Regionalligist
SG Sonnenhof Großaspach
Saison 2010/11

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Die SG-Regionalliga-Spieltage im Detail:
iiiVorrunde: 01 | 02030405060708091011121314151617
Rückrunde:
1819202122232425262728293031323334
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Nachholspiel 4. Spieltag

0:2 (0:2)

Dienstag, 19.10.2010 um 16:15 Uhr
Frankenstadion Heilbronn [Tickets]

Spielstatistik:

SG Sonnenhof Großaspach: Knett - Wengert, Grab, Röcker, Frank - Binakaj, Marschlich (79. Jurczyk), Rehm, Wagner (72. Lang) - Tucci (46. Mazzola), Krasniqi.



1. FC Nürnberg II:
Stephan - Chandler, Maurer, Wollscheid, Plattenhardt - Bühler (65. Wießmeier), Kammermeyer, Beqiri, Kotzke - Kinzel (65. Hörber), Sauter (69. Brown-Forbes).

Tore: 0:1 (36.) Chandler, 0:2 (43., Foulelfmeter) Sauter. – Schiedsrichter: Bischof (Külsheim). – Zuschauer: 150.

Aspach und Heilbronn: Das passt nicht
Regionalligafußballer aus dem Fautenhau warten nach dem 0:2 im Nachholspiel gegen Nürnberg weiter auf den ersten Heimsieg

Großaspach und das Heilbronner Frankenstadion: Eine erfolgreiche Verbindung ist das diese Saison bisher nicht. Auch nach dem sechsten Heimspiel warten die Regionalligafußballer aus dem Fautenhau weiter auf den ersten Dreier. Das 0:2 am gestrigen Spätnachmittag gegen den 1. FC NürnbergII war gar die zweite Heimniederlage in Folge.

Von Uwe Flegel - Es ist noch nicht lange her, da hatte SG-Trainer Alexander Zorniger an seiner Elf nur auszusetzen, „dass wir unser Leistungsvermögen nicht die ganzen 90 Minuten abrufen“. Mittlerweile sind die Heimspiele gegen Darmstadt 98, die Spvgg Greuther FürthII und die Club-Reserve vorbei. Nun wäre Zorniger sicher froh, hätte er in den drei Spielen nur 10 oder 15 schwache Minuten gesehen. Er erlebte allerdings jeweils eine komplett verschlafene erste Halbzeit. Während es gegen die Hessen wenigstens noch zu einem Punkt reichte, gingen die Kicker aus dem Fautenhau in ihren fränkischen Tagen ganz leer aus. Dem samstäglichen 0:1 gegen Fürth folgte gestern im Nachholspiel gegen Nürnberg ein 0:2.

Es war eine Niederlage, die sich die Gastgeber selbst zuzuschreiben hatten. Denn zurecht ärgerte sich Zorniger über die Gegentore: „Die beiden Dinger haben wir uns selbst reingelegt.“ Beim 0:1 war es der zurückgeeilte Abedin Krasniqi, der mit einem Querpass am eigenen Strafraum den Nürnberger Rechtsverteidiger Timothy Chandler ins Spiel brachte. Der jagte die Kugel auf dem nassen Rasen flach aus 17 Metern an den Innenpfosten und von dort ins Netz (36.). Beim 0:2 war es ein Freistoß für Aspach, der von Nürnberg abgewehrt und für einen Konter genutzt wurde. Den davoneilenden Sebastian Kinzel konnte die SG im Strafraum dann nur noch mit rustikalem Körpereinsatz stoppen. Schiedsrichter Andreas Bischof pfiff sofort: Gelb für den foulenden Rüdiger Rehm und Elfmeter für Nürnberg. Den verwandelte Christoph Sauter souverän.

Was die ganze Geschichte zudem richtig ärgerlich macht: die beste Chance in der ersten Halbzeit hatten nach 28 Minuten die Hausherren gehabt. Nach einem Stellungsfehler von Chandler war Krasniqi plötzlich fatzenfrei vor dem gegnerischen Gehäuse. Der Torjäger schlenzte den Ball jedoch aus zwölf Metern drüber. Es wirkte schon arg leichtsinnig. Vor allem, weil es die klarste Möglichkeit der Aspacher im ganzen Spiel war. Erwähnt werden sollte allerdings auch, dass es im Gegenzug einer Glanzparade des Sonnenhof-Schlussmanns Christopher Knett bedurfte, um einen Kopfball von Jonatan Kotzke gerade noch abzuwehren.

