Die SG-Regionalliga-Spieltage
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Nachholspiel
2. Spieltag |
1:1
(1:0) |
Mittwoch, 06.10.2010
um 16:30 Uhr Frankenstadion
Heilbronn [Tickets
& Shuttlebus] |
Spielstatistik:
SG Sonnenhof Großaspach: Knett
- Jurczyk, Grab, Röcker,
Cimander - Mazzola, Marschlich,
Rehm, Wagner (67. Binakaj),
Deiß (46. Wengert) - Krasniqi
(87. Tucci). |
SV Darmstadt 98: Samake
- Acar, Islamoglu, Bruedigam,
Brighache - Hesse, Stark (53.
Sökler), Grueter, Kolb
- Amstätter (81. Toch),
Cosguner (53. Henel).
|
Tore: 1:0
(17.) Marschlich, 1:1 (77.)
Hesse. – Schiedsrichter: Münch
(Rielasingen). – Zuschauer: 250. |
Bilder zur Verfügung gestellt
von Alexander
Becher Fotografie aus Backnang:


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Auch
der vierte Versuch klappt nicht Aspachs
Regionalliga-Fußballer präsentierten
sich gestern beim 1:1 im Nachholspiel gegen
Darmstadt von der schwächeren Seite
Das
Beste vorweg: Aspach kletterte auf Rang
sechs. Schön. Nicht ganz so schön
war gestern der Auftritt des Fußball-Regionalligisten
beim 1:1 gegen Darmstadt 98. Außer
dem 1:0 von Patrick Marschlich nach etwas
mehr als einer Viertelstunde kam wenig.
Uwe Hesses Ausgleich (77.) hatten sich die
Gäste jedenfalls verdient.
Von
Uwe Flegel - Irgendwie verwunderlich: In
der Fremde gewinnen die SG-Kicker regelmäßig.
In der Ausweichheimat Heilbronn klappt’s
dagegen nicht. Das klar beste Auswärtsteam
ist mit drei Punkten aus vier Spielen die
viertschlechteste Heimelf. Insgesamt reicht’s
zu Rang sechs. Bei nun nur noch einer Partie
weniger als die meisten Konkurrenten. Aber:
Das Nachholspiel gegen Nürnberg II
(19. Oktober) findet ebenfalls im Frankenstadion
statt.
Noch
sind Heimauftritte für den Sonnenhof
kein psychisches Problem. Alexander Zorniger
bat nach dem Duell mit Darmstadt Stadionsprecher
Tankred Volkmer allerdings bereits: „Sag
Du bitte nicht auch noch, wir kamen wieder
nicht über ein 1:1 hinaus, sonst glaub
ich irgendwann noch selbst daran“. Der SG-Coach
war gefrustet. Vor allem, weil seine Mannschaft
eine der bisher schlechtesten Leistungen
gezeigt hatte. Fast nie fanden die Hausherren
ein Mittel gegen das aggressive Mittelfeld
der Südhessen. Dennoch hätte der
Sonnenhof das zerfahrene Spiel gewinnen
können. Denn nach der besten SG-Aktion
der gesamten Partie gelangte der Ball über
Nicolo Mazzola zum freistehenden Patrick
Marschlich, der das 1:0 erzielte (17.).
Eine schmeichelhafte Führung, die nur
zweimal in Gefahr geriet. Zwar verhinderten
die Südhessen einen vernünftigen
Spielaufbau der Schwaben, aber in der Offensive
klappte bei Darmstadt auch nicht viel. Die
besten Chancen gab’s nach Eckbällen
von Sascha Amstätter. Nach dem ersten
schlug Debütant Martin Wagner den Kopfball
des Innenverteidigers Cem Islamoglu von
der Linie. Amstätters zweite Ecke nahm
Islamoglu volley, scheiterte mit dem Schuss
aus sechs Metern jedoch am überragend
reagierenden SG-Torwart Christopher Knett
(22.).
