danach begannen sich die Kräfteverhältnisse
nach und nach zu verschieben - auch, weil
SG-Coach Alexander Zorniger im Gegenzug
vier Routiniers vom Platz nahm und mit Oguz
Dogan und Sebastian Kappes Akteuren eine
Chance gab, die in der vergangenen Saison
noch in der Landesliga gespielt hatten.
Zum Matchwinner
avancierte beim VfB Cristiano Molinaro,
der in der 77. Minute, wenige Sekunden nach
seiner Einwechslung, mit seinem ersten Ballkontakt
nach Vorarbeit von Artur Boka zum 1:2 traf.
Vier Minuten später erzielte Cacau
mit einer abgefälschten Bogenlampe
von der Strafraumgrenze den 1:3-Endstand.
"Da ist einigen schon das Zäpfchen
gegangen, wenn Cacau auf einmal eingewechselt
wird", stellte Großaspachs Trainer
Zorniger nach der Partie fest.
Dennoch war
er insgesamt mit dem Auftritt seiner Elf
sehr zufrieden. "Man hat an der Körpersprache
der VfB-Profis gesehen, dass sie das Spiel
gewinnen wollten", sagte er. Sein Team
habe aber sein hohes Potenzial gezeigt und
eine flotte Partie geboten. VfB-Stürmer
Cacau bescheinigte den Großaspachern,
gut mitgespielt zu haben, und Teamkollege
Christian Gentner sprach von einem "optimalen
Test gegen einen nicht gerade schwachen
Gegner." Da sollte doch auch der Wunsch
von Dennis Grab in Erfüllung gehen,
der sich nach diesem Auftritt des Teams
auch in der Regionalliga 750 bis 1000 Zuschauer
in der neuen Arena wünscht.
Fazit
von SG-Gechäftsführer Thomas Deters
Erkenntnisse
"Insgesamt ist die Eröffnung gelungen",
meint Thomas Deters, Geschäftsführer
der SG Sonnenhof Großaspach einen
Tag nach dem ersten sportlichen Ereignis
im Fautenhau. "Einen Stresstest hatten
wir zwar mit dem Open Air von Andrea Berg
schon, aber so ein Sportereignis ist doch
etwas anderes", meint Deters. 85 Prozent
des Stadions waren am Dienstagabend ausgelastet,
eine Zahl, mit denen die Verantwortlichen
gut arbeiten können. Denn dass bei
einer Stadioneinweihung noch nicht alles
reibungslos läuft, ist ganz normal.
Schließlich ist weder das Vereins-Team
voll eingespielt, noch wissen die Zuschauer,
wo es langgeht. Wichtig ist deshalb, dass
man Erkenntnisse aus dem ersten Test zieht
und auf Fehler reagiert. "Wir haben
viele Erfahrungen daraus ziehen können
und werden reagieren", sagt Deters.
Gedränge
Nach dem Vorspiel auf dem Kunstrasenplatz
wollten rund 1500 Zuschauer gleichzeitig
über eine Treppe nach oben in die Arena
stürmen. "Da gab es Gedränge
bei Block A", erzählt der Geschäftsführer.
Reagiert wurde schnell. "Wir haben
kurzerhand ein weiteres Tor geöffnet,
so dass sich die Zuschauer verteilt haben",
erklärt er. Anschließend lief
der Einlass wieder flüssig. Zum Vergleich:
Auf dem Kunstrasenplatz gab es bei einem
vergleichbaren Spiel gegen den VfB Stuttgart
gerade einmal einen Eingang, am Dienstagabend
in der neuen Arena waren es drei. "Das
ist eine große Verbesserung."
