Bitburger WFV-Pokal, Viertelfinale
Allerheiligen, Dienstag,
1. November, um 14:30 Uhr - comtech Arena
1:0 (1:0) 
Allerheiligen, Feiertag.
Und es wurde in Großaspach gefeiert! Das 1:0 (1:0)
über den Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers bedeutet
zugleich den Einzug ins Halbfinale des Bitburger-wfv-Pokals.
3.152 Zuschauer waren von einer schnellen und emotionalen
Partie begeistert, in der Sokol Kacani in der 39. Spielminute
den goldenen Treffer markierte. Ein ausführlicher
Bericht sowie Bilder und Video folgen...
Statistik:
SG Sonnenhof Großaspach:
Ünlü – Kappes, Grab, Schuster, Cimander –
Mazzola (84. Fiand), Hägele, Rizzi (90.+2. Skarlatidis),
Binakaj (78. Grupp) – Kacani (90. Mimbala), Morys (40.
Szimayer). Stuttgarter
Kickers: Wagner – Auracher
(57. Becker), Fennell, Leist, Gerster – Gondorf – Abruscia
(82. Plattek), Marchese (50. Kriks), Savranlioglu, Türpitz
(67. Grüttner) – Brandstetter. Tor: 1:0 (39.)
Kacani. Schiedsrichter: Steinberg (Korntal). Zuschauer: 3200.
Mediathek
Zwei Videos
im WWW
Ein großes Kickers-Herz
demonstriert dabei "regio
TV" [Direktlink Video], sehr amüsant... Ohne Kommentar,
dafür der Realität entsprechend ist in gewohnter
Weise der Spielbericht des Sportportals "www.die-ligen.de" [Direktlink Video]. Viel Spaß!

Bilder vom Pokalsieg
über die Kickers
zusammengestellt von Fotograf Alexander Becher und Uwe
Ehrlich


[Anklicken zum Vergrößern,
weitere Fotos auf der Homepage von Alexander
Becher]
Aus der
Presse

Sokol Kacani schießt
SG ins Halbfinale Aspachs
Fußballer gewinnen das WFV-Pokal-Duell mit dem
Ligarivalen und Regionalliga-Spitzenreiter Stuttgarter
Kickers mit 1:0 Die Tabellenführung in
der Fußball-Regionalliga musste die SG Sonnenhof
Großaspach zuletzt den Stuttgarter Kickers überlassen.
Im Viertelfinale des WFV-Pokals folgte aber die prompte
Retourkutsche: Das Team von Trainer Alexander Zorniger
bezwang die Blauen vor 3200 Zuschauern in der heimischen
Comtech-Arena mit 1:0 und steht im Halbfinale. Sokol
Kacani traf in der 39. Minute.
Von Steffen Grün
- Die reguläre Spielzeit war im Fautenhau längst
vorbei, der Unparteiische hatte bereits vier Minuten
oben drauf gepackt. Die Fans der führenden Hausherren
sowie die Verantwortlichen auf der Bank forderten lauthals
den Abpfiff, als noch einmal ein langer Ball in den
Aspacher Strafraum segelte. Die SG-Kicker behielten
ein letztes Mal die Lufthoheit, köpften die Kugel
aus der Gefahrenzone und der Referee setzte dem Treiben
ein Ende. Der Rest war Jubel. Jubel bei allen, die es
mit den Einheimischen hielten und bis zuletzt zittern
mussten, weil es das Zorniger-Team in seiner stärksten
Phase zwischen der 45. und 70. Minute versäumt
hatte, das 2:0 zu erzielen. Enttäuschung herrschte
dagegen bei den Kickers, die bis zu diesem Moment gehofft
hatten, doch noch die Verlängerung zu erzwingen
– und nun akzeptieren mussten, bereits zum dritten Mal
in Folge im WFV-Pokal-Viertelfinale ausgeschieden zu
sein.
