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Bitburger WFV-Pokal, 2. Hauptrunde

  2:3 (1:3)   

TSG Schnaitheim: Bauder – Spahr (89. Andreas Strahl), Gessler, Nowacki, Michael Strahl (70. Senlikoglu) – Hörger (60. Gülperi), Felix Eckardt (89. Jacob), Polzer (60. Palinkas), Kässmeyer – Jonas Eckardt, Keller.
SG Sonnenhof Großaspach: Jurkovic – Wengert (70. Grab), Kappes, Schuster, Kienast – Hägele, Skarlatidis (70. Binakaj), Rizzi (89. Marschlich) – Mazzola (85. Fiand), Szimayer, Morys (62. Kacani).
Tore: 0:1 (18.) Morys, 0:2 (19.) Szimayer, 0:3 (20.) Mazzola, 1:3 (45., Eigentor) Wengert, 2:3 (48.) Kässmeyer.
Schiedsrichter: Kronmüller (Schwäbisch Hall).
Zuschauer: 200.



Video zum Spiel, online gestellt von "www.die-ligen.de" und der BKZ:


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Trotz 3:0-Führung wird’s noch eng
Regionalligist SG Sonnenhof hatte gestern Abend beim 3:2-Pokalsieg über Landesligist Schnaitheim nur zu Beginn leichtes Spiel

„In Neenstetten haben wir klar gewonnen, dennoch war ich unzufrieden. Diesmal war’s knapp, aber mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden.“ Aspachs Trainer Alexander Zorniger gefiel über weite Strecken, was seine Elf gestern Abend in der zweiten WFV-Pokalrunde zeigte. Trotzdem gewann der Regionalligisten beim Landesliganeuling TSG Schnaitheim nur mit 3:2.

(uwe/tai). Gegen 19.20 Uhr war am Mittwoch in dem Heidenheimer Stadtteil fast schon alles entscheiden. Die klar überlegene SG Sonnenhof führte nach Treffern von Matthias Morys (18.), Sebastian Szimayer (19.) und Nicolo Mazzola (20.) mit 3:0. Was sollte da noch groß schief gehen? Zumal der Regionalligist bereits zuvor gegen den tapferen Landesligisten bereits drei glasklare Möglichkeiten nicht genutzt hatte. Dass die drei Klassen tiefer spielenden Hausherren munter nach vorne spielten, kam den Gäste entgegen. „Wir haben gut kombiniert“, lobte Alexander Zorniger und fügte hinzu: „Wenn ich mit irgendetwas unzufrieden war, dann war es die Chancenverwertung.

Denn nachdem Schnaitheim in der 27. Minute einen Pfostentreffer verzeichnete (Matthias Keller), war wieder der Favorit am Ball. Doch nacheinander scheiterten Simon Skarlatidis, Nicolo Mazzola und Sebastian Szimayer zwischen der 32. und 35. Minute. Während Aspach vorne wirbelte, erwies es sich hinten nicht immer als sattelfest. Erneut Keller hätte das fast bestraft (37.). „Wir sind nach der klaren Führung etwas leichtsinnig geworden“, erklärte der SG-Trainer. Auch in der Offensive. Szimayer und Mazzola scheiterten in der 40. Minute nacheinander.

In der 45. Minute folgte die Strafe. Rechtsverteidiger Manuel Wengert fälschte eine Flanke ins eigene Tor ab. Es hieß nur noch 1:3. Kurz nach Wiederanpfiff wurde es richtig eng. Marcel Kässmeyer versetzte erst Sebastian Kappes, dann Torwart Milan Jurkovic: 2:3. „Da musste ich kurz an Dresden denken“, gestand Zorniger. Doch im Gegensatz zu Vizemeister Leverkusen im DFB-Pokal schaukelte Aspach im WFV-Pokal den Sieg nach Hause. Auch weil die SG hinten nichts mehr anbrennen ließ.

In Runde drei geht’ für Aspach nun zu Ex-Regionalligist SSV Ulm. Als Spieltermin ist der nächste Mittwoch angedacht.

4. August 2011


Aspachs Coach verlangt mehr Engagement
Regionalligafußballer der SG müssen heute in der zweiten WFV-Pokalrunde zum Neu-Landesligisten TSG Schnaitheim

Fast 120 Kilometer waren’s in Runde eins. Rund 100 Kilometer muss Fußball-Regionalligist SG Sonnenhof in Runde zwei zurücklegen. Im WFV-Pokal kommt Großaspach rum. Heute bis Schnaitheim. Ab 19 Uhr steht das Duell beim dortigen Neu-Landesligisten an.

Von Uwe Flegel - Der Osten Württembergs hat’s der Elf aus dem Fautenhau angetan. Erst der im Alb-Donau-Kreis beheimatete Bezirksligist FC Neenstetten, nun der Landesligist aus dem Heidenheimer Stadtteil Schnaitheim. So sieht es aus, wenn der Verband im WFV-Pokal die ersten Runden nach Regionen einteilt. Da findet sich ein Verein schon mal am anderen Ende des Verbandsgebiets wieder. Während vor seiner Nase Nachbarschaftsduelle wie FSV 08 Bissingen gegen SGV Freiberg stattfinden. Mit diesem Ärgernis aufhalten, das bringt allerdings nichts. Gewinnen die Aspacher fleißig weiter, treffen sie vielleicht auch mal auf einen Gegner, der keine 100 Kilometer weit weg ist. Wobei: der Sieger der Partie in Schnaitheim trifft in Runde drei auf den Gewinner des Vergleichs TSV Bad Boll (Landesliga) gegen SSV Ulm (Oberliga).

Keine schönen Aussichten für die SG. Das sollte sie allerdings nicht daran hindern, bei dem Neu-Landesligisten ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Dass es dabei einer konzentrierten Leistung bedarf, bekamen die Aspacher bereits in Neenstetten zu spüren. 0:0 stand’s da zur Halbzeit, ehe der Regionalligist gegen den vier Klassen tiefer spielenden Kontrahenten nach der Pause noch zu einem klaren 4:0 kam. Begeistert war Trainer Alexander Zorniger vom Auftritt seiner Mannschaft dennoch nicht. „Der eine oder andere sieht sich als Häuptling, dabei ist er nur Indianer“, grantelt er.

Gegen Schnaitheim haben seine Kicker nun Gelegenheit, sich ihrem Trainer und den Fans wieder von der besseren Seite zu präsentieren. Zumal der Landesligist deutlich stärker als der Bezirksligist einzuschätzen ist. Denn Schnaitheim ist nicht nur ein Stadtteil Heidenheims, sondern hat auch einige Fußballer mit Vergangenheit beim Drittligisten in seinen Reihen. Zum Beispiel Angreifer Nico Schuska und Trainer Ralf Polzer. Zu beachten ist auch Torjäger Jonas Eckardt, der immerhin 30 Treffer zum Aufstieg in die Landesliga beisteuerte.

Klar ist jedoch: Alles andere als ein Aspacher Sieg wäre eine Sensation. Zumal die personelle Situation gut ist. Auch deshalb wären die SG-Fußballer gut beraten, sich diesmal von Anfang an richtig ins Zeug zu legen. Ansonsten könnte es durchaus sein, dass ihr Coach nicht nur grantelt, sondern auch handelt. Das würde bedeuten, dass sich der eine oder andere etablierte Kicker beim Regionalligaauftakt der SG in vier Tagen in Pfullendorf auf der Bank wiederfindet. Und welcher Fußballer will dort gerne sitzen?

3. August 2011

 

 

 

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