Beschilderung
Etwas ratlos sind einige Zuschauer am Abend
vor der Arena umher geirrt und haben ihren
Block gesucht. "Die Beschilderung ist
ein Thema", gibt der SG-Geschäftsführer
zu. Bereits beim Open Air von Andrea Berg
sei den Verantwortlichen die fehlende Tafeln
aufgefallen. Denn erst im Inneren der Arena
sind die Blocknummern zu sehen. "Den
Toren haben wir deshalb schon einmal Nummern
gegeben", so Deters. Mehr ließ
die Zeit jedoch nicht mehr zu. "Es
ist aber angedacht, hier etwas zu machen",
verspricht er. In Zukunft könnte man
beispielsweise direkt auf die Eintrittskarten
schreiben, an welchem Tor man richtig ist.
Das würde für Entlastung beim
ersten Eingang sorgen. Einen Stau gab es
dort aber auch am Dienstagabend nicht. Der
Einlass verlief flüssig.
Sicherheitskonzept
"Das Sicherheitskonzept hat voll funktioniert",
meint Thomas Deters. Zum Vergleich: Auf
dem alten Gelände standen bei einem
vergleichbaren Spiel gegen den VfB in der
Vergangenheit zehn Ordnungskräfte.
Am Dienstag waren über 20 Ordner in
der Arena verteilt, hinzu kamen 15 ehrenamtliche
Kräfte.
Parkplätze
"Es lief zwar etwas stockend, aber
das ist normal bei einem Großevent",
meint Thomas Deters und verweist auf andere
Stadien, bei denen es auch nicht anders
aussieht. "Wir hatten genauso viele
Parkplätze wie beim Open Air, als 15
000 Menschen da waren."
Zwischenfälle
Weder musste die Polizei zu einem Einsatz
ausrücken, noch das DRK. "Es blieb
ruhig", zieht Deters zufrieden ein
Fazit und sagt: "Wir wollen es in Zukunft
nicht 90 Prozent gut machen, sondern 100
Prozent. Und dafür sind die Erkenntnisse
gut."
18. August
2011

Stadion-Eröffnung in Großaspach Stuttgart 3:1! Aber eigentlich
gibt‘s drei Sieger
Von
URSULA VIELBERG
- Der VfB
Stuttgart gewinnt das Eröffnungsspiel
in der neuen Arena in Großaspach gegen
den heimischen Regionalligisten 3:1 – eine
Partie, eigentlich mit gleich drei Siegern!
Der
Gastgeber, weil der auch ein Erfolgserlebnis
sammelte. „Wir
haben immerhin das 1. Tor in der neuen
Arena geschossen“, hielt Großaspachs
Trainer Alex Zorniger (2009 unter Markus
Babbel VfB-Co-Trainer) stolz fest.
Und
die Partie machte auch die zehn Stadionbesitzer
froh. Mit-Investor Uli Ferber blickte
glücklich und zufrieden auf die
Tribünen des neuen Schmuckstücks,
die mit 6800 Fans bestens besucht waren.
Um 18.35
Uhr hatte Barcelona-Profi Alex Hleb
(derzeit verletzt) das Stadion offiziell
eröffnet, indem er das Band durchschnitt.
VfB-Trainer
Bruno Labbadia: „Dieses Stadion ist
für die 4. Liga der Wahnsinn. Die
Leute können stolz sein, was hier
geschafffen wurde.“
Die Tore:
Szimayer schießt Großaspach
zum 1:0 (21.). Gebhart köpft zum
Ausgleich (38.), Molinaro trifft Sekunden
nach seiner Einwechslung zum 2:1 (78.),
Cacau mit einem Sahne-Lupfer zum 3:1
(81.).
Labbadia,
der in der Startelf vor allem Spieler
mit fehlender Spielpraxis aufbot, zufrieden
mit dem Test: „Wir sind gefordert worden.“
16. August
2011

Berichte
der Bietigheimer
Zeitung
Cacau setzt Glanzlicht
bei Premiere
Bundesligist VfB Stuttgart gewinnt Einweihungsspiel
in Großaspach gegen SG Sonnenhof 3:1
Von CLAUS PFITZER - Fußball-Nationalspieler
Cacau mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand
für den Bundesligisten VfB Stuttgart
im Einweihungsspiel der neuen Comtech-Arena
des Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach
vor 6800 Zuschauern das Glanzlicht. Für die Fußballfans
aus der Region gibt es seit gestern eine
neue attraktive Anlaufstelle. Die schmucke
Comtech-Arena im Aspacher Sportzentrum Fautenhau,
landschaftlich idyllisch zwischen Wiesen
und Wald gelegen und in Rekordbauzeit entstanden,
wurde gestern vor 6800 Zuschauern mit dem
Freundschaftsspiel zwischen Sonnenhof Großaspach
und dem Bundesligisten VfB Stuttgart eingeweiht.