Dabei hatten die Blauen
aus Degerloch die kurze Reise mit dem Vorsatz angetreten,
die Aspacher nach dem Wachwechsel an der Regionalligaspitze
am vergangenen Freitag auch aus dem Pokalwettbewerb
zu kippen. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein
umkämpftes Spiel, das für die Zuschauer aber
kein Leckerbissen war. Turbulente Torraumszenen waren
Mangelware, die erste hundertprozentige, herausgespielte
Möglichkeit hatten die Gäste in der 26. Minute.
Philip Türpitz wurde mit einem Pass in die Tiefe
in Szene gesetzt, ließ sich im Duell mit SG-Keeper
Volkan Ünlü aber zu weit abdrängen. Aspachs
erste dicke Torchance hatte Matthias Morys in der 35.
Minute, nachdem Kacani einen langen Ball in seinen Lauf
verlängert hatte. Er visierte das lange Eck an,
traf die Kugel mit dem linken Spann aber nicht richtig.
Für Morys war das Spiel kurze Zeit später
mit einer Hüftprellung vorbei, fortan war Sebastian
Szimayer die zweite Spitze. Neben Kacani, der beim Vollzug
des Wechsels bereits das 1:0 erzielt hatte. Shqiprim
Binakaj spielte den Ball auf dem linken Flügel
in den Lauf von Rechtsverteidiger Sebastian Kappes.
Dessen Flanke köpfte Dennis Grab am langen Pfosten
in die Mitte, wo Kacani blitzschnell reagierte und die
Kugel Richtung Kasten spitzelte. Sie trudelte über
die Linie, bevor noch ein Kickers-Akteur hätte
rettend eingreifen können.
Mit dem 1:0 im Rücken
drängte Aspach zu Beginn des zweiten Abschnitts
auf das zweite Tor, stellte den Traditionsklub vom Fuße
des Fernsehturms mit aggressivem Pressing vor große
Probleme. Nur: das 2:0 wollte nicht fallen. Binakaj
scheiterte mit einem 20-Meter-Knaller an Kickers-Keeper
Daniel Wagner (47.), Szimayer schoss nach einem Kacani-Querpass
drüber (51.) und auch Mazzola setzte seinen Schlenzer
nach 65 Minuten zu hoch an. Wer die Entscheidung im
richtigen Moment verpasst, braucht sich über eine
Zitterpartie nicht wundern. Stuttgart rannte in der
Schlussphase mit dem Mute der Verzweiflung an, wurde
aber nur mit Standardsituationen und Distanzschüssen
gefährlich. Kickers-Trainer Dirk Schuster räumte
später ein: „Wir haben uns in den letzten 20 Minuten
noch einmal aufgebäumt, aber von klaren Torchancen
kann ich nicht reden.“ Stattdessen hätte Aspach
in der 75. Minute mit einem Konter das 2:0 machen müssen,
doch Binakaj und Daniel Hägele spielten die Überzahl-Situation
nicht sauber aus.
Wie
2008: Aspach ist für die Kickers die Pokalendstation
Vor gut drei Jahren
im Achtelfinale, in dieser Saison erst im Viertelfinale
(stg). Am 3. September
2008 standen sich die SG Sonnenhof und die Stuttgarter
Kickers im WFV-Pokal schon einmal gegenüber. Der
Schauplatz war ebenso der Fautenhau – und auch der Endstand
war derselbe: Großaspach gewann mit 1:0, damals
durch ein Tor von Nicolo Mazzola im Achtelfinale, nun
eben durch einen Treffer von Sokol Kacani im Viertelfinale.
Waren 2008 aber die Tage von Kickers-Trainer Stefan
Minkwitz gezählt, sitzt Dirk
Schuster fest im Sattel.
Führen die Blauen doch die Regionalligatabelle
an. „Ärgerlich, weil vermeidbar“, fand der Ex-Profi
die Niederlage trotzdem. „Ich bin mit meinem Team nicht
ganz unzufrieden“, sagte Schuster: „Wir haben eine ordentliche
erste Halbzeit gespielt. Es ist müßig, darüber
zu diskutieren, wie es ausgegangen wäre, wenn wir
in Führung gegangen wären.“ Kollege Alexander Zorniger
wusste um die Tatsache, dass die Kickers die erste dicke
Torchance in der ausgeglichenen ersten Halbzeit hatten,
nahm sich dann aber das Geschehen nach der Pause vor:
„Wir sind in der zweiten Halbzeit gut ins Spiel gekommen,
haben aber nicht konsequent genug den Abschluss gesucht.
