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Fotogalerie] DFB-Pokal
2009/10 - 1. Runde
Heilbronner
Frankenstadion 1. August
2009, 15.30 Uhr

SG Sonnenhof Großaspach
Regionalliga
1
(1)
|

|

VfB Stuttgart
Bundesliga
4
(0)
|
DAVID
unterliegt GOLIATH mit 1:4 (1:0)
SG nach harten
90 Minuten die Verlierer im
"Schwaben-Duell"
(tai) Auch wenn
die Gesichter der SG-Kicker
am Ende lang waren, schämen
für die 1:4-Niederlage
braucht sich aber gar keiner.
Im Gegenteil, unsere Regionalliga-Kicker
boten in der 1. Runde des DFB-Pokals
dem großen Favoriten nicht
nur die Stirn. Unser Team von
Coach Jürgen Hartmann überraschte
gar mit der 1:0-Halbzeitführung
durch Shaban Ismaili. Nach dem
Wechsel erst wurde der 3-Klassenunterschied
deutlicher. Hitzelsperger mit
einem Sonntagsschuss brachte
den Bundesligisten wieder ins
Spiel. Die Kräfte in der
brütenden Hitze des Heilbronner
Frankenstadions ließen
bei unserer SG nach, so fielen
in regelmäßigen Abständen
die Tore für den VfB zum
finalen 1:4 aus Aspacher Sicht.
Kopf hoch Jungs, vor über
14.000 Zuschauern habt ihr einen
Riesenkampf abgeliefert und
könnt erhobenen Hauptes
das Stadion verlassen. In einer
Woche beginnt der "Regionalliga-Alltag"
an gleicher Stelle, die unparteiischen
Zuschauer werden sicherlich
der SG Sonnenhof Großaspach
einen Besuch abstatten. Verdient
hätten es Kapitän
Grab und seine Teamkollegen
allemal. An dieser
Stelle noch der Hinweis auf
die SG-Auktion.
Unsere Elf versteigert
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bis Dienstag um 17:15 Uhr.
Die SG wünscht viel
Spaß!
Trotz
allem: Die Geschichte des "Goldenen
Baums" geht weiter !
Fortsetzung folgt...!
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Thomas
Ferber: „Habe das Chaos vorhergesehen“ Stadt genehmigte im DFB-Pokal nicht
mehr Ausschankstellen Quelle:
Die BKZ online am 5. August 2009
Sportlich
verkaufte sich Aspach im DFB-Pokal gut. Aber bei der
Getränkeversorgung haperte es. Kurz nach der Halbzeit
gingen im Frankenstadion Wasser und Apfelsaftschorle
aus. Gastronom Thomas Ferber sieht den Schuldigen in
der Stadt Heilbronn.
Von
Uwe Flegel (uwe). „Ich habe das Chaos vorhergesehen“,
sagt Thomas Ferber, der in der Partie SG Sonnenhof gegen
den VfB Stuttgart für die gastronomische Versorgung
der 14000 Zuschauer zuständig war. Und das bei
sengender Hitze. Eigentlich habe er elf Ausschankstellen
geplant, doch die Stadt habe ihm auf den Tribünen
aus sicherheitstechnischen Gründen nur fünf
genehmigt. Einen davon gab er ab, an die Jugendabteilung
des FC Heilbronn. „Aus Fairnessgründen“ dem eigentlichen
Nutzer FCH gegenüber, sagt Thomas Ferber. Er berichtet,
dass an seinen vier Ständen 30 Personen alle Hände
voll zu tun gehabt und am Ende dennoch nur 4000 Liter
an Getränken verkauft hätten. „Bei dieser
Hitze wäre wohl das Doppelte nötig gewesen,“
urteilt Ferber, aber die Nachschubversorgung sei aus
sicherheitstechnischen Gründen sehr problematisch,
Getränkewagen seien nicht erlaubt gewesen. „Ich
hatte sieben Sitzungen mit der Stadt, aber da war nichts
zu machen.“ Den erfahrenen Gastronom ärgert, dass
ihm die Hände gebunden waren, er sich nun aber
in ein schlechtes Licht gerückt sieht: „Wir machen
jedes Jahr ein Open-Air mit ähnlichen Zuschauerzahlen
und verkaufen wesentlich mehr Getränke als bei
einem Fußballspiel. Schließlich ist so ein
Open-Air ja auch eine Party. Da klappt immer alles.
Da gibt es keine langen Schlangen.“ Was Thomas Ferber
nicht sagt: Da pfuscht auch kein städtischer Beamter
mit irgendwelchen Sicherheitsauflagen dazwischen.
Dass
nicht alle elf Schankstellen genehmigt worden seien,
begründete das städtische Baurechtsamt gegenüber
der Heilbronner Stimme mit Sicherheitsauflagen. „Wir
mussten Rettungswege und Fluchtwege frei halten“, erklärte
Harry Mergel. Der Sportbürgermeister will die Sache
„nicht herunter spielen. Aber wir und Großaspach
haben hier Neuland betreten und Erfahrungen gesammelt.“
Zum Beispiel für die Regionalligasaison, wobei
dort zu den Punktspielen wesentlich weniger Zuschauer
erwartet werden.
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Sportbürgermeister
Mergel: Aus Getränke-Chaos im Stadion lernen Quelle: Die "Heilbronner
Stimme" online am 4. August 2009
Von Kilian Krauth - Heilbronn
- „Ich habe das Chaos vorhergesehen“, sagt Thomas Ferber,
der am Samstag für den gastronomischen Part im
Heilbronner Frankenstadion zuständig war. Eigentlich
habe er mit seiner Firma Aspacher Fautenhau Gastronomie
elf Ausschankstellen geplant, doch die Stadt habe ihm
aus sicherheitstechnischen Gründen nur sieben genehmigt.
Zwei davon habe er wegen der beengten Verhältnisse
gar nicht nutzen können. An seinen fünf Ständen
hätten 35 Personen alle Hände voll zu tun
gehabt und am Ende nur 4000 Liter verkauft. „Bei dieser
Hitze wäre wohl das Doppelte notwendig gewesen,
“ meint Ferber, „aber mit dem Nachschub kamen wir nur
schwer durch“. Getränkewagen seien nicht erlaubt
gewesen. Nicht viel besser sah es an der Wurstbraterei
des FC Heilbronn aus.
Rettungswege Wie berichtet hatten
sich beim DFB-Pokalspiel VfB Stuttgart gegen Großaspach
an den Getränkeständen lange Schlangen gebildet.
Manche der 15 000 Besucher gingen in der zweiten Halbzeit
leer aus, zwölf wurden wegen Hitzschlags behandelt.
Manche Kinder mussten statt Sprudel oder Schorle gar
mit alkoholfreiem Bier vorlieb nehmen; irrtümlich
hatte es zunächst „Leichtbier“ geheißen;
doch dies war zwei Tage vor dem Spiel verboten worden.
Dass
nicht alle elf Schankstellen genehmigt worden seien,
begründet das städtische Baurechtsamt mit
Sicherheitsauflagen. „Wir mussten Rettungswege und Fluchtwege
freihalten“, erklärt Harry Mergel. Der Sportbürgermeister
will die Sache „nicht herunter spielen. Aber wir und
Großaspach haben hier Neuland betreten und Erfahrungen
gesammelt“: auch für die Regionalligasaison, wobei
der Alltag dort anders aussehe als im DFB-Pokal.
Werbung „Im Großen
und Ganzen war das Spiel ein Gewinn für Heilbronn“,
betont Mergel. Das mit vielen Beteiligten entwickelte
Sicherheitskonzept und die Verkehrsregelungen hätten
weitgehend gegriffen. Dies habe am Montag auch der Uefa-Beauftragte
Thomas Weyhing bestätigt, der die Vorbereitung
mit seiner privaten Firma koordiniert hatte. In einem
E-Mail an Monika Lochte vom Sportamt schreibt Weyhing:
„Insgesamt betrachtet war das Spiel eine Werbung für
den Fußball und die Region Heilbronn.“
~~~~~
Ein
Duell, bei dem am Ende keiner richtig zufrieden ist
Quelle: Die
BKZ online am 3. August 2009
(uwe).
Zufrieden, oder nicht? Keiner der beiden Trainer beantwortete
die Frage uneingeschränkt mit Ja. VfB-Coach Markus Babbel zum Beispiel gefiel das Ergebnis.
Er kritisierte aber „die Art und Weise.“ Und sein Gegenüber
Jürgen
Hartmann,
mit dem Babbel Anfang der Neunziger zwei Jahre zusammen
beim HSV spielte, lobte: „Die erste Halbzeit haben wir
sehr gut gestaltet.“ Was nach der Pause ablief, gefiel
ihm weniger. Die Enttäuschung bei seiner Elf über
die Niederlage sei jedenfalls riesengroß, so Hartmann.
Ein Lagebericht, den sein sportlicher Leiter bestätigte.
„Die Stimmung in der Kabine ist etwas getrübt“,
berichtete Ioannis
Koukoutrigas
und fügte hinzu: „Die Jungs spüren, dass vielleicht
mehr drin gewesen wäre. Wenn Hitzlsperger den Hammer
nicht auspackt...“. Aspachs Kapitän Dennis Grab war ebenfalls nicht rundum
glücklich: „Bei einer 1:0-Führung zur Pause
rechnet man sich schon was aus.“ Der Innenverteidiger
blies aber kein Trübsal. Er hielt sich ans Positive.
Zum Beispiel: „Ein Klassenunterschied war in der ersten
Halbzeit nicht zu erkennen.“ Oder: „Wir haben in Heilbronn
eine gute Visitenkarte abgegeben.“ Und: „Wir wussten,
dass wir ein starkes Team haben. Das Spiel hat uns darin
noch einmal bestätigt.“ Einen gelungenen
Pflichtspieleinstand erlebte Aspachs Torschütze
Shaban Ismaili. „Ja klar“, beantwortete der
Mittelfeldmann die Frage, ob der Treffer gegen den VfB
für ihn eine Genugtuung ist. Immerhin war er bei
Stuttgarts Zweiter nicht recht zum Zug gekommen und
sagte zur Ausleihe an die SG: „Wenn man weggeschickt
wird... .“ Auch deshalb hat er kein Mitleid mit dem
Klub, bei dem er eigentlich noch einen Vertrag hat.