Vor ein paar Wochen fand dort bereits ein
Open Air der deutschen Schlagerkönigin
Andrea Berg statt, die zum Investorenpool
der neuen Arena ebenso gehört wie ihr
Ehemann, der Spielerberater und Hotelier
Uli Ferber sowie die Profis Mario Gomez
und Aliaksandr Hleb. Der war gestern ebenso
zur Einweihungsfeier gekommen wie Andrea
Berg, deren Songs vor Spielbeginn aus den
Lautsprechern erklangen. Beim VfB
Stuttgart hatte Trainer Bruno Labbadia mit
dem Mexikaner Rodriguez Maza nur einen Spieler
aus der Anfangsformation der Bundesligapartie
vom vergangenen Sonntag in Mönchengladbach
aufgeboten hatte. Im Verlauf der zweiten
Halbzeit kamen nacheinander auch noch Tamas
Hajnal, Cacau, Cristiano Molinaro, Khalid
Boulahrouz, Christian Gentner und Zdravko
Kuzmanovic zum Einsatz. In der
ersten Halbzeit war der in vermeintlicher
Bestbesetzung angetretene Regionalligist
zumindest ebenbürtig und hatte einige
gute Chancen. Das Recht des ersten Tores
in ihrer neuen Heimspielstätte nahmen
die Großaspacher für sich in
Anspruch. Matthias Morys, früher selbst
beim VfB unter Vertrag, verlud den als VfB-Kapitän
aufmarschierten Arthur Boka sowie den langen
Innenverteidiger Maza und legte den Ball
maßgerecht für Sebastian Szimayer
auf, der Torhüter Alexander Stolz keine
Chance ließ. Tormöglichkeiten
für den Bundesligisten waren rar, weil
sich vor allem Pavel Pogrebnyak nicht gegen
den zweikampfstarken Löchgauer Robin
Schuster durchsetzen konnte. Einzig der
wuselige und trickreiche Japaner Shinji
Okazaki sorgte mit zwei kernigen Schüssen
aus 16 Metern Entfernung für Gefahr
vor dem Tor der SG Sonnenhof. Einmal wehrte
Torhüter Christopher Knett bravourös
ab, das andere Mal strich der Ball nach
Okazakis Knaller haarscharf am Gehäuse
vorbei. In der 32. Minute gelang Timo Gebhart
per Kopfball der Ausgleich, als Knett patzte.
Bis zur 64. Minute hatte der Großaspacher
Trainer Alexander Zorniger komplett ausgewechselt.
Gegen die zweite Garnitur der SG Sonnenhof
gaben die mittlerweile eingesetzten VfB-Stammspieler
Gas. Vor allem Neuzugang Ibrahim Traore,
der vom FC Augsburg gekommen ist, empfahl
sich bei seinem Trainer für einen Platz
im Team gegen Bayer Leverkusen am Samstag.
Molinaro gelang Sekunden nach seiner
Einwechslung mit dem ersten Ballkontakt
das 2:1 für den VfB (77.). Vier Minuten
später zauberte der von den Zuschauern
stürmisch bejubelte deutsche Nationalspieler
Cacau den Ball aus 15 Metern Entfernung
ins Großaspacher Tor und ließ
den gebürtigen Brasilianer in sich
aufblitzen. Da war selbst SG-Torhüter
Milan Jurkovic machtlos, der gegen seinen
Ex-Club zuvor einige Male glänzend
abgewehrt hatte. Seine größte
Tat vollbrachte er in der 61. Minute, als
er einen Distanzschuss von Hajnal aus dem
Winkel fischte.