Es war ein richtiger Pokalfight mit intensiven Zweikämpfen.
Wir stehen verdient im Halbfinale.“ Findet auch SG-Mittelfeldspieler
Michele Rizzi, in der Vorsaison noch bei den Blauen: „Wir
wollten den Kickers so wenig Räume wie möglich
lassen. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Das Tor
war für unser Spiel bezeichnend. Es war eine Frage
des Willens.“ Keinen speziellen Willen hat SG-Sportchef
Joannis Koukoutrigas, wenn es um den Rivalen im Halbfinale geht.
Hauptsache, sein Team zieht ins Finale ein und holt
den Pott. Wie 2008/2009, als die Kickers im Achtelfinale
besiegt wurden.
1. November 2011

SG zieht ins Pokal-Halbfinale
ein Großaspach
In einem spannenden Pokalduell der beiden Regionalligisten
setzt sich Sonnenhof 1:0 (1:0) gegen die Stuttgarter
Kickers durch und darf weiter von der DFB-Pokal-Teilnahme
träumen. Von Andreas Hennings
Drei Jahre ist es her,
als die SG Sonnenhof Großaspach die Stuttgarter
Kickers mit einem 1:0-Sieg aus dem wfv-Pokal geworfen
hat. Damals setzten sich die Fautenhauer im Achtelfinale
des Wettbewerbs gegen den Traditionsverein aus Degerloch
durch und holten wenige Wochen später den Titel.
Gestern standen sich die beiden Regionalligisten nun
im Viertelfinale gegenüber - und wieder gewann
die SG 1:0 (1:0). Torschütze des Tages war Sokol
Kacani, der den Aspachern mit seinem Tor in der 39.
Minute den Weg ins Halbfinale ebnete. "Es war ein
toller Pokalfight mit sehr intensiv geführten Zweikämpfen",
resultierte SG-Trainer Alexander Zorniger, der sich
ob der Heimstärke seiner Elf bestätigt sah:
"Wir haben erneut bewiesen, dass wir zu Hause jeden
schlagen können", meinte er nach dem Spiel.
Diese Erfahrung musste
vor 3152 Zuschauern auch der Spitzenreiter der Regionalliga
Süd machen. "Es war dennoch eine vermeidbare
Niederlage. Mit unserer Leistung bin ich nicht ganz
unzufrieden", konstatierte Gäste-Trainer Bernd
Schuster, dessen Elf sich zum dritten Mal in Folge im
Viertelfinale aus dem Wettbewerb verabschieden musste.
Dabei waren es die Gäste, die zu Beginn die besseren
Tormöglichkeiten hatten. Alessandro Abruscia erwischte
SG-Keeper Volkan Ünlü bei einem Freistoß
auf dem falschen Fuß, der Neuzugang von Trabzonspor
konnte den Ball gerade noch abwehren (25.). Nur 60 Sekunden
später vergab Philip Türpitz freistehend aus
kurzer Distanz, nachdem er von Vincenzo Marchese sehenswert
freigespielt worden war.
Ansonsten begegneten
sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Eine intensive
Zweikampfführung sorgte für zahlreiche Ungenauigkeiten
und Fehlpässe im Aufbauspiel beider Klubs. Nach
rund 35 Minuten übernahm die SG zunehmend das Zepter
und spielte sich mehrere Tormöglichkeiten heraus.
Zunächst schoss Matthias Morys nach Pass von Kacani
zwar am rechten Pfosten vorbei (35.), vier Minuten später
traf der Vorlagengeber aber selbst zur Führung
für den Gastgeber. Nach einem schnell vorgetragenen
Angriff legte Innen-verteidiger Dennis Grab auf Kacani
ab, der aus zehn Metern mit etwas Glück die Lücke
zwischen Pfosten und Abwehrspieler fand. Besonders nach
dem Seitenwechsel übte Aspach dann erneut Druck
auf die Defensive der Kickers aus, nutzte diese Phase
aber nicht zum möglicherweise vorentscheidenden
zweiten Treffer. "Rund 20 Minuten lang hatten wir
Probleme, die Offensive des Gegners in den Griff zu
bekommen", kommentierte Schuster den Sturmlauf
der SG. Platzierte Schüsse von Shqiprim Binakaj
und Kacani führten dabei nicht zum erhofften Erfolg.