Darauf angesprochen, dass VfB-Spieler die SG als unfair
bezeichnet hatten, sagte Ismaili nur: „Wir haben schon
beim 0:0 im Testspiel gemerkt, dass sie empfindlich
sind, wenn man sie attackiert.“ Die Stuttgarter Sensibilität
beschäftigte ihn sonst wenig. Er freute sich mehr
über sein Tor und sagte zu seinem Gefühl dabei:
„Sehr schön“. Nett sei auch gewesen, alte Freunde
zu treffen. Zum Beispiel den Unterweissacher Julian Schieber. Der 20-Jährige Stürmer
des VfB wurde 20 Minuten vor Schluss für Ciprian
Marica eingewechselt und droht nach der Verpflichtung
des Russen Pawel Pogrebnjak, Angreifer Nummer vier zu
werden. Schieber ficht das nicht an: „Es ist normal,
dass noch ein Stürmer kommt. Ich denke aber, ich
komme trotzdem auf meine Spiele.“ Auf deutlich
mehr Einsätze kommt Aspachs Innenverteidiger Fabian Aupperle. Schließlich ist er
Stammspieler und wäre übermorgen in der ersten
WFV-Pokalrunde beim Bezirksligisten TSV Hessental sicher
mit von der Partie. Aber: der Abwehrmann sah gegen den
VfB in der Schlussminute Gelb-Rot. Bislang war das kein
Problem, wurde in der Oberliga doch nach WFV-Statuten
gespielt. Dort zieht die Ampelkarte keine Sperre nach
sich. Die Regionalliga untersteht jedoch dem DFB, der
nach Gelb-Rot ein Spiel Sperre vorsieht. Was das für
Aupperle im WFV-Pokal bedeutet? Hartmann: „Ich habe
mich das auch schon gefragt. Ich weiß selbst nicht,
ob er nun gesperrt ist.“
~~~~~
Hitzlspergers
Hammer bringt VfB zurück Quelle: Die BKZ online am 3. August 2009
„Das
ist Motivation für den neuen WFV-Pokal. Mal wieder
so ein Spiel machen.“ SG-Torschütze Shaban Ismaili
zog Kraft aus dem Duell mit dem VfB Stuttgart. Zwar
verlor Aspach mit 1:4, aber fast eine Stunde war zwischen
Regionalliga und Bundesliga kein Unterschied zu erkennen.
Von
Uwe Flegel - „Tapfer gekämpft.“ „Gut aus der Affäre
gezogen.“ „Mutig gespielt.“ Lob gab es reichlich für
den Sonnenhof. Davon kann sich die Elf aus dem Fautenhau
aber wenig kaufen. Sie schied in der ersten DFB-Pokalrunde
aus. Nichts war’s mit einer Überraschung. Dabei
war der starke Außenseiter im nicht ganz ausverkauften
Heilbronner Frankenstadion fast eine Stunde lang auf
einem sehr guten Weg. Dann kam ein 30-Meter-Hammer von
Stuttgarts Kapitän Thomas Hitzlsperger. Der Favorit
drehte die Partie und ist weiter im Pokalrennen. Für
die SG bleiben geschätzte 150000 Euro Gewinn und
das Erlebnis, vor toller Kulisse eine starke Leistung
abgeliefert zu haben. Großen Anteil daran,
dass der Erstligist der Pleite doch noch entging, hatte
VfB-Trainer Markus Babbel. Der bekannte: „In der Pause
bin ich schon ein wenig lauter geworden.“ Grund dafür
hatten ihm seine Kicker zuvor ausreichend geliefert.
Als „träge und pomadig“, bezeichnete Babbel den
Auftritt. Er hätte weinerlich hinzufügen können.
Genug geredet:
Babbel holt Lanig vom Platz und bringt Khedira.- Der
VfB kommt in Schwung
Die Stars hatten Probleme damit, dass der Regionalligist
Widerstand leistet. Ständig motzten Stuttgarter,
wenn ein Aspacher im Mittelfeld den Zweikampf suchte.
Als ob es Majestätsbeleidigung ist, wenn ein Viertligaspieler
einem Erstligakicker den Ball abnehmen will. Und wehe,
Michael Kempter pfiff Foul gegen den VfB. Sofort eilte
ein Stuttgarter zum Schiri und sagte ihm ein paar Worte.
Allen voran Martin Lanig und Thomas Hitzlsperger. Während
Zweiterer nach der Pause auch fußballerisch überzeugte,
war für Lanig nach 53 Minuten Schluss. Babbel hatte
offenbar genug von der Zeterei. Er wechselte Sami Khedira
ein. Der redete weniger mit Kempter und Gegner, lief
dafür mehr, spielte schneller und bewies in den
Zweikämpfen Durchsetzungsvermögen. Nicht nur
Hitzlspergers Hammer brachte den Umschwung.
Am Ende war’s ein klarer Sieg. Auch weil Aspach seine
Chancen nicht genutzt hatte. Zum Beispiel den Kopfball
von Fabian Aupperle (5.), oder den Schlenzer des freistehenden
Nicolo Mazzola (11.), oder die Möglichkeiten von
Abedin Krasniqi, der in der 49. und 63. Minute freistehend
an Torhüter Jens Lehmann scheiterte. Nur Shaban
Ismaili machte eine Ausnahme und traf in der 38. Minute
zum 1:0. Eine gerechte Führung, denn der Sonnenhof
war in der ersten Halbzeit das „aggressivere und bissigere“
Team, wie VfB-Coach Markus Babbel einräumte. Auch
Manager Horst Heldt gestand ein: „Wir sind verdientermaßen
in Rückstand geraten.“ Der VfB hätte sogar
höher zurück liegen können.
Zur Halbzeit herrschte bei Aspach verständlicherweise
beste Stimmung. Eine Sensation lag in der Luft. „Wir
haben zur Pause bereits vom Sieg geredet“, berichtete
Torschütze Ismaili. Und auch sein Trainer Jürgen
Hartmann sinnierte laut: „Vielleicht war die Euphorie
zu groß.“ Auf jeden Fall Recht hatte Werner Benignus,
Vorstandsvorsitzender der Großaspacher Fußballer:
„Ein Sonntagsschuss hat den VfB zurückgebracht.“
Hitzlspergers Geschoss in den Winkel (55.) „hat uns
schon ein Stück weit geschockt“, bekannte Jürgen
Hartmann. Wohl auch weil „es der erste Fehler war, den
wir gemacht haben“. Aspachs Trainer spielte darauf an,
dass Stuttgarts Kapitän zu frei zum Schuss gekommen
war. Der zweite Patzer ließ nur sieben
Minuten auf sich warten. Rüdiger Rehm wehrte zu
kurz ab, Cacau jagte den Ball aus sieben Metern in den
Winkel. Dem 1:3 ging ebenfalls ein Aspacher Fehler voraus.
Manuel Wengert spielte Jan Simak die Kugel in die Füße
und der lupfte den Ball wunderschön über den
starken Torhüter Kevin Kraus ins Tor (66.). Anschauungsunterricht
für Krasniqi, der drei Minuten zuvor den Ausgleich
vergeben hatte. Simak zeigte in der 89. Minute erneut
sein Können. Er jagte die Kugel aus 27 Metern zum
4:1 ins Netz. Wieder ein toller Treffer. Und für
SG-Mitbegründer Uli Ferber ein weiteres Beispiel,
weshalb der VfB erste und der Sonnenhof nur vierte Liga
spielt. Zum Thema Chancenverwertung sagte er: „Da zeigt
sich Klasse. Die einen machen’s, die anderen nicht.“
Er sah aber auch, dass der Bundesligist das nötige
Glück hatte. Ferber: „Stuttgart erzielte drei Tore
der Kategorie: mache ich nicht jede Woche“. SG Sonnenhof Großaspach: Kraus - Wengert, Grab,
Aupperle, Cimander - Ismaili (80. Pelipetz), Marschlich
(67. Schmiedel), Rehm, Deiß - Mazzola, Krasniqi
(67. Binakaj). – VfB
Stuttgart:
Lehmann - Träsch, Tas-ci, Delpierre, Magnin - Gebhart,
Lanig (53. Khedira), Hitzlsperger, Rudy (55. Simak)
- Marica (71. Schieber), Cacau. – Tore: 1:0 (38.) Ismaili, 1:1 (55.) Hitzlsperger,
1:2 (62.) Cacau, 1:3 (66.), 1:4 (89.) Simak. – Gelb-Rot: Aupperle (90.). – Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf). – Zuschauer: 14000.
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ARD
stellt Mazzolas Treffer zur Wahl Quelle: Die BKZ online am 3. August 2009
(uwe).
Nationalspieler Marvin Compper stehen lassen und dann
mit einem Lupfer noch Ex-Nationaltorhüter Timo
Hildebrand überlistet. Im Testspiel gegen die TSG Hoffenheim
gelang Großaspachs Angreifer Nicolo Mazzola das,
was ihm am Samstag im DFB-Pokal gegen VfB-Torwart Jens
Lehmann verwehrt blieb. Der SG-Stürmer nutzte seine
Großchance, erzielte beim 1:0-Sieg gegen den vom
Backnanger Ralf Rangnick trainierten Bundesligisten
aus dem Kraichgau das einzige Tor. Das war nicht nur
entscheidend, sondern noch schön dazu. Und weil
unsere Zeitung von dem Spiel Videoaufnahmen machen ließ,
die über die Internetseite abrufbar sind, stieß
auch die ARD auf den Treffer. Lohn für Mazzola:
Der Sender nominierte den erfolgreichen Lupfer als einen
von fünf Treffern bei der Wahl zum Tor des Monats
Juli. Weitere Infos zu der Wahl, bei der am Samstag,
8. August Teilnahmeschluss ist, gibt es unter www.sportschau.de sowie unter www.sg-sonnenhof-grossaspach.de.
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Stuttgart nach Anlaufschwierigkeiten weiter Quelle:
Das Internetportal "sportgate"
berichtete am 1. August 2009
Der VfB Stuttgart hat in
der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Außenseiter
SG Sonnenhof Großaspach einen 0:1-Rückstand
noch in einen 4:1-Erfolg gedreht.
Ein
respektloser Viertligist hat Bundesligist VfB Stuttgart
in der ersten Runde des DFB-Pokals angezählt, den
durchaus möglichen K.o.-Schlag aber verpasst. Die
SG Sonnenhof Großaspach führte gegen den
lange Zeit schläfrigen und pomadigen Champions-League-Aspiranten
bis zur 55. Minute verdient mit 1:0, verpasste dann
jedoch die Sensation.
Dank
der Treffer von Thomas Hitzlsperger (55.), Cacau (62.)
und des eingewechselten Jan Simak (66. und 87.) gewann
der VfB am Ende noch standesgemäß 4:1 (0:1).