Zur
Halbzeit versuchte Zorniger mit einer Umstellung,
seine Elf auf den Pfad der Besserung zu
bringen. Manuel Wengert als Rechtsverteidiger
rein, Marius Jurczyk von hinten außen
ins zentrale Mittelfeld und Debütant
Wagner für Debütant Michael Deiß
vom zentralen ins linke Mittelfeld. In der
Tat war Aspach nun etwas munterer. Viel
besser war’s nicht. Außer in der 71.
Minute, als Mazzola frei vor Torwart Joel
Samake vorbeischoss und die Entscheidung
verpasste.
Die
vergebene Großchance der SG war eine
Art Hallowacheffekt für den Ex-Bundesligisten.
Der machte nun Druck. Und: Er hatte das
Glück. Amstätter konnte im Strafraum
nur noch mithilfe einer beherzten Grätsche
von Dennis Grab geblockt werden. Schwierigkeit
für den SG-Kapitän: Der Ball lag
zwischen seinen Füßen, Amstätter
stocherte danach. Thomas Münch pfiff:
Indirekter Freistoß für die Gäste.
13 Meter vor dem Tor der Gastgeber. Die
bauten auf eine vielköpfige Mauer,
die Lilien auf Köpfchen. Statt drauf
los zu ballern, spielte Amstätter von
halbrechts auf halblinks, wo Hesse stand
und die Kugel aus zehn Metern über
die Linie schob (77.).
Zorniger kritisiert seine Elf
und hinterfragt sich Änderungen des Trainers
helfen nicht, den ersten Heimsieg zu schaffen
(uwe).
Das gibt’s doch nicht. Auch nach dem vierten
Heimspiel warten Großaspachs Regionalligakicker
noch auf den ersten Heimsieg. Ob’s am diesmal
zwar nicht miserablen, aber weiterhin nicht
guten Rasen liegt? Die SG-Verantwortlichen
um Trainer Alexander
Zorniger meiden eine solche Diskussion
wie der Teufel das Weihwasser. Selbst als
Gästecoach Kosta Runjaic den Hausherren
verbal einen Steilpass lieferte: „Wir wussten,
dass Großaspach Probleme hat, bei
diesen schlechten Platzverhältnissen
das Spiel zu machen.“ Zorniger hörte
es – und schwieg dazu. Er kritisierte lieber
den Auftritt seiner Elf. „Ein Punkt gewonnen,
zwei Zähler verloren?“ fragte Aspachs
Geschäftsführer Thomas Deters, als Moderator
der Pressekonferenz. „Das interessiert mich
nicht“, antwortete Zorniger. Und: „Mich
interessiert die Art und Weise.“ Dass er
damit beim neuerlichen 1:1 überhaupt
nicht einverstanden war, musste der Trainer
gar nicht mehr erwähnen. Das war zu
spüren. Zu wenig Aggressivität,
zu wenig Druck bei gegnerischem und zu wenig
Ruhe bei eigenem Ballbesitz: Zorniger hatte
einiges auszusetzen. Doch der Coach nahm
sich selbst nicht aus: Er sprach die Umstellungen
an, die er trotz des Siegs in Karlsruhe
vorgenommen hatte. Shiprim Binakaj und Adam Adamos zählten diesmal
nicht zur Startformation. Während Ersterer
wenigstens auf der Bank saß und in
der 67. Minute eingewechselt wurde, saß
Zweiterer auf der Tribüne. Dafür
feierte Michael
Deiß und Martin Wagner ihr Debüt
als Anfangsaufläufer. Beide waren nicht
besser, aber auch nicht schlechter als der
Rest. Zorniger machte den schwachen Auftritt
dann auch nicht an den beiden fest: „Das
lag nicht an den Spielern, die neu rein
gekommen sind. Bei uns muss viel automatisiert
sein. Wenn’s übers Eins-gegen-Eins
geht, wird’s schwierig.“
7.