"Wir haben gut nach vorne gearbeitet, waren vor
dem Tor aber nicht konsequent genug", bemängelte
SG-Trainer Alexander Zorniger. So geriet seine Mannschaft
in der Schlussphase noch einmal unter Druck. "Wir
haben uns enorm gegen die Niederlage gestemmt, auch
wenn man nicht von klaren Möglichkeiten sprechen
kann", resultierte Schuster, der unter anderem
den aus Erdmannhausen stammenden Marco Grüttner
eingewechselt hatte. Trotz fünfminütiger Nachspielzeit
brachte die SG den Sieg aber über die Zeit - und
darf weiter von der zweiten DFB-Pokal-Zeilnahme träumen.
1. November 2011

Stuttgarter Kickers:
Aus im Viertelfinale des WFV-Pokals
Die
Stuttgarter Kickers haben den Pokalkracher im Viertelfinale
des WFV-Pokals mit 0:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach
verloren. Kickers-Coach Dirk Schuster ärgert sich
über die vermeidbare Niederlage, ist aber mit der
in der ersten Halbzeit gezeigten Leistung seines Teams
zufrieden.
Endstation
WFV-Pokal Viertelfinale: die Stuttgarter Kickers sind
wie schon 2008 (damals im Achtelfinale) an der SG Sonnenhof
Großaspach gescheitert. Der Treffer von Ex-Kickers-Stürmer
Sokol Kacani in der 39. Minute entschied das Duell der
beiden Fußball-Regionalligisten vor den 3152 Zuschauern
in der Comtech-Arena. Kickers-Coach Dirk Schuster war
nach dem Spiel zwiegespalten: „Es ist natürlich
bitter für uns, zum dritten Mal nacheinander im
Viertelfinale auszuscheiden. Und ärgerlich, weil
vermeidbar“, fand der Ex-Profi klare Worte, stellte
aber auch fest: „Wir haben eine ordentliche erste Halbzeit
gespielt. Es ist müßig, darüber zu diskutieren,
wie es ausgegangen wäre, wenn wir in Führung
gegangen wären.“
Die Blauen spielten eine
gefällige erste Halbzeit und hatten durch Türpitz
die große Möglichkeit, in Führung zu
gehen (30.). Der Offensivmann der Kickers ließ
sich jedoch vor dem Tor noch abdrängen. Mehrfach
konnte sich SGS-Keeper Ünlü auszeichnen und
hielt seine Mannschaft im Spiel. Nach rund 30 Minuten
übernahm die SGS zunehmend die Spielkontrolle und
erarbeitete sich mehrere Tormöglichkeiten. Zunächst
schoss Matthias Morys nach Pass von Kacani zwar am rechten
Pfosten vorbei (35.), vier Minuten später traf
der Vorlagengeber aber selbst zur Führung für
den Gastgeber. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff
legte Innenverteidiger Dennis Grab auf Kacani ab, der
aus zehn Metern mit etwas Glück die Lücke
zwischen Pfosten und Abwehrspieler fand. Mit diesem
Stand ging es dann auch in die Kabinen.
Kickers finden keine
Mittel
Nach Wiederbeginn spielten
nur noch die Hausherren. Sonnenhof verpasste es allerdings,
die Führung aufzubauen. In den letzten 25 Minuten
bäumten sich die Blauen noch einmal auf und warfen
alles nach vorne, ohne jedoch zu wirklich zwingenden
Torchancen zu kommen, lediglich Standardsituationen
sorgten noch für ein wenig Torgefahr. „Wir sind
in der zweiten Halbzeit gut ins Spiel gekommen, haben
aber nicht konsequent genug den Abschluss gesucht. Es
war ein richtiger Pokalfight mit intensiven Zweikämpfen.