Der Albaner Shaban Ismaili, ausgeliehen von der 2. Mannschaft
der Stuttgarter, hatte den guten Außenseiter in
Führung gebracht (39.). Großaspach stand
zwischenzeitlich sogar vor einer höheren Führung.
Der
VfB hätte vor den Amateuren durchaus gewarnt sein
müssen. In der Vorbereitung hatte der Regionalliga-Aufsteiger
den Schwaben ein 0:0 abgetrotzt - allerdings kamen die
Stuttgarter da gerade aus einem kräftezehrenden
Lauftrainingslager. Die TSG Hoffenheim hatte gegen den
Gewinner des Württemberg-Pokals, der von dem ehemaligen
VfB-Profi Jürgen Hartmann trainiert wird, während
der Vorbereitung sogar 0:1 verloren.
"Wir
wissen, dass wir mit jedem Bundesligisten mithalten
können", hatte Hartmann vor dem größten
Spiel der Klub-Geschichte behauptet - prompt jagte seine
SG dem Favoriten einen ziemlichen Schrecken ein: Nach
einem Freistoß des Albaners Abedin Krasniqi verfehlte
Innenverteidiger Fabian Aupperle per Kopf um Haaresbreite
das VfB-Tor (5.). Wenig später schoss Angreifer
Nicolo Mazzola nach einem Fehler von Serdar Tasci knapp
daneben (11.).
Dem
VfB strahlte trotz deutlicher Vorteile in der Kategorie
Ballbesitz zunächst keine Torgefahr aus - ein Fall
für den frisch zurückgeholten, aber noch nicht
spielberechtigten Alexander Hleb und den russischen
Nationalstürmer Pawel Pogrebnjak, dessen Wechsel
von Zenit St. Petersburg zu Beginn der kommenden Woche
auch von den Schwaben als perfekt gemeldet werden dürfte.
Hitzlspergers
Sonntagsschuss brachte den VfB schließlich vor
14.000 Zuschauern auf Touren. Der immer stärker
werdende Cacau, der gegen die guten Großaspacher
Innenverteidiger Aupperle und Dennis Grab lange Zeit
kein Land sah, legte nur sieben Minuten nach dem glücklichen
Ausgleich mit einem fulminanten Schuss nach. Im Gegenzug
stand erneut Krasniqi vor dem Ausgleich - Jens Lehmann
rettete gerade noch per Fußabwehr. Nach Simaks
erstem Treffer war der Widerstand des Außenseiters
dann gebrochen.
~~~~~
VfB
enttäuscht beim 4:1-Sieg gegen die Regionalligisten
über weite Strecken Quelle:
Die "Heilbronner
Stimme" online am 3. August 2009
Von Lars Müller-Appenzeller
- Fußball - Markus Babbel ist ein Mann der ruhigen
Töne. Wenn der Trainer des VfB Stuttgart vor und
nach Fußballspielen mit Journalisten spricht,
können sich seine tiefe Stimme und sein tiefes
Bayerisch gemütlich ausbreiten. Er kommt ohne Hektik
aus und als Gut-Mensch rüber. Markus Babbel kann
auch anders: Beim 4:1-Sieg in der 1. Runde des DFB-Pokals
gegen die SG Sonnenhof Großaspach musste der gute
Babbel Markus aus Bayern ganz schön böse werden. „Er hat uns in der
Halbzeitpause in der Kabine lautstark aufgefordert,
endlich aufs Gaspedal zu drücken“, sagt VfB-Spieler
Ludovic Magnin am Samstag im Heilbronner Frankenstadion.
Nach einer 45-minütigen Vollbremsung mit angezogener
Handbremse starteten die Stuttgarter dann doch noch
durch, machten vier Treffer der Güte Tor des Monats
– und schlichen dennoch unzufrieden zum Mannschaftsbus.
Weil ihnen die Regionalligisten anfangs den Schneid
abgekauft hatten und in Führung gegangen waren.
Innenverteidiger Serdar Tasci gab auf direkte Fragen
direkte Antworten: „Wir lagen zurecht 0:1 hinten. Weil
wir in der ersten Halbzeit einen Scheiß gespielt
haben.“
Zu schläfriges Spiel Das muss schnell anders werden:
Am Freitagabend geht beim Titelverteidiger VfL Wolfsburg
die Bundesliga los. Am 18./19. beziehungsweise 25./26.
August soll es in die Champions League gehen, zu Real
Madrid, dem FC Chelsea und Inter Mailand. Deshalb sollten
Kapitän Thomas Hitzlsperger und seine Crew möglichst
schnell die SG Sonnenhof Großaspach vergessen
– aber nicht Markus Babbels laute Worte. Der ärgerte
sich über das „zu schläfrige, zu träge
Spiel mit viel zu wenig Tempo“ und dass in beiden Halbzeiten
andererseits unnötige Torchancen zugelassen wurden.
Ja, die Spieler des württembergischen Pokalsiegers
und zumindest ein paar unter den knapp 15 000 Zuschauern
machten sich lange Zeit berechtigte Hoffnungen auf eine
Pokalsensation. Es kam anders. Auch weil Hitzlsperger
ein Traumtor gelang. „Ich habe kurz geschaut und abgezogen“,
sagt der geniale Künstler. „Es war wichtig, dass
mein Schuss drin war. In der zweiten Hälfte haben
wir die Verhältnisse zurecht gerückt, auch
weil Jan Simak Gas gegeben hat.“ Stimmt. Und weil Babbel
zudem kurz zuvor Sami Khedira eingewechselt hatte. Simak
und Khedira waren der Vitaminstoß. Babbel: „Als
sie rein kamen, hat man gespürt, dass das Spiel
kippt.“ Es wird besser laufen Markus Babbel weiß,
dass am Freitag vieles besser laufen wird. Zum einen,
weil es in Heilbronn so schlecht lief: „Das war ein
guter Test für uns. Jetzt wissen wir wieder, dass
man nichts geschenkt bekommt. Schon gar nicht beim deutschen
Meister.“ Zum anderen, weil am Freitag womöglich
schon die beiden Neuzugänge (siehe Text rechts
unten) auflaufen dürften. Es dürfte jedenfalls
eine ruhigere Halbzeitpause werden. SG Sonnenhof Großaspach: Kraus - Wengert, Grab, Aupperle,
Cimander - Ismaili (80. Pelipetz), Marschlich (68. Binakaj),
Rehm, Deiß - Mazzola, Krasniqi (68. Schmiedel).
- Trainer: Hartmann. VfB Stuttgart: Lehmann - Träsch, Tasci,
Delpierre, Magnin - Gebhart, Lanig (53. Khedira), Hitzlsperger,
Rudy (56. Simak) - Marica, Cacau (71. Schieber). - Trainer:
Babbel. Tore: 1:0 (37.) Ismaili, 1:1 (55.)
Hitzlsperger, 1:2 (62.) Cacau, 1:3 (66.) Simak, 1:4
(88.) Simak. Schiedsrichter: Michael Kempter (Sauldorf).
Zuschauer: 14 500. Gelb-Rote Karten: Aupperle wegen
wiederholten Foulspiels (90.). Stimmen zum Spiel VfB-Trainer Markus Babbel: "Es war heute das Spiel,
das ich nicht sehen wollte und vor dem ich gewarnt hatte.
Wir haben in der ersten Halbzeit träge gespielt,
waren zu langsam, und dann bekommt man Probleme gegen
so eine Mannschaft. Bei einer Standardsituation kann
man immer ein Gegentor bekommen. SG-Trainer Jürgen
Hartmann:
Bis zum Treffer von Thomas Hitzlsperger haben wir gut
mitgehalten, danach hat der VfB unsere Schwächen
gut ausgenutzt. Das Gegentor hat uns Probleme bereitet."
SG-Torschütze
Shaban Ismaili: So ein Tor gegen den Ex-Club ist natürlich
eine Genugtuung. SG-Defensivallrunder Rüdiger
Rehm:
Die erste Hälfte war ganz stark. Wenn wir nach
der Pause das 2:0 machen, dann wird es ganz schwer für
den VfB. Und dann packt der Hitzlsperger halt den Hammer
aus. Danach waren wir körperlich unterlegen.
VfB-Kapitän
Thomas Hitzlsperger: So ein Spiel ist immer undankbar. Die Führung
hat Großaspach natürlich in die Karten gespielt.
Beim Tor hab ich kurz aufgeschaut und dann einfach abgezogen.
Am Ende war der Sieg glaube ich schon verdient. dpa/fhu/kra
Alle
Ergebnisse der 1. Runde des Fußball-DFB-Pokals: Freitag, 31.07.2009: FC Ingolstadt 04 - FC
Augsburg 1:2 (0:2) SV Wehen Wiesbaden - VfL Wolfsburg
1:4 (0:2) Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern
0:1 (0:0) SV Babelsberg 03 - Bayer Leverkusen 0:1 (0:0)
VfL Osnabrück - Hansa Rostock 2:1 (0:0) VfB Lübeck
- FSV Mainz 05 2:1 n.V. (1:1,0:1) Samstag, 01.08.2009: SpVgg Weiden - Borussia
Dortmund 1:3 (0:1) SV Elversberg - SC Freiburg 0:2 (0:1)
FSV Frankfurt - Bor. Mönchengladbach 1:2 (0:1)
Kickers Emden - 1. FC Köln 0:3 (0:1) Dynamo Dresden
- 1. FC Nürnberg 0:3 (0:2) SC Paderborn - TSV 1860
München 0:1 (0:1) SG Sonnenhof Großaspach - VfB
Stuttgart 1:4 (1:0)
SpVgg Unterhaching - Arminia Bielefeld 0:3 (0:2) Germania
Windeck - FC Schalke 04 0:4 (0:2) Preußen Münster
- Hertha BSC 1:3 n.V. (1:1,0:1) Wacker Burghausen -
Rot Weiss Ahlen 4:5 i.E. (1:1,0:0,0:0) Tennis Borussia
Berlin - Karlsruher SC 0:2 (0:1) 1. FC Magdeburg - Energie
Cottbus 1:3 (1:2) Sonntag, 02.08.2009: SC Concordia Hamburg -
TuS Koblenz 0:4 (0:3) FC Villingen - FC St. Pauli 0:2
n.V. (0:0) VfB Speldorf - Rot-Weiß Oberhausen
0:3 (0:1) FC Oberneuland Bremen - 1899 Hoffenheim 0:2
(0:0) 1. FC Union Berlin - Werder Bremen 0:5 (0:3) Wormatia
Worms - SpVgg Greuther Fürth 0:1 n.V. (0:0) Rot-Weiß
Erfurt - MSV Duisburg 1:2 (0:1) Torgelower SV Greif
- Alemannia Aachen 1:4 (1:2) Eintracht Trier - Hannover
96 3:1 (0:1) SF Lotte - VfL Bochum 0:1 (0:0) SpVgg Neckarelz
- Bayern München 1:3 (0:0) Kickers Offenbach -
Eintracht Frankfurt 0:3 (0:0). (dpa)
~~~~~
Nach
dem DFB-Pokalspiel: Großaspacher Torschütze
im Interview
Quelle: Die
"Heilbronner
Stimme" online am 3. August 2009
Fußball - Shaban Ismaili
ist vor der Saison als Leihgabe des VfB Stuttgart zur
SG Sonnenhof Großaspach gewechselt. Und prompt
erzielte der 20-jährige Albaner den 1:0-Führungstreffer
der SG nach 37 Minuten. „Das Tor ist natürlich
ein bisschen eine Genugtuung für mich. Gegen seinen
ehemaligen Verein macht man sehr gerne ein Tor“, sagte
Ismaili nach der 1:4-Niederlage im Gespräch mit
Florian Huber. Haben Sie schon einmal vor so vielen
Menschen Fußball gespielt? Shaban Ismaili: Vergangene
Saison mit dem VfB II in Düsseldorf. Da waren 12000
Leute da. Aber in einem Riesenstadion für 50000
wirkt das nicht so wie hier in Heilbronn.