September 2010

"Mit
dem Punkt müssen wir zufrieden sein" Von "Marbach
und Bottwartal", aktualisiert am 07.10.2010
Großaspach
Die SG Sonnenhof Großaspach kommt
im Nachholspiel der Fußball-Regionalliga
gegen den SV Darmstadt 98 nicht über
ein 1:1 hinaus. Damit wartet das Team auch
nach vier Heimspielen weiter auf den ersten
Dreier im Heilbronner Frankenstadion.
Von
Henning Maak - Es bleibt dabei: Die SG Sonnenhof
Großaspach fühlt sich in der
diesjährigen Fußball-Regionalligasaison
in fremden Sportstätten offenbar wohler
als im Ausweichquartier des Heilbronner
Frankenstadions. Während die Mannschaft
von Trainer Alexander Zorniger in der Fremde
bereits fünf Siege bejubeln konnte,
kam die SG gestern auch im Nachholspiel
gegen den SV Darmstadt 98, der zuletzt dreimal
hintereinander verloren hatte, nicht über
ein 1:1 hinaus und wartet nach vier Heimspielen
weiter auf den ersten Dreier zu Hause. "Wir
müssen mit dem Unentschieden zufrieden
sein. Das war eines unserer schlechteren
Saisonspiele", erklärte der Sportliche
Leiter Joannis Koukoutrigas.
Dabei
erwischten die Gastgeber einen Start nach
Maß: In der 16. Minute fingen die
Großaspacher einen Angriff der Lilien
im Mittelfeld ab und schalteten blitzschnell
auf die Offensive um. Nicolo Mazzola spielte
den Ball genau in die Schnittstelle der
Abwehr-Viererkette der Gäste auf Patrick
Marschlich, der allein auf Darmstadts Schlussmann
Joel Samaké zulief und den Ball an
diesem aus zwölf Metern zur 1:0-Führung
vorbeischob.
Die
Führung beflügelte das Zorniger-Team
jedoch nicht. Der Mannschaft gelang es zu
selten, den Ball in den eigenen Reihen zu
halten, um weitere Tormöglichkeiten
herauszuspielen. Die Begegnung war von vielen
Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt,
auch die Darmstädter hatten nicht viele
Chancen. Die größte in der ersten
Halbzeit nach einer Standardsituation in
der 23. Minute: Nach einer Ecke kam Innenverteidiger
Cem Islamoglu im Großaspacher Strafraum
frei zum Kopfball, doch SG-Torhüter
Christopher Knett verhinderte mit einer
Glanzparade den schnellen Ausgleich.
Auch
in der zweiten Hälfte standen die Gastgeber
defensiv gut, erarbeiteten sich jedoch keine
Tormöglichkeiten. "Darmstadt hat
im Mittelfeld gutes Pressing gespielt und
uns zu Fehlern gezwungen", räumte
Koukoutrigas ein. Stürmer Abedin Krasniqi
sei gegen die gut gestaffelte Viererkette
der Gäste oft auf sich allein gestellt
gewesen. Die beste Torchance der zweiten
Hälfte hatte Mazzola, dessen Schuss
aus 20 Metern nach einem schnell ausgeführten
Freistoß knapp am Darmstädter
Tor vorbeizischte. So kam es, wie es kommen
musste: In der 77. Minute entschied der
Schiedsrichter auf indirekten Freistoß
vor dem Großaspacher Strafraum. Nach
einem schnellen Pass vollendete Uwe Hesse
aus 15 Metern zum 1:1. "Vom ganzen
Team kam heute zu wenig. Wenn der Ausgleich
früher gefallen wäre, hätten
wir wahrscheinlich verloren", glaubt
Koukoutrigas.
7.
September 2010

Vierter Anlauf zum ersten Heimsieg
Fußball-Regionalligist
SG Großaspach erwartet am Mittwoch
um 16.30 Uhr den SV Darmstadt zum Nachholspiel
im Frankenstadion
So
richtig verwöhnt hat Fußball-Regionalligist
Großaspach seine Fans bislang nur
in den Auswärtsspielen. Zu Hause wartet
die SG Sonnenhof noch auf ihren ersten Sieg.
