Aus der Presse... Die
SG Sonnenhof Großaspach
in der Saison 2011/12

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Aspachs Ziel: 1000 Zuschauer im Durchschnitt
SG-Kapitän Dennis Grab möchte die Fans mit flottem Fußball locken

Von Steffen Grün - Selbst den größten Optimisten im Lager der SG Sonnenhof Großaspach ist klar: 6800 Zuschauer wie beim Eröffnungsspiel des neuen Stadions im Fautenhau gegen den VfB Stuttgart stellen bei einem Regionalligaspiel eine utopische Zahl dar. Aber: „Wir wollen 1000 Zuschauer im Schnitt erreichen.“ Sagt der Vorstandsvorsitzende Werner Benignus und richtet seinen Blick zunächst einmal aufs erste Heimspiel am Freitag, 26. August, um 19 Uhr: „Durch das Doppelticket erhoffen wir uns gegen den 1.FC Nürnberg II schon 1000, 1500 Zuschauer.“ Die Eintrittskarten vom VfB- Spiel gelten für diese Partie ebenfalls.

„Ich denke, wir haben mehr als 400, 500 Zuschauer verdient.“ SG-Kapitän Dennis Grab gibt sich gewiss nicht dem Übermut hin, wenn er eine solche Erwartungshaltung formuliert. Er belässt es auch nicht dabei, sondern nimmt sich und seine Kollegen in die Pflicht: „Wir wollen die Leute mit unserem Fußball ins Stadion locken.“ Das bedeutet aber, dass ein gewisser Druck auf dem Team und Trainer Alexander Zorniger lastet, die Zuschauer mit guten Leistungen und Ergebnissen vom Besuch der Arena und von der häufigen Wiederkehr zu überzeugen. Benignus ist zwar bemüht, die Erwartungen nicht zu arg in die Höhe schnellen zu lassen, sagt aber trotzdem: „Es darf nicht noch einmal eine Saison wie die abgelaufene geben.“ Die Ansprüche sind gestiegen, ein 14. Platz wäre wohl niemandem im ganzen Verein genug.

Für den VfB Stuttgart gilt trotz der miserablen Vorsaison, die ohne die exzellente Rückrunde unweigerlich mit dem Abstieg in die Zweitklassigkeit geendet hätte, dasselbe. Zwei Spiele, vier Punkte – schon sprechen manche Fans wieder vom Europapokal. Diese Euphorie war in manchen Phasen auch beim Gastspiel des Teams von Trainer Bruno Labbadia im Fautenhau zu spüren. Zum Beispiel, als vor allem die kleinen Anhänger in den Trikots mit dem roten Brustring nach dem Abpfiff den Mannschaftsbus umlagerten, um Autogramme abzustauben. Die VfB-Profis zeigten Geduld, schrieben sich zum Teil fast die Finger wund. Zumindest die Spieler, die den kurzen Trip nach Großaspach mitgemacht hatten. Und das waren von den Fitten beinahe alle: Nur William Kvist bekam ein kleines Päuschen zugestanden. Martin Harnik, der die Vormittagseinheit aus privaten Gründen verpasst hatte, stand am Nachmittag auf dem Trainingsplatz und zählte deshalb nicht zum Kader. Serdar Tasci, der im Vorfeld davon gesprochen hatte, sich riesig aufs Spiel im Fautenhau zu freuen, weil die SG Sonnenhof über seinen Berater Uli Ferber ein spezieller Verein für ihn ist, musste kurzfristig passen. Ein Schlag aufs Knie beim Spiel in Mönchengladbach hatte eine leichte Schwellung ausgelöst. Für den Innenverteidiger stand neben den Behandlungen individuelles Training auf dem Programm. Neben den Langzeitverletzten fehlten sonst nur Julian Schieber und Johan Audel, für die ein Einsatz zu früh gekommen wäre, sowie Ersatztorwart Marc Ziegler.

18. August 2011

 

 

 

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