Wir stehen verdient im Halbfinale“, sagte SGS-Trainer
Alexander Zorniger nach der Partie. Kickers-Trainer
Dirk Schuster räumte ein: „Wir haben uns in den
letzten 20 Minuten noch einmal aufgebäumt, aber
von klaren Torchancen kann ich nicht reden.“
Jetzt gilt es für
die Kickers, die volle Konzentration auf die Liga zu
lenken. Denn immerhin ist man dort Tabellenführer
– mit zwei Punkten Vorsprung auf Großaspach, die
es zu verteidigen gilt. Die Möglichkeit zur Revanche
bietet sich den Degerlochern schon in gut vier Wochen:
am Sonntag, 4. Dezember (11.30 Uhr), gastieren die Stuttgarter
Kickers im Regionalliga-Rückspiel erneut bei der
SG Sonnenhof Großaspach.
3. November 2011

Zorniger plant Änderungen
fürs Pokalduell Gegen
die Stuttgarter Kickers setzt Großaspachs Trainer
auf frische Kräfte
(uwe). In der Fußball-Regionalliga
liefern sie sich seit Wochen ein Duell um die Tabellenspitze.
Im WFV-Pokal geht’s an Allerheiligen zwischen der SG
Sonnenhof Großaspach und den Stuttgarter Kickers
ab 14.30 Uhr nun darum, wer sich fürs Halbfinale
qualifiziert. Eine vierstellige Zuschauerzahl im neuen
Stadion im Fautenhau scheint garantiert.
Erst am Freitag wechselte
in der Punktrunde die Tabellenführung. Nach vielen
Wochen des vergeblichen Wartens auf einen Aspacher Ausrutscher
gelang es dem selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten
aus Degerloch endlich, sich an der SG vorbeizuschummeln.
Sonnenhof-Trainer Alexander Zorniger sagt dazu nur:
„Jetzt stehen die Kickers da, wo sie sich selbst sehen.“
Auf Rang eins.
In der Punktrunde erlebten
die Profis des Stuttgarter Traditionsvereins aber bereits,
dass die Halbprofis aus Aspach nicht zu unterschätzen
sind. 1:1 endete der Vergleich auf der Waldau zwischen
dem Ex-Bundesligisten und der Überraschungsmannschaft
der Regionalliga. Für Zorniger ist klar, dass die
morgige Partie ebenfalls völlig offen ist. Was
er auch unbedingt von seiner Elf sehen will, ist, dass
sie aus dem 0:2 gegen Hoffenheim gelernt hat: „Wir haben
es bisher nicht geschafft, gegen Gegner, die viel Druck
aufbauen, richtig dagegenzuhalten.“ Oft zeigt die SG
in solchen Situationen zu viel Respekt. Im Pokal-Viertelfinale
soll das abgestellt werden. Gegenüber der Hoffenheim-Partie
wird es bei Aspach personell Veränderungen geben.
Welche, das will Zorniger noch nicht verraten. Nur soviel:
„Wir brauchen dringend frische Kräfte gegen eine
Mannschaft, die mit viel Dynamik kommt.“
Der SG-Trainer baut allerdings
nicht nur auf frischen Wind von der Reservebank, sondern
auch auf Rückenwind von den Zuschauerrängen.
„Unsere Truppe spielt bislang über den Erwartungen.
Aber es gibt immer noch Phasen, in denen sie Unterstützung
von den Fans benötigt. Das Spiel gegen die Kickers
wird so eine Partie sein, in der es nötig ist.“
31. Oktober 2011

Ünlü
brennt darauf, sich zeigen zu dürfen Ex-Schalker hofft, dass er morgen
im Pokal sein SG-Debüt feiert
Noch befindet
er sich in Wartestellung. Morgen darf Volkan Ünlü
eventuell das erste Mal im Trikot der SG Sonnenhof zeigen,
was er kann. Bisher gab Trainer Alexander Zorniger im
WFV-Pokal seiner Nummer zwei eine Bewährungschance.