 Im Frankenstadion haben Sie gleich
mal die Auslaufzone beim Torjubel kennengelernt. Ismaili: Ich hatte mir
für den Torjubel eigentlich etwas ganz anderes
vorgenommen. Ich wollte das SG-Wappen küssen. Nach
dem Tor habe ich dann aber gemerkt, dass das ein bisschen
übertrieben wäre. Also bin ich nur an den
Zaun gelaufen. Träumt man in der Nacht vor dem
Spiel von so einem Tor? Ismaili: Das nicht. Aber in meinem Traum haben
wir 2:1 gewonnen. Das Tor ist natürlich ein bisschen
eine Genugtuung für mich. Gegen seinen ehemaligen
Verein macht man gerne ein Tor. Und wie ging der Traum
dann weiter? Mit einer großen Party? Jubel, Trubel,
Heiterkeit?
Ismaili: Keine Ahnung. Ich bin dann sehr schnell aufgewacht.
Das
ist auch der VfB Stuttgart in der zweiten Spielhälfte.
Ihr Trainer Jürgen Hartmann bemängelte, dass
die Mannschaft in der Halbzeitpause mit der 1:0-Führung
im Rücken zu euphorisch gewesen sei. Ismaili: Das stimmt. Wir haben
schon vom Sieg gesprochen. Das war vielleicht ein Fehler.
Warum? Ismaili: Weil wir dann
unkonzentriert aus der Kabine gekommen sind und dem
Gegner nur noch hinterhergelaufen sind.=2 0Da hat man
die drei Spielklassen, die zwischen beiden Vereinen
liegen, schon gemerkt.
~~~~~
VfB-Kapitän
Thomas Hitzlsperger kritisiert die Gangart der SG-Spieler Quelle: Die "Heilbronner
Stimme" online am 3. August 2009
Von Florian Huber - Eine
Stunde nach dem Spiel mussten die Spieler der SG Sonnenhof
Großaspach als ihre eigenen Wasserträger
ran. Während die Profis des VfB Stuttgart nur ihre
Ipods samt Kopfhörer aus der Kabine trugen, schleppten
die SG-Spieler Matthias Franz, Patrick Marschlich und
Manuel Wengert leere Wasserkisten aus der Kabine und
stellten sie vor dem Frankenstadion in einen kleinen
Transporter.
Abkühlung tat Not nach dem Pokalfight über
90 Minuten. Denn auch das Nachspiel war nicht minder
heiß. „Ich habe selten gegen eine Mannschaft gespielt,
die so unfair ist“, sagte VfB-Nationalspieler Thomas
Hitzlsperger: „Die haben uns ständig provoziert.“
Rumms, das saß. Die Verbalschlacht war damit eröffnet.
Die erste Spielhälfte und der 0:1-Rückstand
hatte Spuren beim großen Favoriten hinterlassen.
„Das ist einfach nur lächerlich. Solche Aussagen
kann ich doch nicht ernsthaft kommentieren“, sagte Großaspachs
spielender Co-Trainer Rüdiger Rehm. „Wir spielen
immer so.“ Punkt. Aus. Ende der Diskussion.
Das körperbetonte Großaspacher Spiel hatte
den VfB schon beim Test (0:0) vor drei Wochen vor Probleme
gestellt. Das hatte auch Kapitän Dennis Grab festgestellt:
„Wenn man sie attackiert, dann beginnen sie zu meckern,
zu lamentieren und sich ständig beim Schiedsrichter
zu beschweren.“ Der VfB wirkte so 45 Minuten lang eher
wie das Ausflugsboot Neckarbummler, als wie ein Sportflitzer
mit Champions-League-Qualität. Hinten gewann die
SG-Defensive jedes Kopfballduell. Vorne sorgten Abedin
Krasniqi und Nicolo Mazzola für viel Gefahr. „Wir
hatten zwar weniger Ballbesitz, aber die besseren Chancen“,
sagte Rüdiger Rehm.
Suche nach Ausflüchten Die VfB-Spieler hingegen
suchten nach Ausflüchten. „Auf diesem Rasen kann
man keinen Tempofußball spielen“, mäkelte
Ludovic Magnin. „Das Gras zu hoch, die Sonne zu heiß.
Ausreden finden Profis immer“, antwortete Rüdiger
Rehm. Was blieb, das waren lauter Sätze, die
mit dem Wörtchen „wenn“ begannen. „Wenn Abedin
Krasniqi kurz nach der Pause das 2:0 macht“, sagte Kapitän
Grab. „Wenn wir das 1:0 nur länger gehalten hätten“,
bilanzierte Co-Trainer Rehm. Ja, wenn das Wörtchen
„wenn“ nicht wär’. Am Ende nahmen sie
die Gewissheit mit nach Großaspach, 60 Minuten
lang mehr als nur mitgehalten zu haben mit dem großen
VfB. „Wir waren die einzige unterklassige Mannschaft,
die heute Mittag in den Pokalspielen an der Sensation
dran war“, sagte Sonnenhof-Trainer Jürgen Hartmann.
Auch eine Art kleiner Trost. Trotz gebrochener Herzen.
„Die vier Traumtore waren wie Stiche in unsere Herzen“,
sagte Dennis Grab, der in der D- und C-Jugend für
den VfB gespielt hatte. „Nach dem 1:3 war es schwer,
auf den Spannungsbogen zu drücken“, fand Jürgen
Hartmann. Sie waren konditionell am Ende, die SG-Kicker.
Nur einer nicht. „Mein bester Freund hat heute Mittag
geheiratet. Jetzt wird gefeiert“, sagte Rüdiger
Rehm.
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DFB-Pokal
im Frankenstadion: Fußballspiel mit Wermutstropfen Quelle: Die "Heilbronner
Stimme" online am 3. August 2009
Von Kilian Krauth - Heilbronn
- Zum Verkehrschaos kam es nicht. Randale blieb aus.
Die Polizei spricht von einem „friedlichen Fußballfest“.
Es gab aber auch Wermutstropfen: Getränke gingen
aus, der Blick aus Spielfeld war teils verstellt. Knapp
15 000 Besucher kamen, doch weniger als gedacht machten
nach dem 4:1-Sieg des VfB Stuttgart über die SG
Sonnenhof Großaspach einen Abstecher aufs benachbarte
Volksfest. Nicht erst dort lieferte das Pokalspiel Nahrung
für Diskussionen: über die Fußballprovinz,
über die Nutzung des Frankenstadions und über
die Zukunft des FC Heilbronn. Uwe Raff aus Bad Cannstatt war schon
um 11 Uhr in den Zug gestiegen. Der 40-Jährige
kennt die Stadien Europas, schon 1989 hat er Maradonna
in Neapel zaubern sehen. „Heimelig“ findet er das Heilbronner
Stadion. „Man ist näher dran als im alten Stuttgarter
A-Block.“ Das weiß auch Lehmann-Fan Trude Schwiete
(65) aus Stuttgart-Hofen zu schätzen. Doch auf
ihrem arg niedrigen Sitzplatz auf der Vortribühne,
Block D, Reihe 4 , versperren ihr beide Trainerbänke
die Sicht. Enkel Mäxle macht das nichts. Für
sein weißes VfB-Trikot hat er am Zaun alle Spielerautogramme
ergattern können. Der Siebenjährige strahlt.
Zu
wenig Getränkestände „Viel zu heiß“ ist es in der
Nordkurve berichten Felix Läpple, Gerhard Kraus
und Markus Kaiser aus Öhringen. Viele beklagen
die langen Schlangen an den wenigen Getränkeständen.
Wasser ist nach der Halbzeit Mangelware, manche Kinder
müssen Leichtbier trinken. Zwölf Besucher
werden wegen Kreislaufversagen behandelt, vier müssen
wegen Blessuren in die Klinik, berichtet der leitende
Notarzt Dr. Helmut Lux. 140 Polizisten und 140 private
Security-Helfer sind auf der Hut. Noch zur Halbzeit
warnt der Einsatzleiter der Polizei, Thomas Nürnberger,
die friedliche Atmosphäre zu unterschätzen:
„Hitze und Alkohol sind ein unberechenbares Gemisch,
zudem sind Problemfans angereist. Wenn der VfB verliert,
müssen wir mit allem rechnen.“ Stuttgart gewinnt.
Und Heilbronn? Das innerhalb von nur vier Wochen
„aus dem Boden gestampfte“ Sicherheitsnetz mit Behörden,
Rettungs- und Sicherheitsdiensten sowie Vereinen haben
im Großen und Ganzen gehalten, betont der verantwortliche
Uefa-Experte Thomas Weyhing. Die Generalprobe für
die Regionalliga sei weitgehend geglückt, sagt
auch Sportbürgermeister Harry Mergel. Zukunft
Bereits diesen Samstag wird Großaspach im Frankenstadion
sein erstes Drittligaspiel austragen. Weil das Rund
nicht mehr den Sicherheitsstandards entspricht, dürfen
maximal 5001 Besucher zuschauen. In der Oberliga lag
der Großaspacher Zuschauerschnitt für Heimspielen
bei 500.