17. August
2011
...und
so sah es unser Gast, der Bericht der Stuttgarter
auf ihrer Vereinshomepage www.vfb.de 3:1-Sieg
zur Stadioneröffnung Der VfB gewann bei der
SG Sonnenhof Großaspach im Rahmen
der offiziellen Eröffnung der neuen
comtech Arena. Am
Dienstagabend trat der VfB zum von Puma präsentierten Freundschaftsspiel
bei der SG Sonnenhof Großaspach in
der neuen comtech Arena an und gewann verdient
mit 3:1. 6.800 Zuschauer waren gekommen,
um beim ersten Spiel im neu gebauten Stadion
dabei zu sein, und sie wurden nicht enttäuscht.
Noch vor dem Spiel wurde die Arena feierlich
eröffnet. Mit dabei waren beispielsweise
der ehemalige VfB-Spieler Aliaksandr Hleb
oder der Leichtathlet Tim Lobinger. Anschließend
wurde dann aber Fußball gespielt.
Von Beginn an entwickelte sich eine
offen geführte und zu jeder Zeit faire
Partie zwischen dem Bundesligisten und dem
Regionalligisten. Bruno Labbadia konnte
auf den Großteil seines Kaders zurückgreifen.
Lediglich die angeschlagenen Spieler und
William Kvist, der aufgrund der drei Spiele,
die er zuletzt durch gespielt hatte, eine
Pause erhielt, blieben in Stuttgart. Als
Ersatz für den dänischen Nationalspieler
nahm der VfB-Cheftrainer Robin Yalcin aus
der U19 mit nach Großaspach.
Die erste Großchance des Spiels hatte
der VfB in der neunten Minute. Mamadou Bah
umspielte gleich vier Gegner und lupfte
frei vor dem Keeper auf Pavel Pogrebnyak,
der jedoch im Abseits stand, weshalb der
Treffer des Russen aberkannt wurde. Es blieb
also dem Gastgeber vorbehalten, den ersten
Treffer in der neuen Heimspielstätte
zu erzielen. Matthias Morys legte für
Sebastian Szimayer auf, der in der 21. Minute
das 1:0 für die SG schoss. Kurz darauf
lenkte Alexander Stolz im Tor des VfB einen
Freistoß von Ex-VfBler Morys über
die Latte. Zehn Minuten nach dem 1:0 für
den Gastgeber zog der VfB gleich. Bah sah
Stefano Celozzi auf der rechten Seite, der
in die Mitte flankte, wo der sehr engagiert
aufspielende Timo Gebhart mit dem Kopf in
das verlassene Tor erfolgreich war und das
1:1 markierte. Mit dem Unentschieden ging
es dann auch in die Pause. Eine
Vielzahl guter Chancen vegeben
Auch nach dem Seitenwechsel boten beide
Teams den Zuschauern bei besten äußeren
Bedingungen ein attraktives Spiel. Die Tore
erzielen jedoch der VfB, der eine Vielzahl
guter Chancen aber auch vergab. Es dauerte
bis zur 78. Minute, ehe das 2:1 fiel. Bei
einer Freistoßvariante bediente Tamas
Hajnal den startenden, heutigen VfB-Kapitän
Arthur Boka, der bis an die Grundlinie durchlief
und von dort den Ball scharf in den Fünfmeterraum
passte. Cristian Molinaro stand richtig
und durfte über sein zweites Tor im
VfB-Trikot jubeln, nachdem er bereits im
Testspiel gegen Sivaspor getroffen hatte.
Den Schlusspunkt der Partie setzte Cacau
mit einem sehenswerten Tor zum 3:1. Hajnal
bediente den deutschen Nationalspieler,
der mit einem Heber den SG-Keeper überwand.
Anschließend war Schluss in der neuen
comtech Arena.