Denn nach der Pause machten die Gastgeber zwar viel Druck, aber bis auf ein tolles Solo des eingewechselten Nicolo Mazzola gab’s kaum Gefahr. Und dessen Rückpass verpassten Freund und Feind. Nürnberg hätten den Vorsprung gar noch ausbauen können. Doch Kinzel (47.), Niklas Hörber (67.) und Qendrim Beqiri (74.) nutzten ihre Chancen nicht.

Kälte, Regen und 0:2 verloren: Ein verkorkster Tag
SG-Trainer Alexander Zorniger ärgern die zwei Torgeschenke für den Club

(uwe). Irgendwie war alles verkorkst. Gerade mal 150 Zuschauer, Regen, unangenehm kühle Temperaturen. Und dann auch noch zu Hause verloren. Die bedrückten Aspacher Gesichter musste keinen wundern. Logisch war auch, dass Coach Alexander Zorniger in der Pressekonferenz keine gute Laune hatte. „Ich habe keine Torchance für Nürnberg in der ersten Halbzeit gesehen“, ärgerte er sich. Richtig. Beide Treffer der Gäste wurden von Aspacher Unachtsamkeiten begünstigt. Was die Nürnberger für ihre Führung dazu taten? Sie griffen zweimal artig zu und nutzten die Präsente. Korrekt ist allerdings auch, was Rene Müller, Trainer der U23 des Clubs, über die ersten 45 Minuten sagte: „Wir haben das Spiel kontrolliert.“ Nur Chancen hatten hüben wie drüben Seltenheitswert.

Viel Lob hatte Zorniger für seine Mannschaft nicht übrig. Eine Ausnahme machte er nur für die neu in die Stammformation gekommenen Verteidiger Simon Frank und Manuel Wengert, die auf den Außenbahnen starke Leistungen brachten und den gesperrten Martin Cimander sowie den erst später im Mittelfeld eingewechselten Marius Jurczyk gute vertraten. Frank und Wengert sind dann wohl auch für die Partie bei Eintracht FrankfurtII am kommenden Freitag (Volksbank-Stadion des FSV Frankfurt) echte Alternativen. Die Wahl der Außenverteidiger ist allerdings nicht die einzige Arbeit, die auf Zorniger und sein Trainerteam bis übermorgen zukommt. „Jetzt gilt’s ein paar Jungs wieder aufzubauen“, berichtete er von hängenden Köpfen in seinem Team. Bei dem erkannte er nach dem sechsten Heimspiel ohne Sieg: „Das ist eine Kopfsache. Es ist jedoch keine Heim-Kopfsache. Das Problem ist, wenn wir in Rückstand geraten, daran zu glauben, dass wir auch zwei Tore aufholen können.“ Die Qualität sei bei seiner Mannschaft dafür aber vorhanden, sagte der Coach. Nur: Langsam sollte sie es zu Hause aber halt auch mal zeigen.

20. Oktober 2010


SG hofft auf ersten Heimdreier
Großaspach trifft heute in der Fußball-Regionalliga auf den 1. FC Nürnberg II

Fußball-Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach hat kaum Zeit zum Durchschnaufen. Bereits heute steht für den Tabellensiebten die nächste Begegnung an. Die SG trifft ab 16.15 Uhr im Heilbronner Frankenstadion auf den Zehntplatzierten 1. FC Nürnberg II.

Von Heiko Schmidt - Das heutige Nachholspiel hätte schon am 27. August stattfinden sollen. Aufgrund der Rasenschäden nach der Frisbee-Junioren-WM war aber ein Fußballspiel im Frankenstadion nicht möglich. Nun steht einer Austragung der Nachholpartie nichts mehr im Wege. Allerdings gibt der Süddeutsche Fußball-Verband erst heute Vormittag bekannt, ob es bei der geplanten Anstoßzeit bleibt. Es ist durchaus möglich, dass die Partie wegen der zu erwartenden Witterung bereits um 16 Uhr beginnen könnte. Fest scheint aber zu stehen, das heute gekickt wird. Der Rasen im Frankenstadion ist in einem recht guten Zustand und sollte auch das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen aushalten.

