Die SG-Regionalliga-Spieltage
im Detail: iiiVorrunde: 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 Rückrunde:
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Nachholspiel
4. Spieltag |
0:2
(0:2) |
Dienstag, 19.10.2010
um 16:15 Uhr Frankenstadion
Heilbronn [Tickets] |
Spielstatistik:
SG Sonnenhof Großaspach: Knett
- Wengert, Grab, Röcker,
Frank - Binakaj, Marschlich
(79. Jurczyk), Rehm, Wagner
(72. Lang) - Tucci (46. Mazzola),
Krasniqi. |
1. FC Nürnberg II: Stephan
- Chandler, Maurer, Wollscheid,
Plattenhardt - Bühler (65.
Wießmeier), Kammermeyer,
Beqiri, Kotzke - Kinzel (65.
Hörber), Sauter (69. Brown-Forbes).
|
Tore: 0:1
(36.) Chandler, 0:2 (43., Foulelfmeter)
Sauter. – Schiedsrichter: Bischof
(Külsheim). – Zuschauer: 150. |

Aspach und Heilbronn: Das passt
nicht
Regionalligafußballer
aus dem Fautenhau warten nach dem 0:2 im
Nachholspiel gegen Nürnberg weiter
auf den ersten Heimsieg
Großaspach
und das Heilbronner Frankenstadion: Eine
erfolgreiche Verbindung ist das diese Saison
bisher nicht. Auch nach dem sechsten Heimspiel
warten die Regionalligafußballer aus
dem Fautenhau weiter auf den ersten Dreier.
Das 0:2 am gestrigen Spätnachmittag
gegen den 1. FC NürnbergII war gar
die zweite Heimniederlage in Folge.
Von
Uwe Flegel - Es ist noch nicht lange her,
da hatte SG-Trainer Alexander Zorniger an
seiner Elf nur auszusetzen, „dass wir unser
Leistungsvermögen nicht die ganzen
90 Minuten abrufen“. Mittlerweile sind die
Heimspiele gegen Darmstadt 98, die Spvgg
Greuther FürthII und die Club-Reserve
vorbei. Nun wäre Zorniger sicher froh,
hätte er in den drei Spielen nur 10
oder 15 schwache Minuten gesehen. Er erlebte
allerdings jeweils eine komplett verschlafene
erste Halbzeit. Während es gegen die
Hessen wenigstens noch zu einem Punkt reichte,
gingen die Kicker aus dem Fautenhau in ihren
fränkischen Tagen ganz leer aus. Dem
samstäglichen 0:1 gegen Fürth
folgte gestern im Nachholspiel gegen Nürnberg
ein 0:2.
Es
war eine Niederlage, die sich die Gastgeber
selbst zuzuschreiben hatten. Denn zurecht
ärgerte sich Zorniger über die
Gegentore: „Die beiden Dinger haben wir
uns selbst reingelegt.“ Beim 0:1 war es
der zurückgeeilte Abedin Krasniqi,
der mit einem Querpass am eigenen Strafraum
den Nürnberger Rechtsverteidiger Timothy
Chandler ins Spiel brachte. Der jagte die
Kugel auf dem nassen Rasen flach aus 17
Metern an den Innenpfosten und von dort
ins Netz (36.). Beim 0:2 war es ein Freistoß
für Aspach, der von Nürnberg abgewehrt
und für einen Konter genutzt wurde.
Den davoneilenden Sebastian Kinzel konnte
die SG im Strafraum dann nur noch mit rustikalem
Körpereinsatz stoppen. Schiedsrichter
Andreas Bischof pfiff sofort: Gelb für
den foulenden Rüdiger Rehm und Elfmeter
für Nürnberg. Den verwandelte
Christoph Sauter souverän.
Was
die ganze Geschichte zudem richtig ärgerlich
macht: die beste Chance in der ersten Halbzeit
hatten nach 28 Minuten die Hausherren gehabt.