Beide
Trainer zogen ein positives Fazit: VfB-Cheftrainer
Bruno Labbadia:
"Die Menschen können stolz auf
das sein, was hier geleistet wurde. Uns
war es wichtig, bei dieser Eröffnung
dabei zu sein, schon alleine, um unsere
gute Partnerschaft zu pflegen. Die Zuschauer
haben ein interessantes Spiel zu sehen bekommen.
Für uns kam die Partie ideal, da Spieler
zum Zuge kommen konnten, die in den ersten
beiden Bundesligaspielen wenig zum Einsatz
kamen. Insgesamt fehlte mir ein wenig die
Zielstrebigkeit. Unser größtes
Manko ist aber, dass wir unsere Chancen
nicht zu Ende gespielt haben. Aber wir haben
uns gut bewegt und hatten eine gute Ordnung
im Spiel. Wir sind gefordert worden, das
war wichtig." SG-Coach Alexander Zorniger: "Der VfB hat zwar im Eröffnungsspiel
gewonnen, aber wir haben das erste Tor in
unserer neuen Arena geschossen."
16. August
2011
Stuttgarts
U15 demontierte Aspachs U17 Vor
der Eröffnung der comtech Arena standen
sich bereits die SG und der VfB auf dem
Kunstrasenplatz unterhalb der "Fautenhaualm"
gegenüber. Man erhoffte sich eine engere
Partie zwischen der U17 der SG Sonnenhof
Großaspach und der VfB Stuttgart U15.
Nach dem 0:6-Pausenstand und dem 1:8-Anschlusstreffer
brach der SG-Nachwuchs komplett ein und
musste eine bittere 1:17-Niederlage einstecken.
Kopf hoch Jungs! Die Bilder von Alex
Becher werden dennoch Freude bereiten:


Bundesligist
VfB Stuttgart kommt zur...
Eröffnung
der comtech Arena
Noch ein Tag: Die
comtech Arena steht vor der
Eröffnung Aspach,
15. August 2011 – Das lange
Warten hat ein Ende: Nach fast
zehn Monaten Bauzeit, viel Arbeit
und Schweiß steht nun
die offizielle Eröffnung
der neuen comtech Arena im Aspacher
Fautenhau kurz bevor.
Am morgigen Dienstag öffnet
das Schmuckkästchen der
SG Sonnenhof Großaspach
um 16 Uhr seine Pforten. Nach
dem musikalischen Höhepunkt
durch das Heimspiel von Andrea
Berg vor 15.000 Zuschauern vor
wenigen Wochen findet nun erstmals
ein Fußballspiel in der
Arena statt. Eingeleitet wird
das Programm zunächst mit
einem Jugendspiel der U17 Auswahl
der SG Sonnenhof Großaspach
gegen die U15 des VfB Stuttgart.
Gegen 17.45 Uhr wird dann Fußball-Star
und Stadionmitinvestor Alexander
Hleb eine exklusive Autogrammstunde
geben. Dem weißrussischen
Tempo-Dribbler ist es nach Reden
aus Politik und Sport wenig
später auch überlassen,
das offizielle Eröffnungsband
zu durchschneiden und die Arena
damit freizugeben.
Danach werden die Zuschauer
Fußball der Spitzenklasse
erleben, denn der heimische
Regionalligist, die SG Sonnenhof
Großaspach, trifft im
darauffolgenden Freundschaftsspiel
auf die Bundesligamannschaft
des VfB Stuttgart, die mit all
ihren Stars anreisen wird. Ein
besonderes Schmankerl haben
die Verantwortlichen der SG
für alle Zuschauer parat,
denn die Eintrittskarte gilt
auch für das zehn Tage
später stattfindende erste
Heimspiel in der Regionalliga
Süd gegen den 1. FC Nürnberg
II.
|
Aus
der Presse - Vor der Eröffnung...