Wenn am Mittwoch (16.30 Uhr) der SV Darmstadt
im Frankenstadion in Heilbronn aufkreuzt,
will das Team um Kapitän Dennis Grab
den Bann brechen und auf den fünften
Rang klettern.
Von
Steffen Grün - Mit der Partie gegen
Darmstadt bestreitet Großaspach das
erste von zwei Heimspielen, die zunächst
den Folgen der Frisbee-Junioren-WM zum Opfer
gefallen waren. Zu ramponiert war der Rasen
im Frankenstadion, um auf ihm eine Regionalliga-Begegnung
anpfeifen zu können. Von einem feinen
Teppich kann auch knapp zwei Monate später
trotz aller Bemühungen beim besten
Willen noch nicht die Rede sein. Es wäre
den SG-Kickern also kaum übel zu nehmen,
wenn sie im stillen Kämmerlein stets
der Freude Ausdruck verleihen würden,
wenn das nächste Auswärtsspiel
ansteht. Zumal bei dieser Top-Bilanz: Sechs
Spiele, fünf Siege und nur eine Niederlage
(1:2 bei den Stuttgarter Kickers).
Doch
um auf Dauer eine gute Rolle in der Regionalliga
spielen zu können, muss Aspach auch
seine Heimspielbilanz aufpolieren. Morgen
soll gegen den SV Darmstadt 98 nach zwei
Unentschieden und einer Niederlage der erste
Dreier her. Wobei Trainer Alexander Zorniger
die Situation betont nüchtern betrachtet:
„Ich will immer das nächste Spiel gewinnen
– egal, ob es ein Heim- oder ein Auswärtsspiel
ist.“ Die Gäste aus Hessen verloren
die vergangenen drei Spiele und rutschten
auf Rang 14, doch Zorniger warnt: „Die Mannschaft
ist stärker einzuschätzen, als
es die letzten Ergebnisse zeigen.“ Sein
eigenes Team gewann am Samstag in Karlsruhe
zwar 1:0, doch zufrieden war der Trainer
mit dieser Leistung über ganz weite
Strecken nicht. „Da hätten wir mit
einem Punkt zufrieden sein müssen“,
räumt Großaspachs Trainer ein
und hofft, dass seine Fußballer die
Begegnung trotz des glücklichen Sieges
als einen Warnschuss wahrgenommen haben.
Gegen Darmstadt „muss jeder Spieler wieder
an seine maximale Leistungsfähigkeit
gehen“, fordert Zorniger. Ob alle seine
Schützlinge vom Kopf und vom Körper
dazu in der Lage sind, weiß der 42-Jährige
noch nicht: „Vielleicht braucht der eine
oder andere Spieler eine Pause.“ Personelle
Alternativen sind vorhanden. Schließlich
hat die SG Sonnenhof Großaspach bis
auf Anton Pelipetz (Kreuzbandriss) und Papa
N’Diaga Thiam (Trainingsrückstand und
Zahn gezogen) alle Mann an Bord.
Zur
SG-Partie gegen Darmstadt fahren keine OVR-Busse
nach Heilbronn. Der Grund ist die frühe
Anstoßzeit am Mittwoch um 16.30 Uhr.
5.
September 2010
Jetzt soll endlich ein Heimsieg
folgen
SG-Pressemitteilung von Dany Biegler
Aspach, 4. Oktober 2010 – Auswärts
ist die SG Sonnenhof Großaspach in
der Regionalliga Süd derzeit fast nicht
zu stoppen, denn auch beim Karlsruher SC
II ergatterte die Zorniger-Elf drei Punkte
und feierte damit bereits den fünften
Sieg auf fremden Platz. Im Heilbronner Frankenstadion
fällt die Bilanz nach drei Partien
deutlich weniger positiv aus, schließlich
konnten die SG-Kicker erst zwei Zähler
vor eigener Kulisse einfahren. Am kommenden
Mittwoch bietet sich erneut die Möglichkeit,
den ersten Sieg unter Dach und Fach zu bringen.