Der Ex-Torhüter des FC Schalke 04 hofft, ab 14.30
Uhr im Topduell gegen die Stuttgarter Kickers sein Debüt
zu feiern.
Von
Uwe Flegel - Jupp Heynckes, Ralf Rangnick, Jean Tigana,
Senol Günes. Der gebürtige Gelsenkirchener
hat schon mit den ganz Großen der Trainerzunft
zusammengearbeitet. Schalke, Besiktas Istanbul, Sivasspor,
Maastricht, Trabzonspor. Der 28-Jährige stand schon
mit echten Größen der Fußballwelt im
Aufgebot. Nun kämpft er in der deutschen Regionalliga
um einen Platz zwischen den Pfosten. Bis Weihnachten
hat Ünlü Zeit. Dann endet sein Vertrag. Ob
der verlängert wird, entscheidet auch Milan Jurkovics
Gesundheitszustand. Der Schulterverletzung verdankt
der Rückkehrer, dass er in seinem Geburtsland einen
Fuß in die Tür gebracht hat. „Ich musste
mich am Fuß operieren lassen, war deshalb nicht
fit und habe keinen Verein gefunden“, erklärt Volkan
Ünlü, weshalb er bis vor kurzem ohne Vertrag
dastand.
Dabei hatte er gehofft,
nach seinem Weggang von Trabzonspor weiterhin im Profifußball
bleiben zu können: Möglichst im deutschen.
Nach sieben Jahren in der Türkei und in den Niederlanden
wollte er wieder heim. „Ich hatte gehofft, dass ich
zumindest in der Dritten Liga unterkomme“, sagt der
1,91 Meter große Hüne. Doch die Verletzung
machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Und: „Ich
bin davon ausgegangen, dass ich bis zum Winter ohne
einen Verein dastehe.“ Wenigstens das ist ihm erspart
geblieben.
Nun geht es für
Ünlü darum, sich mit guten Leistungen in Aspach
für andere Klubs interessant zu machen. Bei der
SG Sonnenhof muss er dafür allerdings erst einmal
an Stammtorhüter Christopher Knett vorbei kommen.
Eine Situation, die der Mann, der vier Mal für
Schalke in der Ersten Bundesliga im Tor stand, im Lauf
seiner Karriere schon oft erlebte. Meist versuchte er
vergebens, den Etablierten den Rang abzulaufen. „Ich
habe bislang viel Pech gehabt“, sagt Ünlü
dazu. Und er gesteht, dass er oft auch auf falsche Berater
hörte: „Bei manchen Transfers haben andere mehr
verdient als ich.“ Einerseits. Andererseits sagt er
stolz: „Ich wurde immerhin dreimal mit meinem Klub türkischer
Vizemeister.“
Und: er hat schon einiges
erlebt im Fußball. Zeiten bei renommierten Klubs,
in denen die Kicker „sieben, acht Monate auf ihren Lohn
warten müssen“. Trainer wie Jupp Heynckes, „die’s
mit jungen Spielern einfach können.“ Und Vereine,
bei denen „vor der Saison 13 Spieler gehen müssen,
genauso viele neu kommen und die im Winter dasselbe
Programm noch ein zweites Mal durchziehen“.
Nun ist er im beschaulichen
Großaspach gelandet. Seine erste Bilanz: „Ich
habe es noch keine Sekunde bereut. Hier wächst
was zusammen.“ Und dass es nur die vierte Liga und nicht
die dritte ist? „Lieber den Spatz in der Hand als die
Taube auf dem Dach“, kennt sich der Türke mit deutschen
Sprichwörtern gut aus. Zumal ihn nach all den Erfahrungen
der Optimismus noch nicht verlassen hat. „Klar, ich
möchte spielen“, will er um den Platz als Nummer
eins kämpfen. Er sagt aber auch: „Der Trainer entscheidet.
Und es gibt klare Absprachen zwischen mir und dem Verein.“
Vielleicht ja sogar die, dass im Pokalspiel morgen die
Wartestellung für Volkan Ünlü wenigstens
für 90 Minuten ein Ende hat.