Sparliste
Eigentlich muss das Rathaus die größte
Unterländer Sportstätte für 4,3 Millionen
Euro sanieren. Doch nun steht die Maßnahme auf
einer Sparliste. „Wir müssen genau schauen, was
notwendig und was nur wünschenswert ist“, bestätigt
Mergel. Spätestens zum Landesturnfest 2012 sollte
das Stadion allerdings auf Höhe der Zeit sein.
Außerdem sollte es für andere Großveranstaltungen
nutzbar bleiben: vom türkischen Kinderfest über
den Trollingermarathon bis zu Konzerten. "Wünschenswert“
wäre es, wenn Fußballfeste keine Eintagsfliege
blieben. Dies sieht nicht nur Ex-VfR-Vorsitzender Horst
Eisele so. Spannend dürfte es schon am 29. September
werden, wenn im Stadion-VIP-Raum der FC Heilbronn eine
weitere Hauptversammlung abhält. „Wird bis dahin
kein Vorsitzender gefunden, ist es aus,“ meint Eisele.
Derweil lassen Insider durchblicken, dass der FCH und
die Union Böckingen „gesprächsbereit“ für
eine mögliche Fusion seien. Andere sagen, man habe
bei Sponsoren wie Dieter Schwarz angeklopft.
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Dem
Warnschuss folgt die erste Alibisuche Quelle: Die "Stuttgarter
Zeitung - Sport"
online am 2. August 2009
Von Thomas Haid - Heilbronn
- Die Sensation ist nach exakt 55 Minuten hinfällig.
So lange tritt auch Thomas Hitzlsperger vor allem dadurch
in Erscheinung, dass seine Freistöße das
dürftige Niveau der Mannschaft noch unterschreiten.
Erst als sich die Blamage konkret abzeichnet, besinnt
sich der Fußballprofi darauf, wie man es besser
macht. Mit einem strammen Schuss erzielt Hitzlsperger
das 1:1. Die restlichen 35 Minuten sind Formsache. Am
Ende hat der VfB Stuttgartt in der ersten Runde des
DFB-Pokals gegen die viertklassige SG Sonnenhof-Großaspach
mit 4:1 gewonnen. Aber es ist noch Luft nach oben -
in jeder Beziehung.
Markus
Babbel beschleicht ja seit geraumer Zeit ein leicht
zwiespältiges Zukunftsgefühl. Schon vor ein
paar Wochen hat er gesagt, dass es da womöglich
Alibis und Ausreden für die Spieler gibt - etwa
weil der Teamchef selbst den Trainerlehrgang besuchen
muss und deshalb phasenweise nicht in Stuttgart sein
kann oder weil in Mario Gomez der Torjäger den
Verein verlassen hat oder auch weil das Stadion eine
Baustelle ist, was die Stimmung nicht fördern dürfte.
Aber dass Babbel so schnell bestätigt wird, hätte
er wohl nicht gedacht. Dass er vermutlich richtig
lag mit seiner Ahnung, liegt daran, dass Hitzlsperger
nach dem Schlusspfiff am Samstag noch einmal Maß
nimmt und mit Großaspach abrechnet. Selten habe
er eine Mannschaft gesehen, die sich so unsportlich
verhalte, sagt er, "die haben uns ständig
provoziert". Damit will Hitzlsperger offenbar den
behäbigen VfB-Auftritt in den ersten 55 Minuten
rechtfertigen, was Babbel nicht gelten lässt. Für
ihn handelt es sich offensichtlich um das erste Alibi
der neuen Runde. Auf jeden Fall wirkt der Teamchef
nicht besonders glücklich, als er mit den Aussagen
des Nationalspielers konfrontiert wird. "Das war
doch ein ganz normales Pokalduell", erwidert Babbel,
"es stand ja fest, dass der Gegner alles in die
Waagschale wirft, was er hat." Genau das hat der
Regionalligist getan. Aber anscheinend haben Hitzlsperger
und seine Kollegen, in deren Namen er als Kapitän
auch geredet haben dürfte, die Situation unterschätzt.
Sie gingen wohl davon aus, dass der kleine Club in Respekt
vor dem Bundesligisten erstarren und sich ergeben würde.
Dann hat sich die Elf jedoch gewehrt, nicht nur mit
kämpferischen Mitteln, sondern auch fußballerisch.
Das ist nicht das Thema von Hitzlsperger (seine
schwachen Freistöße übrigens auch nicht)
- aber das von Babbel. Weil die Einstellung nicht gestimmt
hat, handelt er nach dem Motto: wehret den Anfängen.
Nicht dass es nach dem Bundesligaauftakt am Freitag
beim deutschen Meister VfL Wolfsburg aus Spielerkreisen
heißt, dieses Mal sei der Rasen zu hoch oder das
Wetter zu warm oder der Schiedsrichter zu nervös
gewesen. "In Wolfsburg", sagt Babbel, "müssen
wir uns gewaltig strecken." Das ist die
Erkenntnis des Teamchefs. Der VfB hatte ein gedankliches
Problem und ist auch sonst noch nicht so weit, wie manche
in der Mannschaft nach den zumeist positiven Testspielresultaten
vielleicht glaubten. "Es war gut für mich
zu sehen, dass wir noch hart arbeiten müssen",
sagt Babbel. Genau genommen besteht seine Arbeit jetzt
vor allem aus Überzeugungsarbeit. Das weiß
der Teamchef, denn er sagt: "Die Spieler müssen
wieder bereit sein, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen."
Und nicht Alibifußball zu zeigen und danach Alibiaussagen
zu tätigen. Darauf wird Babbel hinweisen.
"Wir müssen viel konzentrierter auftreten",
sagt er nach dem Warnschuss von Heilbronn, bei dem es
jedoch auch zwei Sieger gegeben hat: Sami Khedira und
Jan Simak. Beide wurden in der zweiten Halbzeit eingewechselt
und sorgten für die Wende. Dazu steuerte der zuletzt
auf dem Abstellgleis gelandete Simak sogar zwei schöne
Tore bei. Deshalb hat Babbel nun Alternativen. "Es
war immer klar, dass wir nicht nur elf Spieler brauchen,
sondern 20 oder 22", sagt er. So schürt
er das Feuer, das in Wolfsburg brennen soll. "Wir
müssen uns auf unsere Stärken besinnen",
sagt Babbel. Ob dazu auch wieder mal die Freistöße
von Hitzlsperger zählen, bleibt abzuwarten.
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VfB
enttäuscht gegen Großaspach Quelle: Die "Stuttgarter
Zeitung - Sport"
online am 2. August 2009
dpa - Heilbronn - Nur mit Mühe
hat der maßlos enttäuschende VfB Stuttgart
gegen Regionalliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach
eine Pokal-Pleite verhindert. Der Bundesligist zog durch
ein hart erkämpftes 4:1 (0:1) gegen den lange gleichwertigen
Fußball-David in die zweite Runde ein. Shaban
Ismaili brachte Großaspach bei großer Hitze
vor 14 000 Zuschauer im nicht ganz ausverkauften Heilbronner
Frankenstadion verdient in Führung (37. Minute).
Erst als bei dem Viertligisten langsam die Kräfte
nachließen, konnte sich der VfB durchsetzen. Thomas
Hitzlsperger (55.), Cacau (62.) und Jan Simak (66. und
88.) sorgten für Wende. SG-Innenverteidiger Fabian
Aupperle sah kurz vor Schluss wegen wiederholten Foulspiels
die gelb-rote Karte (89.). Der haushohe Favorit
fand gegen den krassen Außenseiter im ersten Durchgang
kein Mittel. Großaspach war gegen den ideen- und
konzeptlosen VfB mindestens ebenbürtig. Schon vor
der Führung ausgerechnet durch den Ex-Stuttgarter
Ismaili nach einem heillosen Durcheinander in der Abwehr
des Bundesligisten hätte die SG führen können.
Dennis Grab per Kopfball (5.) und Nicolo Mazzolo nach
einem Schnitzer von Christian Träsch (11.) verfehlten
knapp das Tor. Der VfB hatte durch Timo Gebhart
erst in der 23. Minute seine erste Chance. Zudem rettete
SG-Schlussmann Kevin Kraus zweimal gegen Ciprian Marica
(34.) und Cacau (39.). Ohne den am Donnerstag für
ein Jahr vom FC Barcelona ausgeliehenen Spielmacher
Alexander Hleb fehlte den Stuttgartern ein kreativer
Kopf im Mittelfeld. Nationalspieler Thomas Hitzlsperger
oder seine Nebenleute konnten diese Aufgabe nie erfüllen.
Kurz nach Seitenwechsel verhinderte Torhüter
Jens Lehmann nach einem erneuten Patzer von Träsch
gegen Abedin Krasniqi das 0:2 (49.). Hitzlsperger sorgte
dann mit einem spektakulären "Hammer"
aus 30 Metern unter die Latte für den Ausgleich.
Danach wachten die Stuttgarter aus ihrem Sommerschlaf
auf. Zunächst konnte Kraus das 1:2 nach einem strammen
Schuss von Täsch verhindern. Gegen Cacaus Linksschuss
nach der anschließenden Ecke war der gute SG-Keeper
allerdings machtlos. Im Gegenzug wäre Großaspach
beinahe der Ausgleich gelungen. Schließlich musste
der Viertligist der großen Hitze und seinem hohen
Anfangstempo Tribut zollen. Simak machte mit zwei sehenswerten
Treffern alles klar. Vor der Partie bestätigte
VfB-Sportdirektor Horst Heldt der Deutschen Presse-Agentur
dpa, dass der Wechsel des russischen Nationalspielers
Pawel Pogrebnjak von Zenit St. Petersburg nach Stuttgart
"vorbehaltlich der Ergebnisse der medizinischen
Untersuchung" perfekt sei. Der 25 Jahre alte Stürmer
soll den zu Bayern München gewechselten Torjäger
Mario Gomez ersetzen und rund zehn Millionen Euro kosten.
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Auf
der Sonnenseite
Quelle: Die "Stuttgarter
Zeitung - Sport"
online am 31. Juli 2009
Von Johannes Scharnbeck - Großaspach
- Die guten Nachrichten für die SG Sonnenhof Großaspach
reißen einfach nicht ab. Zuerst der Aufstieg in
die Fußball-Regionalliga, dann der Gewinn des
Württembergischen Fußballpokals, anschließend
das Traumlos VfB Stuttgart in der ersten DFB-Pokalrunde.