Nach einem Stellungsfehler von Chandler
war Krasniqi plötzlich fatzenfrei vor
dem gegnerischen Gehäuse. Der Torjäger
schlenzte den Ball jedoch aus zwölf
Metern drüber. Es wirkte schon arg
leichtsinnig. Vor allem, weil es die klarste
Möglichkeit der Aspacher im ganzen
Spiel war. Erwähnt werden sollte allerdings
auch, dass es im Gegenzug einer Glanzparade
des Sonnenhof-Schlussmanns Christopher Knett
bedurfte, um einen Kopfball von Jonatan
Kotzke gerade noch abzuwehren.
Denn
nach der Pause machten die Gastgeber zwar
viel Druck, aber bis auf ein tolles Solo
des eingewechselten Nicolo Mazzola gab’s
kaum Gefahr. Und dessen Rückpass verpassten
Freund und Feind. Nürnberg hätten
den Vorsprung gar noch ausbauen können.
Doch Kinzel (47.), Niklas Hörber (67.)
und Qendrim Beqiri (74.) nutzten ihre Chancen
nicht.
Kälte, Regen und 0:2 verloren:
Ein verkorkster Tag SG-Trainer Alexander Zorniger
ärgern die zwei Torgeschenke für
den Club
(uwe).
Irgendwie war alles verkorkst. Gerade mal
150 Zuschauer, Regen, unangenehm kühle
Temperaturen. Und dann auch noch zu Hause
verloren. Die bedrückten Aspacher Gesichter
musste keinen wundern. Logisch war auch,
dass Coach Alexander
Zorniger in der Pressekonferenz keine
gute Laune hatte. „Ich habe keine Torchance
für Nürnberg in der ersten Halbzeit
gesehen“, ärgerte er sich. Richtig.
Beide Treffer der Gäste wurden von
Aspacher Unachtsamkeiten begünstigt.
Was die Nürnberger für ihre Führung
dazu taten? Sie griffen zweimal artig zu
und nutzten die Präsente. Korrekt ist
allerdings auch, was Rene Müller, Trainer der U23
des Clubs, über die ersten 45 Minuten
sagte: „Wir haben das Spiel kontrolliert.“
Nur Chancen hatten hüben wie drüben
Seltenheitswert.
Viel
Lob hatte Zorniger für seine Mannschaft
nicht übrig. Eine Ausnahme machte er
nur für die neu in die Stammformation
gekommenen Verteidiger Simon Frank und Manuel Wengert, die auf den Außenbahnen
starke Leistungen brachten und den gesperrten
Martin
Cimander sowie den erst später im
Mittelfeld eingewechselten Marius Jurczyk gute vertraten. Frank und Wengert
sind dann wohl auch für die Partie
bei Eintracht FrankfurtII am kommenden Freitag
(Volksbank-Stadion des FSV Frankfurt) echte
Alternativen. Die Wahl der Außenverteidiger
ist allerdings nicht die einzige Arbeit,
die auf Zorniger und sein Trainerteam bis
übermorgen zukommt. „Jetzt gilt’s ein
paar Jungs wieder aufzubauen“, berichtete
er von hängenden Köpfen in seinem
Team. Bei dem erkannte er nach dem sechsten
Heimspiel ohne Sieg: „Das ist eine Kopfsache.
Es ist jedoch keine Heim-Kopfsache. Das
Problem ist, wenn wir in Rückstand
geraten, daran zu glauben, dass wir auch
zwei Tore aufholen können.“ Die Qualität
sei bei seiner Mannschaft dafür aber
vorhanden, sagte der Coach. Nur: Langsam
sollte sie es zu Hause aber halt auch mal
zeigen.
20.