An die Samstag-Partie erinnert sich SG-Trainer Alexander Zorniger allerdings nicht so gerne. Denn gegen Greuther Fürth II setzte es in Heilbronn eine 0:1-Niederlage. „Die zweite Halbzeit war zwar besser, doch wenn wir uns nicht an unserem Leistungsmaximum orientieren, dann bekommen wir gegen jede Mannschaft Probleme“, sagt Aspachs Coach Zorniger. Er hofft gegen den 1. FC Nürnberg II, der vom früheren DDR-Nationaltorhüter René Müller trainiert wird, auf den ersten Heimsieg der Saison. „Wir müssen wieder mehr aus uns herauskitzeln“, fordert Zorniger, der vor allem „die richtige Einstellung von Anfang an“ von seinen Akteuren erwartet.

Verzichten muss der SG-Coach weiterhin auf die verletzten Marc Golinski, Niko Rummel und Simon Skarlatidis. Hinzu kommt, dass Martin Cimander gesperrt ist. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Mittelfeldspieler Patrick Marschlich, der sich gegen Fürth II die Mittelhand gebrochen hat, jedoch mit einer Manschette auflaufen kann. „Wir befinden uns in einer englische Woche, und daher wird es auch sicherlich Wechsel in der Startaufstellung geben“, betont Zorniger. Welche dies sein werden, entscheidet der Trainer erst heute. Aufgrund der frühen Anstoßzeit setzt die SG heute keine OVR-Busse ein.

19. Oktober 2010


SG erwartet Nürnberg II zum Nachholspiel
Pressemitteilung von D. Biegler

Aspach, 18. Oktober 2010 – Auch am vergangenen Samstag wollte der SG Sonnenhof Großaspach in der Regionalliga kein Heimsieg gelingen. Mit 0:1 unterlagen die Schützlinge von Trainer Alexander Zorniger der Reserve des Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth und mussten damit erstmals seit sechs Partien wieder eine Niederlage hinnehmen. Zeit zum Verschnaufen haben die SG-Kicker allerdings nicht, denn schon am morgigen Dienstag ist mit dem 1.FC Nürnberg II im Nachholspiel ein weiteres Team aus Franken in Heilbronn zu Gast.

Zufrieden war Zorniger mit dem letzten Auftritt seiner Elf nur bedingt: „Die zweite Halbzeit war zwar besser, doch wenn wir uns nicht an unserem Leistungsmaximum orientieren, dann bekommen wir gegen jede Mannschaft Probleme.“ Die Club-Reserve reist mit der Empfehlung eines 3:0-Sieges über Freiburg II an, doch die Spieler um Kapitän Dennis Grab wollen gegen die Nürnberger eine neue Serie starten und endlich auch den ersten Heimdreier landen. „Wir müssen wieder mehr aus uns herauskitzeln“, so Zorniger, der vor allem auch wieder „die richtige Einstellung von Anfang an“ von seinen Akteuren erwartet.

Verzichten muss der SG-Coach weiterhin auf Mark Golinski, Niko Rummel und Simon Skarlatidis sowie den gesperrten Martin Cimander. Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Patrick Marschlich, der sich im Spiel gegen Fürth II die Mittelhand gebrochen hat, jedoch mit einer Manschette auflaufen soll. „Wir befinden uns in einer englische Woche und daher wird es auch sicherlich Wechsel in der Startaufstellung geben“, betont Zorniger.

Zum Nürnberg-Spiel sind aufgrund der frühen Anstoßzeit keine OVR-Busse im Einsatz. Ob die Partie im Heilbronner Frankenstadion wie geplant um 16.15 Uhr angepfiffen werden kann, wird morgen Vormittag von Seiten des Süddeutschen Fußball-Verbandes bekannt gegeben. Es ist durchaus möglich, dass der Anstoß aufgrund der zu erwartenden Witterung bereits um 16 Uhr erfolgt.


Rasen-Posse von Heilbronn: SG-Spiel abgesagt
Süddeutscher Fußballverband erklärt notdürftig repariertes Grün im Frankenstadion für nicht regionalliga-tauglich – Nürnberg II kann heute zu Hause bleiben

Zur Posse entwickelt sich die Geschichte um den Rasen von Heilbronn. Das zuerst ramponierte und zuletzt notdürftig reparierte Grün im Frankenstadion entspricht nicht den Vorstellungen der zuständigen Fußballverbände. Die Konsequenz: Gestern Nachmittag wurde das für heute geplante Regionalligaduell zwischen Großaspach und Nürnberg II abgesagt.