Zudem ist dieses Spiel gegen den Bundesligisten heute
im Heilbronner Frankenstadion mit 15.000 Zuschauern
restlos ausverkauft. Damit wird die Euphorie um den
Dorfverein einen neuen Höhepunkt erreichen.
Hinzu kommt, dass die Großaspacher
in den Testspielen schon eine starke Frühform zeigten.
Sie besiegten 1899 Hoffenheim mit 1:0 und trotzten dem
(ersatzgeschwächten) VfB ein 0:0 ab. "Es wäre
aber vermessen, nach den guten Resultaten in der Vorbereitung
davon auszugehen, dass wir jetzt auch gewinnen",
sagt der neue SG-Trainer Jürgen Hartmann. Der ehemalige
VfB-Profi und Nachfolger von Thomas Letsch - der Lehrer
geht nach Lissabon an die deutsche Schule - gibt für
das Pokalspiel die üblichen Ziele eines Außenseiters
aus: "Wir wollen die Partie so lange wie möglich
offenhalten und vor allem auch die Heilbronner für
uns gewinnen." Im Frankenstadion wird
die SG nämlich in dieser Saison all ihre Regionalliga-Heimspiele
austragen, da die eigentliche Heimstätte im Fautenhau
nicht den Anforderungen des DFB für die vierte
Liga entspricht. Der Sportpark rund um das kanadische
Blockhaus wird deshalb umgebaut, zu einem 5500 Zuschauer
fassenden Stadion mit 800 bis 1000 Sitzplätzen
- das dauert mindestens bis März 2010. Auch wenn
der Umzug die Besucherzahl für das Pokalspiel in
die Höhe schraubt, den Einstieg in die Regionalliga
erleichtert er nicht. "Das ist schon ein kleiner
Nachteil. Unsere Heimspiele werden immer halbe Auswärtsspiele
sein", sagt der sportliche Leiter Joannis Koukoutrigas.
Der Umbau wird auch die tägliche Arbeit mit der
Mannschaft beeinflussen, denn von August an wird der
Trainingsplatz im Fautenhau erneuert. "Wir müssen
also viel improvisieren", sagt Hartmann.
Die wenigen
Abgänge haben es in sich Dennoch zweifeln er und Koukoutrigas
nicht daran, den Klassenverbleib in der Regionalliga
zu schaffen. "Wir haben einen sehr guten, eingespielten
Kader. Und unsere neuen Spieler werden die wenigen Abgänge
absolut kompensieren können", betont Hartmann.
Die wenigen Abgänge haben es jedoch in sich. Der
Torhüter Milan Jurkovic, der zum VfR Aalen wechselte,
war ein Rückhalt, er ließ in 34 Spielen nur
19 Gegentore zu. Und der französische Stürmer
Saer Sene, der nun beim FC Bayern München II spielt,
trug mit 22 Saisontoren entscheidend zum Aufstieg bei.
"Natürlich sind die beiden vor allem als Typen
schwer zu ersetzen", sagt Koukoutrigas.
Den großen Aderlass aber konnte der sportliche
Leiter verhindern. So hielt er den Torschützenkönig
(25 Treffer) Abedin Krasniqi, den 17-mal erfolgreichen
Nicolo Mazzola und alle weiteren Stützen, vor allem
die starke Defensive um den spielenden Co-Trainer Rüdiger
Rehm. Mit den Neuzugängen Shaban Ismaili (VfB II),
Dennis Ruiz-Maile (Hoffenheim II) und Oguzhan Biyik
(vom tschechischen Erstligisten FK Pribram) verpflichtete
Koukoutrigas zudem Talente mit Potenzial. Dass
sich Großaspach verstärken konnte, verdankt
der Club allerdings vor allem einem Mann: Uli Ferber.
Der Hotelier, dessen Sonnenhof nicht umsonst auch im
Vereinsnamen auftaucht, ist gleichzeitig der Berater
von Mario Gomez, Serdar Tasci und Alexander Hleb. Er
bezeichnet sich selbst lediglich als "Förderer"
des Vereins; ohne Posten. Mit seinem Engagement und
seinen Kontakten verhalf Ferber der SG aber innerhalb
von sieben Jahren zum Sprung von der Verbands- bis in
die Regionalliga. Und profitiert auch selbst davon.
Aus dem aktuellen Kader werden viele Spieler von
Ferbers Agentur beraten. Von Vergleichen mit anderen
ambitionierten Dorfclubs hält er jedoch nichts.
"Wir sind kein Hoffenheim. Unser Etat ist mit einer
Million Euro der kleinste der Regionalliga", sagt
Ferber und beschreibt die Vereinsphilosophie deshalb
so: "Vernünftig sein, attraktiv spielen, das
Sprungbrett für Talente aus der Region sein."
Und dann irgendwann in die dritte Liga aufsteigen? "Wenn
wir die Klasse halten würden, wäre das schon
phänomenal. Dann können wir in drei bis vier
Jahren mal schauen, wohin es geht." Die guten Nachrichten
für die SG könnten also auch künftig
nicht abreißen.
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Spiel
des Jahres für die SG-Kicker und deren Fans
Quelle: Die
BKZ online am 1. August 2009
Noch
nie hat ein Rems-Murr-Verein ein Pflichtspiel gegen
die erste Mannschaft des VfB Stuttgart bestritten. Heute
ab 15.30 Uhr ist es so weit. Im DFB-Pokal fordert Regionalligist
SG Sonnenhof im Heilbronner Frankenstadion den Bundesligisten.
Von
Uwe Flegel - Klar, dass bei einem solchen Ereignis jeder
Spieler dabei sein will. Nur 18 Kicker darf Aspachs
Trainer Jürgen
Hartmann auf
den Spielberichtsbogen schreiben. „Eine schwere Entscheidung“,
befindet der 46-Jährige, dem Tschechiens Fußballverband
im Fall Oguzhan
Biyik die
Entscheidung schon abgenommen hat. Der Zugang vom tschechischen
Erstligisten Pribram hat für Pflichtspiele noch
keine Freigabe. Seit 14 Tagen wartet der DFB aufs Ja
aus Prag. Wenn’s dumm läuft, schaut der Ex-Backnanger
noch bis Mitte August zu. 30 Tage dürfen sich die
Tschechen Zeit lassen. Neben Biyik fehlt gegen den VfB
auch Daniel
Zivaljevic,
der früher ebenfalls für die TSG-Jugend am
Ball war und noch nicht fit ist. Hartmann muss nun nur
drei Spieler aus dem Aufgebot streichen. Etwas weniger,
aber dadurch nicht viel leichter. „Großaspach
handelt ’ne Siegprämie aus“, verkündete die
Boulevardzeitung mit den vier Buchstaben. Wieder einmal
zeigt sich, dass es das Revolverblatt mit der Wahrheit
nicht ganz so genau nimmt. Aspachs Sportkoordinator
Joannis Koukoutrigas sagt zu der Schlagzeile dazu
nur so viel: „Wenn wir wirklich eine Sensation schaffen,
dann finden wir danach eine faire Lösung wegen
einer Prämie.“ Eben so wie es sich gehört.
Erst den Bären erlegen, dann sein Fell verteilen.
Parkplätze sind heute in Heilbronn Mangelware.
Grund: auf der benachbarten Theresienwiese steigt das
Unterländer Volksfest. Für die Fans bedeutet
das: Anreise ans unweit vom Hauptbahnhof liegende Frankenstadion
am besten mit Bus oder Bahn. Rar sind auch
Eintrittskarten fürs Schwabenduell in der ersten
DFB-Pokalrunde. Dank einiger Rückläufer gibt’s
noch 800 Tickets fast aller Kategorien. Erhältlich
sind die heute ab 10 Uhr am Frankenstadion. Zwei Kassenhäuschen
sind geöffnet. Für VfB-Fans eines an der Theresienstraße.
Für die anderen Anhänger eines an der Badstraße.
Zudem beginnt heute im Frankenstadion der Vorverkauf
für die ersten zwei Regionalliga-Heimspiele der
SG Sonnenhof. Tickets für die Spiele am Sonntag,
9. August, gegen Bamberg und am Sonntag, 23. August,
gegen den SSV Reutlingen gibt’s ebenfalls an der Kasse
an der Badstraße. Anhänger des Sonnenhof
waren bislang gewohnt, dass Martin Cimander die Elf als Kapitän aufs Feld führte.
Das ist nun nicht mehr so. Aspachs dienstältester
Kicker gab die Spielführerbinde aus Zeitgründen
ab. Sein Nachfolger: Abwehrorganisator Dennis Grab, seither Cimanders Stellvertreter. Neuer
Vize-Kapitän ist nun Angreifer Nicolo Mazzola. Diese beiden sowie Abwehrmann Fabian Aupperle und Mittelfeldspieler Adam Adamos bilden künftig auch den
Spielerrat. Wie erwähnt: Das Pokalduell
gegen den VfB ist für Aspach das Spiel des Jahres,
von dem Fans und SG-Nachwuchs ebenfalls etwas haben
sollen. So geht der Erlös aus der Versteigerung
der extra fürs DFB-Spiel angefertigten Sonnenhof-Trikots
an die Jugendabteilung. Wer im Internet unter www.sg-sonnenhof-grossaspach.de mitsteigern will, hat noch
Zeit bis Dienstag, 4. August, 17.15 Uhr. Für diejenigen,
die’s nicht ganz so original haben, dafür aber
auf Nummer sicher gehen wollen, bietet die SG Sonnenhof
heute an den Kassenhäuschen an der Badstraße
die auf 500 limitierte Anzahl an DFB-Pokal-T-Shirts
an (Preis 10 Euro).
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Kampf
ist Trumpf
Quelle: Die
"Heilbronner
Stimme" online am 1. August 2009
Von Florian Huber - Die
Null steht. Außer bei diesem einen Mal am vergangenen
Freitag. Ausgerechnet in der neuen Heimspielstätte
Frankenstadion musste Torwart Kevin Kraus beim Test
gegen den FC Heilbronn (5:1) den Ball das erste Mal
in der Saisonvorbereitung aus dem Tor der SG Sonnenhof
Großaspach holen. Bezeichnend: Fabian Aupperle
überwand dabei seinen eigenen Torwart. „Gegen unsere
Abwehr“, sagt Defensivallrounder und Co-Trainer Rüdiger
Rehm. „muss man erst einmal ein Tor erzielen.“ Gegen
1899 Hoffenheim (1:0) und den VfB Stuttgart (0:0) stand
die Null. „Wir wissen, dass wir mit einem Bundesligisten
mithalten können“, sagt Trainer Jürgen Hartmann.