Oktober 2010

SG hofft auf ersten Heimdreier Großaspach
trifft heute in der Fußball-Regionalliga
auf den 1. FC Nürnberg II
Fußball-Regionalligist
SG Sonnenhof Großaspach hat kaum Zeit
zum Durchschnaufen. Bereits heute steht
für den Tabellensiebten die nächste
Begegnung an. Die SG trifft ab 16.15 Uhr
im Heilbronner Frankenstadion auf den Zehntplatzierten
1. FC Nürnberg II.
Von
Heiko Schmidt - Das heutige Nachholspiel
hätte schon am 27. August stattfinden
sollen. Aufgrund der Rasenschäden nach
der Frisbee-Junioren-WM war aber ein Fußballspiel
im Frankenstadion nicht möglich. Nun
steht einer Austragung der Nachholpartie
nichts mehr im Wege. Allerdings gibt der
Süddeutsche Fußball-Verband erst
heute Vormittag bekannt, ob es bei der geplanten
Anstoßzeit bleibt. Es ist durchaus
möglich, dass die Partie wegen der
zu erwartenden Witterung bereits um 16 Uhr
beginnen könnte. Fest scheint aber
zu stehen, das heute gekickt wird. Der Rasen
im Frankenstadion ist in einem recht guten
Zustand und sollte auch das zweite Spiel
innerhalb von drei Tagen aushalten.
An
die Samstag-Partie erinnert sich SG-Trainer
Alexander Zorniger allerdings nicht so gerne.
Denn gegen Greuther Fürth II setzte
es in Heilbronn eine 0:1-Niederlage. „Die
zweite Halbzeit war zwar besser, doch wenn
wir uns nicht an unserem Leistungsmaximum
orientieren, dann bekommen wir gegen jede
Mannschaft Probleme“, sagt Aspachs Coach
Zorniger. Er hofft gegen den 1. FC Nürnberg
II, der vom früheren DDR-Nationaltorhüter
René Müller trainiert wird,
auf den ersten Heimsieg der Saison. „Wir
müssen wieder mehr aus uns herauskitzeln“,
fordert Zorniger, der vor allem „die richtige
Einstellung von Anfang an“ von seinen Akteuren
erwartet.
Verzichten
muss der SG-Coach weiterhin auf die verletzten
Marc Golinski, Niko Rummel und Simon Skarlatidis.
Hinzu kommt, dass Martin Cimander gesperrt
ist. Ein kleines Fragezeichen steht hinter
dem Einsatz von Mittelfeldspieler Patrick
Marschlich, der sich gegen Fürth II
die Mittelhand gebrochen hat, jedoch mit
einer Manschette auflaufen kann. „Wir befinden
uns in einer englische Woche, und daher
wird es auch sicherlich Wechsel in der Startaufstellung
geben“, betont Zorniger. Welche dies sein
werden, entscheidet der Trainer erst heute.
Aufgrund der frühen Anstoßzeit
setzt die SG heute keine OVR-Busse ein.
19.
Oktober 2010
SG erwartet Nürnberg II
zum Nachholspiel Pressemitteilung von D. Biegler
Aspach, 18. Oktober 2010 – Auch am
vergangenen Samstag wollte der SG Sonnenhof
Großaspach in der Regionalliga kein
Heimsieg gelingen. Mit 0:1 unterlagen die
Schützlinge von Trainer Alexander Zorniger
der Reserve des Zweitligisten SpVgg Greuther
Fürth und mussten damit erstmals seit
sechs Partien wieder eine Niederlage hinnehmen.
Zeit zum Verschnaufen haben die SG-Kicker
allerdings nicht, denn schon am morgigen
Dienstag ist mit dem 1.FC Nürnberg
II im Nachholspiel ein weiteres Team aus
Franken in Heilbronn zu Gast. Zufrieden
war Zorniger mit dem letzten Auftritt seiner
Elf nur bedingt: „Die zweite Halbzeit war
zwar besser, doch wenn wir uns nicht an
unserem Leistungsmaximum orientieren, dann
bekommen wir gegen jede Mannschaft Probleme.“
Die Club-Reserve reist mit der Empfehlung
eines 3:0-Sieges über Freiburg II an,
doch die Spieler um Kapitän Dennis
Grab wollen gegen die Nürnberger eine
neue Serie starten und endlich auch den
ersten Heimdreier landen. „Wir müssen
wieder mehr aus uns herauskitzeln“, so Zorniger,
der vor allem auch wieder „die richtige
Einstellung von Anfang an“ von seinen Akteuren
erwartet. Verzichten muss der SG-Coach
weiterhin auf Mark Golinski, Niko Rummel
und Simon Skarlatidis sowie den gesperrten
Martin Cimander. Ein kleines Fragezeichen
steht noch hinter dem Einsatz von Patrick
Marschlich, der sich im Spiel gegen Fürth
II die Mittelhand gebrochen hat, jedoch
mit einer Manschette auflaufen soll. „Wir
befinden uns in einer englische Woche und
daher wird es auch sicherlich Wechsel in
der Startaufstellung geben“, betont Zorniger.