Zu Gast im Nachholspiel ist der SV Darmstadt
98, die zuletzt in einen Negativlauf mit
drei Niederlagen in Folge geraten sind.
Doch SG-Coach Zorniger lässt sich dadurch
nicht blenden: „Die Mannschaft ist stärker
einzuschätzen als die letzten Ergebnisse
zeigen.“ Das Resultat in Karlsruhe
stimmte, mit der Leistung seiner Schützlinge
war der Trainer aber nicht einverstanden:
„Da hätten wir mit einem Punkt zufrieden
sein müssen.“ Gegen Darmstadt wollen
die Kicker aus dem Fautenhau nachlegen und
im vierten Anlauf den ersten Heimsieg einfahren.
„Mich interessiert in erster Linie die Spielweise
meiner Mannschaft, und da muss am Mittwoch
jeder Spieler wieder an seine maximale Leistungsfähigkeit
gehen“, so Zorniger abschließend.
Die personelle Situation ist unverändert
gut, denn alle Mann sind an Bord und einsatzfähig.
Auch Anton Pelipetz ist nach seinem Kreuzbandriss
weiterhin auf einem sehr guten Weg und steigert
die Belastungen kontinuierlich.
Zum
Darmstadt-Spiel sind aufgrund der frühen
Anstoßzeit keine OVR-Busse im Einsatz. Spielbeginn
im Heilbronner Frankenstadion ist am Mittwoch
um 16.30 Uhr.

6.
Oktober als Termin bestätigt SG-Nachholspiel
gegen Darmstadt
(stg).
Die beiden Vereine hatten sich bereits auf
diesen Termin geeinigt, und die Zustimmung
durch den Süddeutschen Fußballverband
(SFV) war erwartet worden. Es ist also keine
Überraschung: Das am Mittwoch, 11.
August, wegen des ramponierten Rasens im
Frankenstadion in Heilbronn ausgefallene
Regionalligaduell zwischen den Fußballern
der SG Sonnenhof Großaspach und des
SV Darmstadt 98 wird am Mittwoch, 6. Oktober,
um 16.30 Uhr ausgetragen. Das teilte gestern
Mittag der SFV mit.
18.
August 2010

Aspach gegen Darmstadt wohl
erst am 6. Oktober Süddeutscher Fußballverband
stimmt späterer Austragung zu
(stg).
Mit der Bitte, die abgesagte Partie gegen
den SV Darmstadt 98 doch nicht schon nächste
Woche austragen zu müssen, wandte sich
Fußball-Regionalligist SG Sonnenhof
Großaspach nach dem gelösten
Rasenstreit mit der Stadt Heilbronn an den
Süddeutschen Fußballverband (SFV).
Und der Verein aus dem Fautenhau stieß
nicht auf taube Ohren: Die in München
sitzenden Funktionäre bewiesen Flexibilität
und überließen es zunächst
einmal den Klubs, sich auf einen Termin
zu einigen. Sehr zur Freude von SG-Geschäftsführer
Thomas Deters, der betont: „Uns war wichtig,
alle 17 Heimspiele in Heilbronn austragen
zu können.“ Das ist nun gewährleistet
– zumindest, wenn die mit der Blitzheilung
des ramponierten Rasens im Frankenstadion
betraute Firma wie erwartet erfolgreich
ist. Großaspach und Darmstadt einigten
sich als Termin für das Nachholspiel
auf Mittwoch, 6. Oktober, wahrscheinlich
um 16.30 Uhr. Diesem Vorschlag muss nun
noch der SFV zustimmen. Doch davon, dass
er das tut, ist auszugehen. Heute um 17
Uhr steht für die SG aber erst einmal
das WFV-Pokal-Drittrundenspiel in Hall an.