Auf
die Füße stehen Das macht dem Regionalligisten
Hoffnung, dass dies auch an diesem Samstag im Pokalduell
mit dem VfB (15.30 Uhr/Sky) so sein wird. „Auch wenn
das eine ganz andere Mannschaft sein wird, die da aufläuft“,
sagt Rehm. Die Stars hatte der VfB bei der Generalprobe
vor drei Wochen allesamt geschont. „Wir werden ihnen
auf die Füße stehen“, gibt Rehm die Marschrichtung
vor. Ein Pokalspiel ist immer auch Pokalkampf für
das unterklassige Team. Rehm ist für sein Heimspiel
als Defensivabräumer auf dem Spielfeld gesetzt.
„Ich verbinde viele schöne Erinnerungen mit diesem
Stadion“, sagt der ehemalige Spieler des VfR Heilbronn
vor seinem ersten Pflichtspielauftritt in Heilbronn
seit 1997.
Auch
Trainer Jürgen Hartmann denkt gerne zurück
an die Zeit, als er selbst noch auf dem Heilbronner
Rasen wirkte. „Mir ist ein Freundschaftsspiel mit dem
VfB Stuttgart gegen Steaua Bukarest Mitte der Achtziger
in Erinnerung geblieben. Mein Gegenspieler war damals
Gheorghe Hagi“, erinnert sich der 46-Jährige. Der
kleine Rumäne wurde später bei Real Madrid
und dem FC Barcelona zu einem ganz Großen des
Weltfußballs.
Vom
Hocker reißen Hagi ist die Vergangenheit. Die
Gegenwart heißt Lehmann oder Hitzlsperger. „Für
einen Profi gibt es grundsätzlich wichtigere Spiele
als die 1. Runde im DFB-Pokal. Eine Mannschaft, die
danach in der Champions-League-Quali spielt, reißt
das nicht vom Hocker“, weiß Hartmann. Darin liegt
die Chance für die SG im Familientreffen. Gleich
elf Akteure in der jungen Sonnenhof-Mannschaft haben
eine VfB-Vergangenheit, beim VfB der Gegenwart fehlen
die Herren Boulahrouz, Hilbert und Khedira.
Beim
Großaspacher Mäzen Uli Ferber (VfB-Mitglied
seit 1984) schlagen zwei Fan-Herzen in einer Brust.
Ansonsten ist das kein Problem. Nur im direkten Duell
seiner beiden Lieblingsteams kennt Ferber keine Verwandten.
„Da schlägt mein Herz für Großaspach“,
sagt er klipp und klar.
Jürgen
Hartmann versucht, diese Leidenschaft auch bei seinen
zwei Töchtern zu entfachen. „Die werden am Samstag
hoffentlich zu SG-Fans werden. Bisher hatten sie immer
den Schal meines Vereins im Zimmer“, sagt Hartmann.
„Kein Problem“, antwortet Abteilungsvorstand Werner
Benignus: „Es gibt wieder Fanschals.“ Trotzdem werden
wohl mehr VfB-Schals im weiten Stadionrund zu finden
sein. „Ich hoffe, dass das Publikum in der Mehrheit
hinter uns stehen wird“, sagt Stürmer Nicolo Mazzola.
Gemeinsam mit dem Bus geht es mittags ins Stadion. „Irgendwo
zwischen Großaspach und Heilbronn essen wir Kuchen“,
sagt Rüdiger Rehm. „Und dann fordern wir den VfB.“
Der VfB Stuttgart hat ein Kontingent von 1000 Stehplatzkarten
zurückgegeben. Es ist an diesem Samstag ab 10 Uhr
an den Stadion-Kassenhäuschen Badstraße und
Theresienwiese erhältlich.
Trikotversteigerung Die unterschriebenen
Pokal-Trikots der Spieler der SG Sonnenhof Großaspach
werden im Internet versteigert. Die Auktion läuft
bis 72 Stunden nach Spielende. Gebote können auf
der Homepage unter www.sg-sonnenhof-grossaspach.de abgegeben
werden. Der Erlös kommt der Jugendförderung
des Vereins zu Gute.
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DFB-Pokalspiel:
VfB-Coach Babbel erwartet „konzentrierte Leistung“ Quelle: Die "Heilbronner
Stimme" online am 31. Juli 2009
  Heilbronn - Ohne
Neuzugang Alexander Hleb, aber mit „der bestmöglichen
Mannschaft“ will Markus Babbel mit dem VfB Stuttgart gegen die viertklassige SG Sonnenhof Großaspach
in der
ersten DFB- Pokalrunde seine Pflichtaufgabe lösen.
„Wir brauchen eine hoch professionelle Einstellung“,
warnte der Teamchef des Fußball- Bundesligisten
seine Profis vor dem Nachbarschafts-Vergleich mit dem
Regionalliga-Aufsteiger am Samstag (15.30 Uhr) im Heilbronner
Frankenstadion vor Überheblichkeit. „Wir zollen
dem Gegner Respekt.“ Babbel erwartet von seinen Schützlingen
volle Konzentration gegen den Außenseiter: „Dann
werden wir gewinnen.“ Babbel will unter allen
Umständen eine peinliche Pleite im immer reizvollen
Vergleich David gegen Goliath vermeiden, zumal der Pokal-
Wettbewerb die große Chance biete, „etwas Großartiges“
zu erreichen. „Unser Anspruch muss sein, bis ins Finale
zu kommen“, sagte der angehende Fußballlehrer.
Er erwarte deshalb eine Top-Leistung. Ein Einsatz
des erst am Donnerstag vom FC Barcelona für ein
Jahr ausgeliehenen Hleb wäre ein weiterer Höhepunkt
gewesen. Aber der 28 Jahre Weißrusse, der zwischen
2000 und 2005 für die Schwaben spielte, steigt
laut Babbel erst am Sonntag in den Trainingsbetrieb
ein. Der Ballkünstler hat ein Haus in Großaspach
und Uli Ferber, der Macher im Hintergrund bei der SG
Sonnenhof, ist zugleich Manager von Hleb, dem zum FC
Bayern München gewechselten Torjäger Mario
Gomez und VfB- Innenverteidiger Serdar Tasci.
Verletzungsbedingt fallen bei den Stuttgartern der Niederländer
Khalid Boulahrouz und Roberto Hilbert aus. Sami Khedira,
der nach der Junioren-EM später ins Training eingestiegen
ist, soll erst im Verlauf der Partie eingesetzt werden.
Dass die vom ehemaligen VfB- Profi Jürgen Hartmann
trainierten Großaspacher Potenzial haben, zeigte
sich beim überraschenden 0:0 in einem Testspiel
vor drei Wochen, bei dem der VfB allerdings nur mit
einer B-Elf angetreten war. Karten fürs DFB-Pokalspiel Das DFB-Pokalspiel
am Samstag zwischen Sonnenhof Großaspach und dem
VfB Stuttgart ist noch nicht ausverkauft. Der VfB Stuttgart
hat ein Kontingent von rund 1000 Stehplatzkarten zurückgegeben.
Es wird am Samstag ab 10 Uhr an den Kassenhäuschen
"Badstraße" und "Theresienwiese"
direkt am Frankenstadion erhältlich sein.
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Ein
Dorf fordert die Landeshauptstadt Quelle: Die BKZ online am 31. Juli 2009
Jürgen
Hartmann war Stuttgarter Spieler, als das umgebaute
Frankenstadion im August 1988 mit einer Partie gegen
den VfB eingeweiht wurde. Hartmann ist auch dabei, wenn
die Arena in Heilbronn wohl das erste Mal seit der Zeit
ausverkauft ist. Nun als Trainer Aspachs. Das trifft
morgen ab 15.30 Uhr im DFB-Pokal auf Hartmanns Ex-Klub
Stuttgart.
Von
Uwe Flegel - Etwas mehr als 120000 Einwohner hat Württembergs
zweitgrößte Stadt. Etwas mehr als 8000 Zuschauer
hat Aspach. Nun braucht’s die Kicker aus dem Dorf, die
im Duell mit den Elitefußballern aus der Landeshauptstadt
dafür sorgen, dass das Frankenstadion das erste
Mal seit seinem Umbau ausverkauft sein wird. Höchstwahrscheinlich.
Denn wegen Rückläufern vom DFB und anderen
Vorverkaufsstellen hat die SG wieder Karten fast aller
Kategorien zur Verfügung. Rund 1000 waren’s gestern
Morgen. Bis zum Abend hatte aber auch dieses Kontignent
schon wieder stark abgenommen. SG-Pressesprecher Jürgen
Klein glaubt nicht, dass heute alle Karten noch weggehen:
„Deshalb sind morgen ab 10 Uhr an der Badstraße
und an der Theresienwiese Kassenhäuschen geöffnet.“
Die letzte Chance für Kurzentschlossene.
Seinen Platz in der Arena sicher hat Jürgen Hartmann.
Schließlich ist der Coach des Sonnenhof einer
der Hauptdarsteller, wenn der Neu-Regionalligist den
Bundesligadritten fordert. Glaubt der Coach an eine
Überraschung? Hartmann sagt es so: „Ich habe zwei
Töchter, die ab Samstag hoffentlich SG-Fans sind.“
Je besser das Ergebnis des Sonnenhofs, desto größer
die Chance, dass des Vaters Wunsch in Erfüllung
geht. Eine schwierige Aufgabe wartet auf Hartmann
aber nicht erst morgen: „Ich habe nicht nur das Problem,
die richtige Startformation zu finden, sondern ich darf
nur 18 Akteure auf den Spielberichtsbogen schreiben.“
Mehr erlaubt der DFB nicht. Der frühere Bundesligaspieler
in Stuttgart und Hamburg bekennt: „Für mich ist
das eine sehr schwere Entscheidung, wen ich streichen
soll. Ich könnte alle Spieler einsetzen, das hat
die Vorbereitung, das haben die Spiele gegen Hoffenheim
und den VfB gezeigt.“ Manchmal helfen einem Trainer
ja verletzte oder gesperrte Kicker aus einer solchen
Klemme raus. Hartmann darf darauf nicht hoffen. Bis
auf Offensivmann Daniel Zivaljevic sind alle fit. Und
alle wollen gegen den VfB dabei sein. Wer es letztendlich
ist, das eröffnet der Trainer seinen Kickern heute
nach dem Abschlusstraining in Einzelgesprächen.