Mit dem VfB Stuttgart
in eine neue Ära Heute
Einweihungsspiel der Comtech-Arena in Großaspach
mit Fußball-Bundesligisten
Bis zu 8000 Zuschauer werden heute
zum Einweihungsspiel der neuen Comtech-Arena
in Großaspach zwischen Regionalligist
SG Sonnenhof und Bundesligist VfB Stuttgart
erwartet. Heute ist großer Tag für
die Gemeinde Aspach im Rems-Murr-Kreis und
vor allem für die SG Sonnenhof Großaspach.
Die hat ab heute offiziell eine neue sportliche
Heimat. Auf dem alten Kunstrasenplatz ist
in kurzer Bauzeit eine schmucke Arena entstanden,
die bis zu 10 000 Zuschauern Platz bieten
wird. Anpfiff des Einweihungsspiels ist
um 18.45 Uhr, um 18 Uhr beginnt die Einweihungszeremonie,
an deren Ende der weißrussische Nationalspieler
Alexander Hleb vom FC Barcelone ein Band
durchschneidet. Ab 17.45 Uhr gibt er zudem
Autogramme. Hleb, einst beim VfB Stuttgart
und zuletzt für Birmingham City am
Ball, gehört ebenso der Investorengruppe
an wie Nationalspieler Mario Gomez, Hotelier
und Spielerberater Uli Ferber oder die deutsche
Schlagerkönigin Andrea Berg, die den
Bau der Comtech-Arena ermöglicht hat.
Der VfB Stuttgart wird heute weitgehend
komplett antreten. Anleihen aus dem Drittligateam
kann Trainer Bruno Labbadia kaum vornehmen,
da der VfB II heute im Punktspiel bei Wacker
Burghausen im Einsatz ist. Nach Verletzungspausen
könnten auch Timo Gebhart und Julian
Schieber heute Spielpraxis erhalten. Die
SG Sonnenhof Großaspach absolviert
ihre erste Heimpartie in der Regionalliga
Süd am 26. August gegen den 1. FC Nürnberg
II. Dann sind die Großaspacher endgültig
wieder daheim, nachdem sie zwei Jahre lang
im Heilbronner Frankenstadion ihre Heimspiele
austragen mussten. cp Redaktion: SWP
13. August
2011

Für Tasci ist die SG ein
spezieller Verein Enge Beziehung über Berater
Ferber: Der VfB-Profi freut sich darauf,
am Dienstag im neuen Stadion im Fautenhau
zu spielen
Schon
dreimal stand Serdar Tasci für den
VfB Stuttgart auf dem Rasen, wenn der Bundesligist
die Klingen mit der SG Sonnenhof kreuzte.
„Es waren immer interessante Spiele“, blickt
der Innenverteidiger auf die beiden Tests
in Großaspach und die DFB-Pokalpartie
in Heilbronn zurück. Das nächste
Duell steht vor der Tür: Es ist das
Eröffnungsspiel des neuen Stadions
im Fautenhau am Dienstag um 18.45 Uhr.
Von
Steffen Grün - Weil Uli Ferber sein
Berater ist, ist die Beziehung von Serdar
Tasci zur SG Sonnenhof „eine andere als
zu anderen Vereinen“. Und deshalb ist die
Partie am Dienstag für den 24-Jährigen
auch mehr als ein beliebiger Test: „Ich
freue mich riesig aufs Spiel, auch weil
ich die neue Comtech-Arena noch nicht gesehen
habe.“ Den Regionalligisten im Vorbeigehen
schlagen zu können, glaubt Tasci nicht:
„Das wird nicht einfach. Die haben eine
gute Mannschaft.“
Der
VfB auch, wenn man das 3:0 gegen Schalke
vergangenen Samstag als Maßstab nimmt.
„Wir haben einen guten Start hingelegt.