14.
August 2010

Rasen
kaputt, Heimpremiere fällt aus
Heilbronner
Frankenstadion gesperrt – Aspachs Duell
mit Darmstadt abgesagt – Vier bis fünf
Plätze bei Frisbee-WM beschädigt
„Mir
war’s schon peinlich, als ich in Darmstadt
und beim DFB angerufen habe.“ SG-Geschäftsführer
Thomas Deters weiß selbst nicht so
recht, was er sagen soll. Die Regionalligapartie
Aspachs morgen gegen Darmstadt 98 fällt
aus. Der Rasen des Heilbronner Frankenstadions
gleicht einem Kartoffelacker.
Von
Uwe Flegel - Als hätten Horden von
Wildschweinen gewütet, sieht die Fläche
aus, auf der Regionalligist SG Sonnenhof
und Landesligist FC Heilbronn bei Heimspielen
um Punkte kämpfen. Fußball spielen
ist im Frankenstadion unmöglich. „Die
Verletzungsgefahr ist zu groß“, berichtet
Deters. Mitte vergangener Woche gab’s erste
Anzeichen, dass die Junioren-WM im Frisbee
die Plätze im und ums Stadion arg in
Mitleidenschaft zieht. Vom Grünflächenamt
kam die Info, der Rasen sehe nicht gut aus.
Mittlerweile ist er in einem jämmerlichen
Zustand. Unvorstellbar, dass hier in naher
Zukunft Fußball gespielt wird. Schlecht
für die SG Sonnenhof, schlimm für
den FC Heilbronn. Denn die Nebenplätze
sehen angeblich nicht besser aus. „Von vier
bis fünf umgepflügten Plätzen“,
berichtet ein Augenzeuge. Für 16 Teams
steht dem FCH damit vorerst nur noch ein
Kunstrasen zur Verfügung. Für
Training und Spiele.
Wann
die anderen Plätze wieder nutzbar sind,
kann keiner sagen. Und auch die Kosten,
die auf die Stadt Heilbronn zukommen, sind
schwer zu schätzen. Aber es ist kaum
vorstellbar, dass die Summe nicht sechsstellig
wird. Die Ehre, Ausrichter der Junioren-Frisbee-WM
gewesen zu sein, wird Württembergs
zweitgrößte Stadt teuer zu stehen
kommen.
Im
dortigen Rathaus wird bereits die Verteidigungsstellung
eingenommen. Im Schul-, Kultur- und Sportamt
heißt’s: „Wir dürfen nichts sagen.
Das darf nur das Grünflächenamt.“
Dort ist um 16 Uhr niemand mehr zu erreichen.
Feierabend ist Feierabend. Kaputte Rasenplätze
hin oder her. „Die sind wahrscheinlich geflüchtet,
wegen der vielen Anfragen“, heißt’s
von anderer Seite mit Galgenhumor. Ihren
Namen? „Besser nicht.“ Dafür gibt’s
wenig später einen Rückruf von
der Pressestelle der Stadt: Dr. Anton Philipp
Knittel ist verbindlich, wurde bislang offensichtlich
aber schlecht informiert. Warum’s das Debakel
gab? „Kann ich nichts sagen.“ Wann ist das
Stadion wieder bespielbar? „Ich weiß
es nicht.“ Offenbar legen die Zuständigen
im Heilbronner Grünflächenamt
nicht nur gegenüber neugierigen Pressevertretern
Wert auf rechtzeitigen Feierabend. Knittel
dagegen macht seinen Job. Er schreibt noch
eine Pressemitteilung, in der steht: „In
den nächsten Tagen wird bei einem weiteren
Ortstermin zwischen der SG Sonnenhof, DFB-Vertretern
und städtischen Ämtern das weitere
Vorgehen festgelegt. Parallel untersucht
das städtische Grünflächenamt
mögliche Instandsetzungsmaßnahmen.“
Ein
Gespräch, dass der SG Sonnenhof auf
den Nägeln brennt. Der Vorstandsvorsitzende
der Großaspacher Fußballer Werner
Benignus: „Wir haben einen Vertrag mit der
Stadt. Beide müssen sich der Situation
stellen.“ Er, der bislang die Zusammenarbeit
mit der Kommune immer gelobt hat, sagt nun:
„Wir sind vollkommen aus dem Häuschen.