31. Oktober 2011

Zwei
Topspiele in vier Tagen Heute
empfängt Aspach die TSG Hoffenheim II, am Dienstag
gastieren die Stuttgarter Kickers
Erst Hoffenheim,
dann die Stuttgarter Kickers. Auf die Fußballer
der SG Sonnenhof Großaspach kommen binnen vier
Tagen gleich zwei Hammerspiele zu. Schön für
die bislang so heimstarken Kicker aus dem Fautenhau:
Sowohl im Regionalliga-Spitzenspiel heute (Anpfiff 19
Uhr), als auch im Pokalduell am Dienstag (14.30 Uhr)
dürfen sie zu Hause ran.
Von Uwe Flegel - Aspachs
Trainer Alexander Zorniger setzte Prioritäten:
„Erst einmal Hoffenheim, dann konzentrieren wir uns
auf die Kickers.“ Wobei der Coach sicher kein Problem
hat, wenn seine Elf nicht nur heute Abend die Tabellenführung
in der Regionalliga verteidigt, sondern dann auch vier
Tage später im WFV-Pokal ins Halbfinale einzieht.
Aber, um mit Zorniger zu sprechen, eins nach dem anderen.
Wer sich zu viel auf einmal auflädt, verlupft oder
verhaspelt sich gerne.
Bislang hat die SG Sonnenhof
ihre Aufgaben aber nach und nach abgearbeitet. Und das
beinahe optimal. Obwohl eine englische Woche die andere
jagte. Vor allen Dingen in der heimischen Comtech-Arena
sind die Aspacher eine richtige Macht geworden. Nach
sieben Punktspielen sind sie dort noch ohne Niederlage.
Den Grundstock für den Titel Überraschungsmannschaft
der Liga haben die Aspacher in den eigenen vier Wänden
gelegt. Zorniger warnt seine Elf jedoch, die bislang
gute Bilanz zu nutzen, um sich zufrieden zurückzulehnen.
„Passivität wird bestraft“, sagt der Trainer und
fordert sein Team damit auf, weiterhin mit großer
Geschlossenheit und Aggressivität gegen den Ball
zu arbeiten. Erst gegen Hoffenheim, dann gegen Stuttgart.
Zuschauer, die sich das
Regionalliga-Topduell im Fautenhau heute Abend nicht
entgehen lassen wollen, sollten rechtzeitig von zu Hause
losfahren. Im Fautenhau ist seit wenigen Tagen ein Zirkus,
der sein Zelt und seine Wagen auf den Parkplätzen
am Tennisheim und unterhalb des Musikerheims aufgebaut
hat. Es stehen zwei Parkflächen weniger zur Verfügung.
SG-Geschäftsführer Thomas Deters sieht darin
kein großes Problem: „Fürs Hoffenheim-Spiel
finden wir eine Lösung.“ Und für die Kickers-Partie
am Dienstag? „Ich gehe davon aus, dass das Zirkuszelt
dann wieder abgebaut ist.“
28. Oktober 2011

Schlagerspiel
auf Schlagerspiel im Fautenhau SG
kämpft am Freitag um die Spitze, am Dienstag im
WFV-Pokal
(uwe). Für Aspachs
Regionalligafußballer geht es weiterhin Schlag
auf Schlag. Nachdem am Freitag ab 19 Uhr in der Comtech-Arena
das Topduell zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellendritten
TSG Hoffenheim II
ansteht, gibt’s nur vier Tage später schon das
nächste Schlagerspiel im Fautenhau: An Allerheiligen
gastiert der Regionalligazweite Stuttgarter Kickers
ab 14.30 Uhr im WFV-Pokal in Großaspach. Der Vergleich
zwischen dem aktuellen Tabellenführer sowie seinem
härtesten Verfolger und selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten
aus Degerloch ist die Spitzenpartie des Pokal-Viertelfinales.
In der treffen zudem noch am Mittwoch, 9. November (19
Uhr), der VfR AalenII (Verbandsliga) und der FC Heidenheim
(Dritte Liga), am Samstag, 10. Dezember (14), die Oberligisten
FV Illertissen und SSV Reutlingen sowie am Mittwoch,
28. März (17), der VfB Neckarrems (Verbandsliga)
und der VfR Aalen (Dritte Liga) aufeinander.