Das war wichtig“, freut sich Tasci: „Wir
hatten die Siegermentalität, haben
verdient gewonnen.“ Dieser Dreier raubt
den Fans aber noch nicht die Angst, dass
der Klub vom Wasen eine ähnlich katastrophale
Vorrunde hinlegen könnte wie in den
vergangenen drei Spielzeiten. Erst ein –
in der Vorsaison gar zwei – Trainerwechsel,
brachten jeweils die Wende, der VfB startete
nach der Winterpause durch.
„Die
Rückrunde war fast perfekt“, sagt Tasci
über die Leistungen von Januar bis
Mai diesen Jahres. Sie retteten den fünffachen
Meister vorm Abstieg, halten das Eigengewächs
aber nicht davon ab, sich mit den Gründen
für die schlechteste aller miserablen
Vorrunden seit 2008 zu beschäftigen.
Ein Erklärungsansatz: „Wir haben zu
oft geglaubt, die Qualität zu haben
und eben das nächste Spiel zu gewinnen.“
Ein fataler Irrglaube, der den Verein in
allergrößte Abstiegsgefahr manövrierte.
Das
soll nicht mehr passieren, zur Abwechslung
wollen die Schwaben mal wieder eine gute
Hinserie spielen. Tasci ist guter Dinge,
dass das klappt: „Wir sind fitter als im
Vorjahr. Das zeigen die Werte.“ Heute bietet
sich dem VfB die Möglichkeit, nach
dem starken Start nachzulegen. „Wir fahren
mit der Einstellung nach Mönchengladbach,
um dort zu gewinnen“, kündigt der in
Esslingen geborene Abwehrspieler an. Ist
es am Ende ein Punkt, wäre der Saisonstart
fürs Team von Bruno Labbadia trotzdem
noch gelungen. Mit weitergehenden Zielen,
zum Beispiel möglichen Ambitionen auf
einen Europapokalplatz, beschäftigt
sich Tasci nicht: „Wir haben eine schwere
letzte Saison hinter uns. Wir müssen
einfach von Spiel zu Spiel denken.“ Das
Wichtigste sei, als Team aufzutreten.
Mit
Zugang Maza an seiner Seite bildete der
14-malige Nationalspieler gegen die Schalker
eine stabile Innenverteidigung. „Ein erfahrener
Spieler“, sagt Tasci über den neuen
Kollegen: „Das hat ganz gut geklappt.“ Mit
Patrick Bauer, dem Ex-TSG- Kicker aus Allmersbach
im Tal, habe man für die Abwehrzentrale
einen sehr talentierten Spieler in der Hinterhand.
Er hoffe aber trotzdem, dass die verletzten
Georg Niedermeier, Matthieu Delpierre und
Ermin Bicakcic schnell wieder fit werden.
Das
deutsche Nationalteam, für das Tasci
vor einem Jahr zum bislang letzten Mal auflief,
hat der Profi im Hinterkopf. „Eines meiner
persönlichen Ziele ist und bleibt,
bei der EM dabei zu sein.“ Helfen würde
auch, wenn der VfB Stuttgart eine starke
Saison spielt. „Das Stadion spielt eine
große Rolle und hilft uns absolut
weiter. Es herrscht jetzt eine andere, noch
bessere Stimmung“, betont der Kicker die
Bedeutung der zum reinen Fußballstadion
umgebauten Mercedes-Benz-Arena. Auf diesen
Effekt setzt auch die SG Großaspach
mit der Comtech-Arena. Von der wird sich
Tasci am Dienstag selbst ein Bild machen.
13. August
2011

Eröffnungsspiel
gegen den VfB am 16. August Erster sportlicher Höhepunkt
im neuen Stadion in Großaspach
(hes/pm).
Gut ein Jahr nach Baubeginn steht die neue
Comtech-Arena im Aspacher Fautenhau unmittelbar
vor ihrer Fertigstellung. Der erste sportliche
Höhepunkt in diesem Schmuckkästchen
findet am Dienstag, 16. August, statt. Im
offiziellen Eröffnungsspiel stehen
sich Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart
und der gastgebende Regionalligist SG Sonnenhof
Großaspach gegenüber. Die Freundschaftspartie
wird vom Ausrüster Puma präsentiert.