Zum Nürnberg-Spiel sind aufgrund
der frühen Anstoßzeit keine OVR-Busse
im Einsatz. Ob die Partie im Heilbronner
Frankenstadion wie geplant um 16.15 Uhr
angepfiffen werden kann, wird morgen Vormittag
von Seiten des Süddeutschen Fußball-Verbandes
bekannt gegeben. Es ist durchaus möglich,
dass der Anstoß aufgrund der zu erwartenden
Witterung bereits um 16 Uhr erfolgt.

Rasen-Posse von Heilbronn:
SG-Spiel abgesagt Süddeutscher Fußballverband
erklärt notdürftig repariertes
Grün im Frankenstadion für nicht
regionalliga-tauglich – Nürnberg II
kann heute zu Hause bleiben
Zur
Posse entwickelt sich die Geschichte um
den Rasen von Heilbronn. Das zuerst ramponierte
und zuletzt notdürftig reparierte Grün
im Frankenstadion entspricht nicht den Vorstellungen
der zuständigen Fußballverbände.
Die Konsequenz: Gestern Nachmittag wurde
das für heute geplante Regionalligaduell
zwischen Großaspach und Nürnberg
II abgesagt.
Von
Steffen Grün - Die Folgen der Frisbee-WM
der Junioren in Heilbronn werden für
die SG Sonnenhof immer verheerender. Da
war zunächst die Absage des ersten
Heimspiels am 11. August gegen Darmstadt
mit anschließendem zähen Ringen
um einen Ausweg aus dem ganzen Schlamassel.
Der schien mit dem Kompromiss mit der Stadt
Heilbronn gefunden: Es sollte kein Rollrasen
für bis zu 120000 Euro verlegt, sondern
eine vom Verein ins Spiel gebrachte Spezial-Firma
damit beauftragt werden, das Sorgenkind
namens Rasen für etwa 15000 Euro in
einen ebenen und mithin bespielbaren Zustand
zu versetzen. Und zwar bis zum für
heute geplanten Heimspiel gegen die Erstliga-Reserve
aus Nürnberg. Weil der Süddeutsche
Fußballverband (SFV) einer Verlegung
der Partie gegen Darmstadt auf den 6. Oktober
im Wissen um den erzielten Kompromiss zustimmte,
konnten alle Überlegungen, ein Ausweich-Domizil
fürs Ausweich-Domizil suchen und finden
zu müssen, zu den Akten gelegt werden.
Die Blicke richteten sich wieder nach vorne.
Bis
die Frisbee-Titelkämpfe die Verantwortlichen
der Stadt Heilbronn und des Vereins gestern
einholten. Bei einem Vor-Ort-Termin im Frankenstadion
mussten SG-Geschäftsführer Thomas
Deters und ein Vertreter der Stadt zur Kenntnis
nehmen, dass Thomas Proksch als Gesandter
des Württembergischen Fußballverbandes
(WFV) den Platz in der aktuellen Verfassung
für nicht regionalliga-tauglich hält.
Was der WFV-Mann dem SFV in München
mitteilte und dies mit Fotos untermauerte.
Danach teilte der SFV mit: „Eine Begehung
der Platz-Kommission hat ergeben, dass trotz
gegebener Zusagen, das Spielfeld in einen
regionalliga-tauglichen Zustand zu versetzen,
dies de facto nicht der Fall ist. Das Spiel
wird deshalb vom Staffelleiter abgesetzt.“
Ein Nachholtermin werde zeitnah mitgeteilt.