Das ist unglaublich.“ Auf rund 125000 Euro
bezifferte Benignus vor Wochen die Kosten,
welche die SG insgesamt für die Spiele
in Heilbronn zu tragen hat. Etwas mehr als
ein Drittel davon dürfte die Stadionmiete
ausmachen, die die Stadt kassiert. Die bekommt
sie vorläufig nicht, muss dafür
aber viel Geld in die Hand nehmen. Zumal
Thomas Deters schon Regressforderungen ankündigt:
„Die Mehrkosten für einen Umzug bezahlen
wir nicht.“
Die
SG Sonnenhof hat neben dem Ärger über
die Absage der Heimpremiere das Problem,
sich nach einem Ausweichquartier umschauen
zu müssen. Bis 18. August muss das
Duell gegen Darmstadt nachgeholt sein, fordert
der Verband. Wo ist dem Süddeutschen
Fußballverband schnurz. „Der Verein
muss einen alternativen, regionalligatauglichen
Spielort benennen“, erklärt Geschäftsführer
Hans Scheuerer. Die naheliegendsten Möglichkeiten:
Stuttgart (Gazi-Stadion), Aalen, Heidenheim,
Hoffenheim, Reutlingen. Wobei Ersteres der
DFB nicht erlaubt, weil dort bereits der
VfBII und die Kickers spielen. Bleiben Aalen,
Hoffenheim, Reutlingen und Heidenheim. Alles
zwischen 70 und 100 Kilometern von Aspach
entfernt. Für ein Spiel machbar. Angesichts
des Zustands des Stadionrasen ist aber wahrscheinlich,
dass das Spiel am 27. August gegen Nürnberg
II ebenfalls nicht in Heilbronn stattfindet.
Und sieht man die Eile des Grünflächenamts,
ist eher der Fautenhau umgebaut, als das
Frankenstadion wiederhergestellt.
[Bilder
vom Frankenstadion bei www.stimme.de]
10.
August 2010
Spielabsage im Frankenstadion!!!
Hierzu
eine eMail von Hans Scheuerer, Geschäftsführer
des Süddeutscher FV:
Sehr
geehrte Damen und Herren,
wir
müssen Sie hierdurch leider davon in
Kenntnis setzen, dass die Stadt Heilbronn
heute Nachmittag das Hauptspielfeld des
Frankenstadions, auf dem die SG Sonnenhof
Großaspach ihre Heimspiele austrägt,
auf Grund des aktuellen Zustandes des Rasens
wegen Unbespielbarkeit gesperrt hat.
Aus
diesem Grund hat Spielleiter Jürgen
Faltenbacher das für Mittwoch, 11.
August 2010, in diesem Stadion geplante
Meisterschaftsspiel der Regionalliga Süd
Nr. 18
SG
Sonnenhof Großaspach – SV Darmstadt
98
vom
Spielplan abgesetzt.
Die
Neuansetzung wird kurzfristig bekannt gegeben,
sobald der neue Austragungsort feststeht.
Der Verein SG Sonnenhof Großaspach
ist von der Spielleitung beauftragt worden,
einen alternativen, regionalligatauglichen
Spielort zu benennen, an dem die abgesagte
Begegnung bis zum 18. August 2010 ausgetragen
werden kann.
Als
mögliche Spieltermine kommen der 12.
August 2010 sowie der 16., 17.oder 18. August
2010 in Betracht.
Einstweilen
bitten wir um Kenntnisnahme.
Mit freundlichen Grüßen
i.A.
Hans Scheuerer Geschäftsführer
Süddeutscher
FV
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