Das erste Regionalliga-Heimspiel der SG
Sonnenhof im neuen Stadion wird wahrscheinlich
gegen den 1.FC Nürnberg II ausgetragen.
Voraussichtlicher Spieltermin ist von 26.bis
28. August. Der genaue Termin wird heute
beim Staffeltag in der DFB-Zentrale in Frankfurt
festgelegt.
Vor
dem Punktspiel steht der Vergleich mit dem
von Bruno Labbadia trainierten Bundesligisten
aus Stuttgart an. Es wird aber nicht nur
Fußball gespielt, sondern es gibt
auch ein Rahmenprogramm. Dieses startet
am 16. August um 16 Uhr mit einem Jugend-Nachmittag
inklusive einem Freundschaftsspiel der Nachwuchskicker.
Gegen 18 Uhr beginnen die Feierlichkeiten
im neuen Stadion, in dem nach Reden von
Vertretern aus Sport und Politik sowie dem
symbolischen Durchschneiden des Eröffnungsbandes
Puma den ersten Spielball überreichen
und die Premieren-Partie freigeben wird.
Voraussichtlicher Beginn der Partie wird
um 18.45 Uhr sein.
Der Kartenvorverkauf
für das offizielle Eröffnungsspiel
der Comtech-Arena startet am Freitag, 8.
Juli. Unter der Telefon-Hotline 07148/37380
der AFM GmbH sowie im Internet unter www.afm-tickets.de sind die Eintrittskarten erhältlich.
Weitere Vorverkaufsstellen werden noch bekannt
gegeben und sind zeitnah auch im Internet
unter www.sg-sonnenhof-grossaspach.de einzusehen. Dies trifft auch
auf die Ticketpreise zu.
5. Juli
2011
Kartenvorverkauf
Eintrittspreise:
Stehplatz SG |
|
Block D + E |
|
9,-*/11,- € |
Stehplatz
Gäste |
|
Block
O |
|
9,-*/11,-
€ |
Sitzplatz Hintertor/Kurve |
|
Block A, B, C, K,
L, M, N |
|
11,-*/14,- € |
Sitzplatz
Gegengerade |
|
Block
F, G, H, I, J |
|
14,-*/17,-
€ |
Sitzplatz Haupttribüne |
|
Block P, Q, R |
|
vorab nur in Verbindung
mit Business Karten. |
* Ermäßigt:
SG-Mitglieder, Schüler,
Studenten, Rentner, Behinderte
(Vorlage Ausweis). Karten für
Rollstuhlfahrer nur auf Anfrage
(11,- € inkl. 1 Begleitung).
Die Karte hat zusätzlich
Gültigkeit für das
1. RL-Spiel gegen 1.FC Nürnberg
am Fr. 26.8.! |
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Vorverkaufsstellen:
Der Kartenvorverkauf
für das offizielle Eröffnungsspiel
der comtech Arena
startet am Montag,
11. Juli, um 12 Uhr
bei folgenden Kartenvorverkaufsstellen:
afm GmbH Am Sonnenhof
2 71546 Aspach Tel.:
(07148) 37-380 www.afm-tickets.de |
Sport Hettich GmbH Annonay Strasse
1 71522 Backnang Tel.:
(07191) 90 44 00 www.intersport-hettich.de |
Der MittelPunkt Haupstrasse 3/1
71546 Großaspach Tel.:
(07191) 34 35 773 www.mittelpunkt-aspach.de |
CIGO im Kaufland
Sulzbacherstr.
201 71522 Backnang Tel.:
07191-69001 |
MKT Ticketshop Karlsplatz 2
73614 Schorndorf Tel.: (07181)
92 94 51 www.mk-ticket.de |
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Impressionen Der Bau der Arena












































































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