Bei
der SG Großaspach herrscht helles
Entsetzen. „Es ist eine unglaubliche Situation,
in die wir geraten sind“, klagt der Vorstandsvorsitzende
Werner Benignus. „Wir müssen schauen,
wie wir da wieder rauskommen.“ Die Bemühungen,
eine Lösung zu finden, verlangten dem
obersten Funktionär im Fautenhau gestern
bereits stundenlange Gespräche ab –
am Telefon und an Konferenztischen. Die
Hoffnung, der DFB könnte doch noch
eine Art „Lex Aspach“ aussprechen und die
Austragung zumindest eines Spiels in einem
nicht zu hundert Prozent regionalliga-tauglichen
Stadion zulassen, hatte sich rasch wieder
erledigt. „Wir arbeiten mit Hochdruck an
verschiedenen Möglichkeiten“, versichert
Benignus ungeachtet dessen. Schließlich
drängt die Zeit enorm: Schon am Sonntag,
5. September, steht gegen 1860 München
II das nächste Heimspiel an. Für
die Einschätzung von Benignus, dass
das ganze Dilemma auch der Stadt Heilbronn
„sehr unangenehm“ ist, spricht vieles. Zumindest
redete Christian Britzke von der städtischen
Pressestelle gestern Nachmittag vom „Interesse
an einer Lösung bis zum nächsten
Heimspiel“. Wie die aussehen könnte,
darüber wollte Britzke nicht spekulieren:
„Es ist noch zu früh, um zur weiteren
Vorgehensweise Genaues zu sagen.“ Weitere
Gespräche zwischen den beteiligten
Parteien seien notwendig.
Dass
Benignus Heilbronn in der Bringschuld sieht,
macht er durchaus deutlich: „Wir haben einen
Vertrag mit der Stadt. Die Stadt ist im
Moment aber nicht in der Lage, ihn zu erfüllen.“
Zu konkreten Forderungen in der Öffentlichkeit
lässt sich der SG-Fußballboss
aber nicht hinreißen. Doch auch, wenn
er es nicht offen sagt – es scheint nur
ein Weg denkbar, die ganze Posse zu beenden:
Einen Rollrasen verlegen. Und sei es vielleicht
nur an den extrem beschädigten Stellen,
um das Stadtsäckel nicht zu sehr plündern
zu müssen..
27.
August 2010
Heimspielauftakt
erneut verschoben !!! SG-Pressemitteilung von Dany
Biegler - Aspach, 26. August 2010 Die SG Sonnenhof
Großaspach muss weiterhin auf ihre
Heimpremiere in der neuen Regionalliga-Saison
warten. Das für morgen Abend angesetzte
Spiel gegen die Zweitvertretung des 1. FC
Nürnberg wurde heute abgesagt.
„Der Süddeutsche Fußball-Verband
hält den Platz für nicht regionalligatauglich“,
so Thomas Deters, Geschäftsführer
der SG, nachdem er mit Vertretern der Stadt
Heilbronn sowie des Württembergischen
Fußball-Verbandes die Spielfläche
begutachtet hatte. Damit fällt nun
nach der Partie gegen den SV Darmstadt 98
auch die Begegnung gegen Nürnberg II
aus. „Das ist natürlich sehr
unglücklich, da wir gerne gespielt
hätten. Die Entscheidung müssen
wir aber so akzeptieren“, sagt Deters weiter.
Ein Nachholtermin wird vom Süddeutschen
Fußball-Verband zeitnah bekannt gegeben.
 
SG
freut sich auf das erste Heimspiel Fußball-Regionalligist
aus Großaspach trifft morgen im Heilbronner
Frankenstadion auf den 1. FC Nürnberg
II
Fußball-Regionalligist
SG Sonnenhof Großaspach trägt
nun endlich ein Heimspiel aus. Nach dem
Theater um den Rasen im Heilbronner Frankenstadion,
der nach der Frisbee-WM einem Kartoffelacker
glich, darf morgen wieder gekickt werden.
Um 18.30 Uhr trifft Großaspach auf
den 1. FC Nürnberg II. Von Heiko
Schmidt - Bitter war die 1:2-Niederlage
von Großaspach am Sonntag bei den
Stuttgarter Kickers. In der Nachspielzeit
musste die SG Sonnenhof den zweiten Gegentreffer
hinnehmen. Es war die erste Niederlage der
Saison im zweiten Saisonspiel für Großaspach.