Von Steffen Grün - Die Folgen der Frisbee-WM der Junioren in Heilbronn werden für die SG Sonnenhof immer verheerender. Da war zunächst die Absage des ersten Heimspiels am 11. August gegen Darmstadt mit anschließendem zähen Ringen um einen Ausweg aus dem ganzen Schlamassel. Der schien mit dem Kompromiss mit der Stadt Heilbronn gefunden: Es sollte kein Rollrasen für bis zu 120000 Euro verlegt, sondern eine vom Verein ins Spiel gebrachte Spezial-Firma damit beauftragt werden, das Sorgenkind namens Rasen für etwa 15000 Euro in einen ebenen und mithin bespielbaren Zustand zu versetzen. Und zwar bis zum für heute geplanten Heimspiel gegen die Erstliga-Reserve aus Nürnberg. Weil der Süddeutsche Fußballverband (SFV) einer Verlegung der Partie gegen Darmstadt auf den 6. Oktober im Wissen um den erzielten Kompromiss zustimmte, konnten alle Überlegungen, ein Ausweich-Domizil fürs Ausweich-Domizil suchen und finden zu müssen, zu den Akten gelegt werden. Die Blicke richteten sich wieder nach vorne.

Bis die Frisbee-Titelkämpfe die Verantwortlichen der Stadt Heilbronn und des Vereins gestern einholten. Bei einem Vor-Ort-Termin im Frankenstadion mussten SG-Geschäftsführer Thomas Deters und ein Vertreter der Stadt zur Kenntnis nehmen, dass Thomas Proksch als Gesandter des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) den Platz in der aktuellen Verfassung für nicht regionalliga-tauglich hält. Was der WFV-Mann dem SFV in München mitteilte und dies mit Fotos untermauerte. Danach teilte der SFV mit: „Eine Begehung der Platz-Kommission hat ergeben, dass trotz gegebener Zusagen, das Spielfeld in einen regionalliga-tauglichen Zustand zu versetzen, dies de facto nicht der Fall ist. Das Spiel wird deshalb vom Staffelleiter abgesetzt.“ Ein Nachholtermin werde zeitnah mitgeteilt.

Bei der SG Großaspach herrscht helles Entsetzen. „Es ist eine unglaubliche Situation, in die wir geraten sind“, klagt der Vorstandsvorsitzende Werner Benignus. „Wir müssen schauen, wie wir da wieder rauskommen.“ Die Bemühungen, eine Lösung zu finden, verlangten dem obersten Funktionär im Fautenhau gestern bereits stundenlange Gespräche ab – am Telefon und an Konferenztischen. Die Hoffnung, der DFB könnte doch noch eine Art „Lex Aspach“ aussprechen und die Austragung zumindest eines Spiels in einem nicht zu hundert Prozent regionalliga-tauglichen Stadion zulassen, hatte sich rasch wieder erledigt. „Wir arbeiten mit Hochdruck an verschiedenen Möglichkeiten“, versichert Benignus ungeachtet dessen. Schließlich drängt die Zeit enorm: Schon am Sonntag, 5. September, steht gegen 1860 München II das nächste Heimspiel an. Für die Einschätzung von Benignus, dass das ganze Dilemma auch der Stadt Heilbronn „sehr unangenehm“ ist, spricht vieles. Zumindest redete Christian Britzke von der städtischen Pressestelle gestern Nachmittag vom „Interesse an einer Lösung bis zum nächsten Heimspiel“. Wie die aussehen könnte, darüber wollte Britzke nicht spekulieren: „Es ist noch zu früh, um zur weiteren Vorgehensweise Genaues zu sagen.“ Weitere Gespräche zwischen den beteiligten Parteien seien notwendig.

Dass Benignus Heilbronn in der Bringschuld sieht, macht er durchaus deutlich: „Wir haben einen Vertrag mit der Stadt. Die Stadt ist im Moment aber nicht in der Lage, ihn zu erfüllen.“ Zu konkreten Forderungen in der Öffentlichkeit lässt sich der SG-Fußballboss aber nicht hinreißen. Doch auch, wenn er es nicht offen sagt – es scheint nur ein Weg denkbar, die ganze Posse zu beenden: Einen Rollrasen verlegen. Und sei es vielleicht nur an den extrem beschädigten Stellen, um das Stadtsäckel nicht zu sehr plündern zu müssen..

27. August 2010


Heimspielauftakt erneut verschoben !!!
SG-Pressemitteilung von Dany Biegler - Aspach, 26. August 2010

Die SG Sonnenhof Großaspach muss weiterhin auf ihre Heimpremiere in der neuen Regionalliga-Saison warten. Das für morgen Abend angesetzte Spiel gegen die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg wurde heute abgesagt.