26. Oktober 2011
Der Pokalknaller steigt
in der comtech Arena Montag, 24. Oktober 2011 (tai)
Vorschau
Das ist doch etwas
für Fußballfreunde aus der Region. An Allerheiligen, Dienstag, 1. November, treffen im Viertelfinale des Bitburger-wfv-Pokals
zwei Regionalliga-Topteams aufeinander: Die Stuttgarter
Kickers sind um 14:30 Uhr bei unserer SG Sonnenhof Großaspach
in der comtech Arena zu Gast. Ein absolutes Duell auf Augenhöhe.
Beide Mannschaften teilten sich am 2. Spieltag beim
1:1 auf Degerlochs Höhen die Punkte. Und der Pokalfight
wird nicht das letzte Aufeinandertreffen von Rot-Schwarz
gegen Blau-Weiß in diesem Jahr bleiben. Am 4.
Dezember kreuzen sich die Wege der Schwaben zum Rückrundenspiel
erneut. Rückblick: Nicolo Mazzola erzielte
beim ersten Aspacher Duell gegen die Stuttgarter Kickers
am 3. September 2008 das Tor des Tages. Der Beginn einer
grandiosen SG-Saison, den niemand vorher erahnen konnte.
Am Ende stand nicht nur der schmucke wfv-Pokal in der
Vitrine, hinzu kam die Oberliga-Meisterschale.
Keine Blöße
gaben sich die Clubs auf dem Weg ins Viertelfinale:
FC
Neenstetten (BzL) - SG Sonnenhof Großaspach
0:4
TSG
Schnaitheim (LL) - SG Sonnenhof Großaspach
2:3
SSV
Ulm (OL) - SG Sonnenhof Großaspach
0:1
FV
Illertissen II (LL) - SG Sonnenhof Großaspach
0:2
Württembergischer
Pokalsieger: 2009 |
FC
07 Albstadt (VL) - Stuttgarter Kickers
1:2
SV
Bondorf (BzL) - Stuttgarter Kickers
0:4
SV
Tumlingen/Hörschw. (BzL) - Stuttgarter
Kickers 0:11
FV
Rottweil 08 (LL) - SV Stuttgarter Kickers
0:4
Württembergischer
Pokalsieger: 2005, 2006 |
Kartenvorverkauf
Kartenvorverkauf für wfv-Pokalfight gegen
die Stuttgarter Kickers ab Freitag Die Kassen haben an Allerheiligen
ab 13:00 Uhr geöffnet. Stadionöffnung ist
um 13:30 Uhr. Unsere Gäste aus Stuttgart haben
die Blöcke O (Stehplatz) und Block J (Sitzplatz
Gegengerade), zu erreichen über die Kasse 4. An den
Kassen 1 und 2 sind Tickets für den SG-Stehblock E/F,
die Gegengerade (Block F-I) sowie die Hintertorblöcke
A-C erhältlich. Karten für die Haupttribüne
(Block P-R) gibt es nur an der Tageskasse
1. Die Eintrittspreise sind
unten ersichtlich. Ermäßigt sind
lediglich Schüler, Studenten und Rentner gegen
Vorlage des Ausweises. Mitglieder beider Teams sind
bei Pokalspielen nicht ermäßigt. Jugendspieler
erhalten zu dem Spiel keinen freien Eintritt, ebenso
Dauerkarteninhaber, da dies laut Spielordnung bei Pokalspielen
nicht zugelassen ist.
Preise:
Haupttribüne Block P-R
16,-
€ / 19,- €
Sitzplatz Block A-C 9,-
€ / 12,- € Freie
Sitzplatzwahl
Sitzplatz Gegengerade (Block
F-J) 11,- €
/ 14,- € Freie
Sitzplatzwahl
Stehplatz SG (Block D/E) 7,-
€ / 9,- €
Stehplatz Gast (Block O) 7,-
€ / 9,- €
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