Die Erkenntnis daraus: „Ein Spiel geht es
bis zum Abpfiff. Bis zum Ende muss man konzentriert
sein“, sagt Aspachs sportlicher Leiter Joannis
Koukoutrigas. Er spielt damit auf den Fehler
von Torhüter Christopher Knett an,
dem beim zweiten Gegentreffer der Ball durch
die Hände rutschte. Da drängt
sich die Frage auf, ob es vielleicht eine
Änderung auf der Torhüter-Position
gibt. „Ich gehe davon aus, dass Christopher
auch im nächsten Spiel wieder spielt.
Er hatte nämlich bis zum zweiten Gegentor
gut gehalten“, macht Koukoutrigas klar.
Die nächste Partie von Großaspach
findet morgen statt, im Heilbronner Frankenstadion
geht es gegen den 1. FC Nürnberg II.
Es ist das erste Heimspiel der SG. „Wir
sind froh, endlich ein Heimspiel auszutragen“,
freut sich Koukoutrigas. Er rechnet damit,
dass „wir etwas Zählbares holen werden“.
Allerdings wird es gegen den 1. FC Nürnberg
II, der vom früheren DDR-Nationaltorhüter
René Müller trainiert wird,
nicht einfach. „Nürnberg hat eine sehr
gute Mannschaft, die uns in der vergangenen
Saison das Leben schwer gemacht hat“, sagt
Koukoutrigas. Ein wichtiger Schlüssel
zum Erfolg ist für SG-Trainer Alexander
Zorniger das Verhalten bei Ballbesitz. „Da
müssen wir alle noch dran arbeiten,
gerade wenn der Gegner immer mehr Druck
aufbaut“, sagt der Coach. Er erwartet, dass
seine Spieler dies schon morgen umsetzen
werden. Personell hat sich bei
der SG gegenüber der Vorwoche nichts
verändert. Die verletzten Anton Pelipetz
und Michael Deiß stehen weiterhin
nicht zur Verfügung. Martin Cimander
sitzt das letzte Spiel seiner Rotsperre
ab. Zudem ist auch Nicolo Mazzola nicht
einsatzbereit. Wegen eines Magen-Darm-Virus
konnte er eine Woche nicht trainieren. Ob
es Veränderungen in der Startelf gibt,
ist noch offen. Möglich wäre,
dass Zorniger wieder mit zwei Stürmern
spielen lässt. Die Frisbee-WM
und das Nachspiel ums Frankenstadion
Was war der Auslöser? Vom 2. bis
7. August fand im Heilbronner Frankenstadion
die Frisbee-Weltmeisterschaft der Junioren
statt. Über 200 Begegnungen wurden
zum Teil unter Dauerregen ausgetragen.
Die meisten Teilnehmer trugen dabei
Stollenschuhe.
Was war passiert? 30 bis 40
Prozent von der gesamten Rasenfläche,
die etwa 6 800 Quadratmeter groß
ist, wurden beschädigt. Der Platz
glich einem Kartoffelacker.
Wie ging es weiter? Die Stadt
Heilbronn sperrte am Montag, 9. August,
den Rasenplatz des Frankenstadions mit
der Begründung, dass der Platz
nicht bespielbar ist.
Welche Auswirkungen hatte
dies? Die Fußballer der SG
Sonnenhof Großaspach mussten ihr
erstes Regionalliga-Heimspiel der Saison
gegen den SV Darmstadt 98 absagen. Das
Match hätte am 11. August stattfinden
sollen und wird nun am Mittwoch, 6.
Oktober, um 16.30 Uhr nachgeholt.
Was wurde unternommen? Die Gartenbaufirma
Moser aus Stuttgart richtete in Zusammenarbeit
mit dem Grünflächenamt der
Stadt Heilbronn den Platz. Dieser wurde
unter anderem bewässert und gewalzt.