„Der Süddeutsche Fußball-Verband hält den Platz für nicht regionalligatauglich“, so Thomas Deters, Geschäftsführer der SG, nachdem er mit Vertretern der Stadt Heilbronn sowie des Württembergischen Fußball-Verbandes die Spielfläche begutachtet hatte. Damit fällt nun nach der Partie gegen den SV Darmstadt 98 auch die Begegnung gegen Nürnberg II aus.

„Das ist natürlich sehr unglücklich, da wir gerne gespielt hätten. Die Entscheidung müssen wir aber so akzeptieren“, sagt Deters weiter. Ein Nachholtermin wird vom Süddeutschen Fußball-Verband zeitnah bekannt gegeben.


SG freut sich auf das erste Heimspiel
Fußball-Regionalligist aus Großaspach trifft morgen im Heilbronner Frankenstadion auf den 1. FC Nürnberg II


Fußball-Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach trägt nun endlich ein Heimspiel aus. Nach dem Theater um den Rasen im Heilbronner Frankenstadion, der nach der Frisbee-WM einem Kartoffelacker glich, darf morgen wieder gekickt werden. Um 18.30 Uhr trifft Großaspach auf den 1. FC Nürnberg II.

Von Heiko Schmidt - Bitter war die 1:2-Niederlage von Großaspach am Sonntag bei den Stuttgarter Kickers. In der Nachspielzeit musste die SG Sonnenhof den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Es war die erste Niederlage der Saison im zweiten Saisonspiel für Großaspach. Die Erkenntnis daraus: „Ein Spiel geht es bis zum Abpfiff. Bis zum Ende muss man konzentriert sein“, sagt Aspachs sportlicher Leiter Joannis Koukoutrigas. Er spielt damit auf den Fehler von Torhüter Christopher Knett an, dem beim zweiten Gegentreffer der Ball durch die Hände rutschte. Da drängt sich die Frage auf, ob es vielleicht eine Änderung auf der Torhüter-Position gibt. „Ich gehe davon aus, dass Christopher auch im nächsten Spiel wieder spielt. Er hatte nämlich bis zum zweiten Gegentor gut gehalten“, macht Koukoutrigas klar.

Die nächste Partie von Großaspach findet morgen statt, im Heilbronner Frankenstadion geht es gegen den 1. FC Nürnberg II. Es ist das erste Heimspiel der SG. „Wir sind froh, endlich ein Heimspiel auszutragen“, freut sich Koukoutrigas. Er rechnet damit, dass „wir etwas Zählbares holen werden“. Allerdings wird es gegen den 1. FC Nürnberg II, der vom früheren DDR-Nationaltorhüter René Müller trainiert wird, nicht einfach. „Nürnberg hat eine sehr gute Mannschaft, die uns in der vergangenen Saison das Leben schwer gemacht hat“, sagt Koukoutrigas. Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist für SG-Trainer Alexander Zorniger das Verhalten bei Ballbesitz. „Da müssen wir alle noch dran arbeiten, gerade wenn der Gegner immer mehr Druck aufbaut“, sagt der Coach. Er erwartet, dass seine Spieler dies schon morgen umsetzen werden.

Personell hat sich bei der SG gegenüber der Vorwoche nichts verändert. Die verletzten Anton Pelipetz und Michael Deiß stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Martin Cimander sitzt das letzte Spiel seiner Rotsperre ab. Zudem ist auch Nicolo Mazzola nicht einsatzbereit. Wegen eines Magen-Darm-Virus konnte er eine Woche nicht trainieren. Ob es Veränderungen in der Startelf gibt, ist noch offen. Möglich wäre, dass Zorniger wieder mit zwei Stürmern spielen lässt.

