Aus der Presse... Die
SG Sonnenhof Großaspach
in der Saison 2010/11

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Landesliga Württemberg, Staffel 1
SV Fellbach - SG Sonnenhof Großaspach II
Freitag, 20. August 2010 - 19:30 Uhr

Leichter Aufgalopp sieht ganz anders aus
Für Aspachs Landesliga-Kicker beginnt die Saison in Fellbach

Einen Frühstart in die Landesliga-Saison legen die Fußballer der SG Sonnenhof Großaspach II hin. Sie müssen schon am Freitag um 19.30 Uhr beim SV Fellbach antreten. „Das ist eine harte Nuss“, sagt Trainer Norbert Gundelsweiler zum Duell mit einem der Klubs, die für ihn den Kreis der heißen Titelkandidaten bilden.

Von Steffen Grün - Schwäbisch Hall, Ingersheim – und eben Fellbach. Dieses Trio hat für Gundelsweiler die besten Karten im Titelrennen. Den morgigen Rivalen nennt der SG-Trainer „ein Top-Team mit Top-Spielern“ wie dem vom VfR Aalen zurückgekehrten Torjäger Mario Marinic, dem regionalligaerfahrenen Ex-Ulmer Marijo Marinovic, dem Mittelfeldstrategen Markus Kärcher oder Bartosz Stawski und Nico Hinderer.

Respekt hat Gundelsweiler vor Fellbach also durchaus, aber keine Angst. Auch die 0:8-Niederlage, die er als Trainer mit Unterweissach im April 2010 beim SVF erlitt und die ihn das Amt beim späteren Absteiger kostete, „spielt überhaupt keine Rolle“. Seine Konzentration gilt dem Vorhaben, mit der Regionalliga-Reserve beim alles andere als leichten Aufgalopp etwas Zählbares aus dem Max-Graser-Stadion zu entführen und damit den Anspruch zu untermauern, selbst vorne mitmischen zu wollen. „Ein guter Saisonstart sorgt für Selbstvertrauen“, weiß Gundelsweiler.

Mut macht ihm die gute Vorbereitung. Nur das WFV-Pokal-Aus gegen den Ligarivalen Ingersheim (2:5) trübte den Eindruck etwas. „Wir sind gut gerüstet“, ist Gundelsweiler überzeugt und macht diesen Befund an zwei Punkten fest. Erstens: „Wir sind topfit. Das ist die Basis.“ Zweitens: „Die Mannschaft ist in der Lage, meine taktischen Vorstellungen umzusetzen.“ Aus dem Vollen kann der Trainer für die Partie in Fellbach nicht schöpfen, weil Daniel Lang, Patrick Haas und Torwart Patrick Demut (alle Urlaub) sowie Rekonvaleszent Markus Rebsch fehlen, doch von einer Personalmisere kann auch keine Rede sein. Neun von elf Positionen sind laut Gundelsweiler vergeben. Im Kasten steht Marcel Susser. Die Viererkette bilden Marius Güra, Sebastian Kappes, Manuel Vogt und Dennis Förster. Ein Teil der Doppelsechs wird Kapitän Daniel Funk sein. Im rechten Mittelfeld darf Adrian Pfisterer ran. Luca Jungbluth und Oguz Dogan werden stürmen. Zwei Positionen sind also noch zu vergeben. Offen ist außerdem noch, ob eine Offensivkraft aus dem Regionalliga-Kader dazustößt: Wenn ja, wohl Dimitrios Kotelis oder Niko Rummel.


19. August 2010


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