Zudem gab es eine Tiefenlockerung und
Vertikutierung. Schließlich wurde
neuer Rasen ausgesät. Durch diese
Maßnahmen soll nun eine Ebenflächigkeit
vorhanden sein und keine Verletzungsgefahr
für die Fußballer bestehen.
Wie hoch sind die Kosten? Rund 15 000
Euro wurden für die Pflege veranschlagt.
Wer trägt diese? Die Stadt
Heilbronn übernimmt die Kosten
komplett.
Was findet im Frankenstadion
demnächst statt? Auf dem Rasenplatz
sollen in den nächsten Monaten
nur die Heimspiele des Regionalligisten
SG Sonnenhof Großaspach ausgetragen
werden. Der FC Heilbronn muss allerdings
ausweichen. Trainiert werden darf auf
dem Rasenplatz nicht.
Wie wird der Rasen in Zukunft
gepflegt? Sofort nach jedem Spiel soll
es erste Maßnahmen geben. Bis
zum Winter sei die Gartenbaufirma Moser
noch mit von der Partie. Danach soll
abgewartet werden, ob und wie sich der
Rasen erholt hat.
Heimspielauftakt
gegen Nürnberg II Pressemitteilung der SG Sonnenhof
Großaspach Von Dany Biegler (Aspach,
25. August 2010)
Nach
der unglücklichen 1:2-Niederlage am
letzten Spieltag bei den Stuttgarter Kickers
will die SG Sonnenhof Großaspach zur
Heimpremiere im Heilbronner Frankenstadion
wieder über Punkte jubeln. Zu Gast
ist am Freitagabend die Zweitvertretung
des Bundesligisten 1. FC Nürnberg,
die derzeit Tabellensiebter ist und ihr
bislang einziges Auswärtsspiel beim
Aufsteiger aus Memmingen verloren hat.
Die Bilanz gegen den Club weist momentan
lediglich zwei Unentschieden auf, eine Tatsache,
die die Mannschaft von Trainer Alexander
Zorniger gerne ändern möchte:
„Natürlich wollen wir das erste Heimspiel
der Saison gewinnen und damit auch an die
letzten Siege der Rückrunde anknüpfen.“
Mit Nürnberg II wartet auf die SG „eine
junge und schnelle Mannschaft, die mit sehr
vielen Positionswechseln agiert und dazu gefährliche
Standardspieler in ihren Reihen hat“.
Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg
ist für Zorniger das Verhalten bei
Ballbesitz. „Da müssen wir alle noch
dran arbeiten, gerade wenn der Gegner immer
mehr Druck aufbaut.“ Weiterhin stehen dem
SG-Coach die verletzten Michael Deiß
und Anton Pelipetz sowie der gesperrte Martin
Cimander nicht zur Verfügung. Auch
bei Nicolo Mazzola wird es voraussichtlich
nicht reichen, um am Freitag dabei zu sein.
Alle weiteren Spieler sind einsatzfähig.
Der endgültige Kader wird von Zorniger
nach dem morgigen Abschlusstraining bekannt
gegeben. Die OVR-Busse sind ebenfalls
wieder im Einsatz und holen die SG-Fans
an den folgenden Haltestellen ab:
17:15 Uhr Bahnhof Backnang
17:25 Uhr Großaspach
/ OVR Haltestelle "Klöpferbach"
17:30 Uhr Freizeitanlage Fautenhau
17:35 Uhr Allmersbach a.W.
/ OVR Haltestelle
17:40 Uhr Kleinaspach / OVR
Haltestelle "Sonnenhof"
Ankunft am Frankenstadion
in Heilbronn gegen 18:00 Uhr. Rückfahrt:
circa 30 Minuten nach Spielende.
Preis: Busfahrt inkl.
Stehplatz-Eintrittskarte 10 €, Busfahrt
inkl. Sitzplatz-Eintrittskarte 15 €,
Busnutzung ohne Eintrittskarte 5 €.
Karten
im Bus erhältlich!
Anstoß
am Freitagabend im Heilbronner Frankenstadion
ist um 18.30 Uhr.
|


Zur
Homepage unseres Gegners 
Direkter
Vergleich 0 S - 2 U - 0 N 2:2 Tore |