Die Frisbee-WM und das Nachspiel ums Frankenstadion

  • Was war der Auslöser? Vom 2. bis 7. August fand im Heilbronner Frankenstadion die Frisbee-Weltmeisterschaft der Junioren statt. Über 200 Begegnungen wurden zum Teil unter Dauerregen ausgetragen. Die meisten Teilnehmer trugen dabei Stollenschuhe.
  • Was war passiert? 30 bis 40 Prozent von der gesamten Rasenfläche, die etwa 6 800 Quadratmeter groß ist, wurden beschädigt. Der Platz glich einem Kartoffelacker.
  • Wie ging es weiter? Die Stadt Heilbronn sperrte am Montag, 9. August, den Rasenplatz des Frankenstadions mit der Begründung, dass der Platz nicht bespielbar ist.
  • Welche Auswirkungen hatte dies? Die Fußballer der SG Sonnenhof Großaspach mussten ihr erstes Regionalliga-Heimspiel der Saison gegen den SV Darmstadt 98 absagen. Das Match hätte am 11. August stattfinden sollen und wird nun am Mittwoch, 6. Oktober, um 16.30 Uhr nachgeholt.
  • Was wurde unternommen? Die Gartenbaufirma Moser aus Stuttgart richtete in Zusammenarbeit mit dem Grünflächenamt der Stadt Heilbronn den Platz. Dieser wurde unter anderem bewässert und gewalzt. Zudem gab es eine Tiefenlockerung und Vertikutierung. Schließlich wurde neuer Rasen ausgesät. Durch diese Maßnahmen soll nun eine Ebenflächigkeit vorhanden sein und keine Verletzungsgefahr für die Fußballer bestehen.
  • Wie hoch sind die Kosten? Rund 15 000 Euro wurden für die Pflege veranschlagt.
  • Wer trägt diese? Die Stadt Heilbronn übernimmt die Kosten komplett.
  • Was findet im Frankenstadion demnächst statt? Auf dem Rasenplatz sollen in den nächsten Monaten nur die Heimspiele des Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach ausgetragen werden. Der FC Heilbronn muss allerdings ausweichen. Trainiert werden darf auf dem Rasenplatz nicht.
  • Wie wird der Rasen in Zukunft gepflegt? Sofort nach jedem Spiel soll es erste Maßnahmen geben. Bis zum Winter sei die Gartenbaufirma Moser noch mit von der Partie. Danach soll abgewartet werden, ob und wie sich der Rasen erholt hat.


Heimspielauftakt gegen Nürnberg II
Pressemitteilung der SG Sonnenhof Großaspach
Von Dany Biegler (Aspach, 25. August 2010)

Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage am letzten Spieltag bei den Stuttgarter Kickers will die SG Sonnenhof Großaspach zur Heimpremiere im Heilbronner Frankenstadion wieder über Punkte jubeln. Zu Gast ist am Freitagabend die Zweitvertretung des Bundesligisten 1. FC Nürnberg, die derzeit Tabellensiebter ist und ihr bislang einziges Auswärtsspiel beim Aufsteiger aus Memmingen verloren hat.

Die Bilanz gegen den Club weist momentan lediglich zwei Unentschieden auf, eine Tatsache, die die Mannschaft von Trainer Alexander Zorniger gerne ändern möchte: „Natürlich wollen wir das erste Heimspiel der Saison gewinnen und damit auch an die letzten Siege der Rückrunde anknüpfen.“ Mit Nürnberg II wartet auf die SG „eine junge und schnelle Mannschaft, die mit sehr vielen Positionswechseln agiert und dazu gefährliche Standardspieler in ihren Reihen hat“.

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist für Zorniger das Verhalten bei Ballbesitz. „Da müssen wir alle noch dran arbeiten, gerade wenn der Gegner immer mehr Druck aufbaut.“ Weiterhin stehen dem SG-Coach die verletzten Michael Deiß und Anton Pelipetz sowie der gesperrte Martin Cimander nicht zur Verfügung. Auch bei Nicolo Mazzola wird es voraussichtlich nicht reichen, um am Freitag dabei zu sein. Alle weiteren Spieler sind einsatzfähig. Der endgültige Kader wird von Zorniger nach dem morgigen Abschlusstraining bekannt gegeben.

Die OVR-Busse sind ebenfalls wieder im Einsatz und holen die SG-Fans an den folgenden Haltestellen ab:

  • 17:15 Uhr Bahnhof Backnang
  • 17:25 Uhr Großaspach / OVR Haltestelle "Klöpferbach"
  • 17:30 Uhr Freizeitanlage Fautenhau
  • 17:35 Uhr Allmersbach a.W. / OVR Haltestelle
  • 17:40 Uhr Kleinaspach / OVR Haltestelle "Sonnenhof"

    Ankunft am Frankenstadion in Heilbronn gegen 18:00 Uhr.
    Rückfahrt: circa 30 Minuten nach Spielende.

    Preis:
    Busfahrt inkl. Stehplatz-Eintrittskarte 10 €,
    Busfahrt inkl. Sitzplatz-Eintrittskarte 15 €,
    Busnutzung ohne Eintrittskarte 5 €.

    Karten im Bus erhältlich!

Anstoß am Freitagabend im Heilbronner Frankenstadion ist um 18.30 Uhr.

 

 

 

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