Gute Chancen, von Anfang an zu spielen, hat Nicolo
Mazzola. Immerhin gilt der Angreifer bei Aspach als
der Pokalexperte schlechthin. Beim 1:0 über Ex-
Drittligist Stuttgarter Kickers, beim 1:0 im Halbfinale
gegen den Neu-Drittligist Heidenheim und beim 1:0 im
Finale gegen Verbandsligist Ludwigsburg erzielte er
das entscheidende Tor. Und morgen? „Wir versuchen einfach,
dem VfB einen großen Fight zu bieten“, antwortet
Mazzola ausweichend. Dabei kennt er das Gefühl
gegen einen Bundesligisten zu treffen vom 1:0-Sieg im
Test gegen die TSG Hoffenheim. Drei Tage später
zeigte Aspach gegen einen weiteren Erstligisten bekanntlich
erneut, dass ein Regionalligist keine Laufkundschaft
sein muss. Das 0:0 war schmeichelhaft für den VfB
und nur der schlechten Chancenauswertung der SG geschuldet.
„Für das Selbstvertrauen meiner Spieler war das
0:0 gut“, blickt Aspachs Trainer auf die Partie im Juli
gerne zurück. Er weiß aber auch, dass Stuttgart
morgen im Gegensatz zum Testspiel vor wenigen Wochen
mit seiner stärksten Elf antritt. Stars wie Serdar
Tasci, Thomas Hitzelsperger oder Cacau werden diesmal
am Ball sein. Hartmann weiß aus seiner Zeit beim
VfB und HSV allerdings ebenfalls: „Die erste DFB-Pokalrunde
gegen einen Amateurverein reißt keinen Profi vom
Hocker.“ Zumal für die Elf von Trainer Markus Babbel
im August wichtigere Spiele anstehen: Zum Beispiel die
Qualifikationspartien für die Champions-League
und der Saisonstart am Freitag, 7. August, beim Deutschen
Meister VfL Wolfsburg. Die SG Sonnenhof hofft
deshalb, dass die Kicker vom Cannstatter Wasen morgen
nicht hundertprozentig bei der Sache sind. Die Fautenhau-Elf
jedenfalls wird hoch motiviert und mutig sein. „Wir
werden mit zwei Spitzen spielen“, kündigt Hartmann
an, dass sich die SG nicht nur auf die anerkannt gute
Kompaktheit des gesamten Teams in der Defensive verlassen
wird. „Wir haben auch eine Strategie für die Offensive
entwickelt, aber es ist ungleich schwieriger, diese
umzusetzen. Wichtig ist, dass wir aus einer guten Grundordnung
heraus spielen.“ Schließlich hat die Elf aus dem
kleinen Aspach Großes vor. Es gilt, in Württembergs
zweitgrößter Stadt dem größten
schwäbischen Fußballklub ein Bein zu stellen.
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Großer
Fußball im Frankenstadion Quelle:
Die "Heilbronner
Stimme" online am 31. Juli 2009
Von Kilian Krauth und Florian
Huber - Heilbronn - Ballack Co. sind schon da: als Dekomotiv
einer Schaustellerbude. Einen Tag vor dem Fassanstich
fürs Volksfest und zwei Tage vor dem - für
Heilbronner Verhältnisse - großen Fußballtag
herrscht auf der Theresienwiese Ruhe vor dem Sturm.
Vorboten des DFB-Pokalspiels werden diesen Donnerstag
im Frankenstadion auftauchen. Ein Team mit Vertretern
von Behörden, Rettungskräften, Verkehrsbetrieben,
Caterern, VfB Stuttgart, SG Sonnenhof Großaspach
und FC Heilbronn trifft sich zur Lagebesprechung. „Das
Spiel ist nicht als Risikospiel eingestuft“, betont
Thomas Weyhing, unter dessen Führung nach der Auslosung
vom 27. Juni ein Sicherheitskonzept „aus dem Boden gestampft“
wurde. Weyhing ist Uefa-Delegierter für Sicherheitsfragen,
hat unter anderem den Stuttgarter Part der WM 2006 gemanaget
und zuletzt ein Qualifikationsspiel in Aserbaidschan
begleitet. „Da haben wir Soldaten im Innenraum gebraucht.“
Am Samstag hält er den Ball flach. „Das
Stadion wird kein Hochsicherheitstrakt.“ Dennoch muss
die in die Jahre gekommene Sportanlage gemäß
einer neuen Versammlungsstätten-Verordnung und
nach entsprechenden DFB-Richtlinien „für das Spiel
fit gemacht werden“, weiß Sportamtschef Rudolf
Senghaas. Das Fassungsvermögen wird von
16.300 auf 15.000 begrenzt. Zäune schaffen getrennte
Fanblöcke. Großaspacher werden über
die Badstraße geleitet, Stuttgarter über
die Theresienstraße. An den Eingängen gibt
es Personen- und Alkoholkontrollen; im Innenraum sind
Flaschen tabu, Bier gibt es nur als Light-Version aus
Bechern. Insgesamt sind 140 Ordner im Einsatz. Die Kosten
trägt die „Heimelf“, also Großaspach, sagt
Bürgermeister Harry Mergel. Nachfeier Wie viele Beamte im
Einsatz sind? Das darf Polizeisprecher Harald Schumacher
erst nach dem Spiel sagen. Vorerst nur so viel: „Um
auf jede Situation reagieren zu können, unterstützen
uns Kräfte von außerhalb. Es braucht aber
niemand den Urlaub zu unterbrechen.“ Schließlich
handle es sich nicht um einen Natogipfel. Im Wesentlichen
müsse man den Verkehr regeln und lenken. Vor und
nach dem Spiel werden viele Besucher einen Abstecher
aufs Volksfest machen, deshalb wird man auch dort verstärkt
präsent sein. Festwirt und VfB-Fan Karl Maier stockt
sein Security-Team im Zelt von sechs auf zehn Mann auf.
Auf dem Cannstatter Wasen hat er die Erfahrung gemacht,
dass sich die Fans beider Seiten spätestens nach
der ersten Maß in den Armen liegen, tanzen und
singen. „Schwaben sind friedlich und die meisten Großaspacher
sind sonst ja auch VfB-Fans.“ Stadtmarketing-Chef
Bernhard Winkler spricht gar von einem „großen
Familienfest.“ Nicht nur er rät zu Bus und Bahn.
„Zur Not“ gibt es auch Parkplätze. Shuttlebusse
zum Stadion verkehren aber nur ab Bahnhof und Hafenstraße.
Restkarten Für das DFB-Pokalspiel
des VfB Stuttgart gegen SG Sonnenhof Großaspach
gibt es noch 1000 Sitz- und Stehplatzkarten. Die Rückläufer
sind am Samstag ab 10 Uhr an den Kassenhäuschen
"Badstraße" und "Theresienwiese"
erhältlich.
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Sensationen
im Fokus
Quelle: Die FIFA berichtet auf ihrer Homepage www.FIFA.com am Donnerstag 30. Juli 2009
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze - dieser Satz ist so alt
wie der DFB-Pokal selbst. Seit über 70 Jahren kämpfen
die Vereine der ersten und zweiten Liga sowie
Mannschaften aus den unteren Spielklassen um den Pott. Aktueller Titelträger
ist Werder Bremen. Rekordchampion ist der FC Bayern
München mit 14 Titeln. Doch genauso sicher, wie es in
jedem Duell einen Sieger geben muss - spätestens
nach Elfmeterschießen - so ist auch gewiss, dass
die sogenannten "Kleinen" dem ein oder anderen
"Großen" ein Bein stellen. Amateurteams,
die Profiklubs aus dem Wettbewerb kicken, das ist der
Albtraum von Bayern, dem Hamburger SV und Co. Beinahe
jeder Profiklub musste dies schon erleben - einige
sogar mehrmals. Rekordmeister Bayern München
beispielsweise wird den Namen TSV Vestenbergsgreuth
niemals vergessen. Am 14. August 1994 war es Roland
Stein, der das Amateur-Team in der 43. Minute in Führung
brachte. Es sollte der einzige Treffer in der Erstrunden-Partie
bleiben - und der damals amtierende Meister war raus.
Fünftligist
lässt Nürnberg stolpern Seit 1974 widerfuhr dem Klub
von der Isar dieses Schicksal noch drei weitere Male.
In der Saison 2000/2001 war der Viertligist 1. FC Magdeburg
einfach nicht zu besiegen. 1:1 hieß es nach 120
Minuten, im Elfmeterschießen setzte sich Magdeburg
4:2 durch. Zehn Jahre zuvor zogen die Münchener
gegen den FV Weinheim den Kürzeren (0:1).
Mehr Pleiten als die Süddeutschen haben mit je
fünf die Ligakonkurrenten Hertha BSC Berlin und
Hamburg aufzuweisen. Die Norddeutschen leisteten sich
erstmals 1974/1975 gegen den Drittligisten VfB Eppingen
(1:2) einen Ausrutscher. Weitere Pokal-Überraschungen
der negativen Art mussten die Rothosen beim Regionalliga-Team der Stuttgarter Kickers
(3:4 n.V.) in der Saison 2005/2006, gegen die Drittligisten
SC Geislingen (0:2, 1984/85), und Karlsruher SC (0:1,
2000/01) sowie beim 2:4 gegen den SC Paderborn (Regionalliga)
2004/2005 hinnehmen. Der 1. FC Nürnberg
stolperte 2001 gar beim Fünftligisten SSV Ulm mit
1:2 - einmalig in der Pokal-Geschichte. Erst nach einem
harten Kampf geschlagen geben musste sich auch der VfB
Stuttgart 1995. Beim Regionalligisten SV Sandhausen
endete das Duell 13:12 nach Elfmeterschießen für
den Außenseiter. Eine Niederlage mit Signalwirkung?
Nur ein Jahr später holten die Schwaben unter ihrem
damaligen Trainer und heutigen Nationalcoach Joachim
Löw den Pott.
Hannover 96 holt Titel für die
Geschichtsbücher Die höchste Niederlage eines Bundesligisten
gegen eine Amateurmannschaft überhaupt steckte
Eintracht Frankfurt in der Saison 2000/01 ein, als man
gegen die Amateure des VfB Stuttgart mit 1:6 unterlag.
Einen amtierenden UEFA-Pokal-Sieger und einen späteren
UEFA Champions League-Sieger in einer Saison zu besiegen
klingt unglaublich, ist aber 1997 passiert. Eintracht
Trier gelang dieses Kunststück gegen den FC Schalke
04 bzw. Borussia Dortmund. Aller
guten Dinge sind drei: Bislang haben es mit den Hertha-Amateuren
(1993), Energie Cottbus (1997) und Union Berlin (2001)
drei Drittligisten ins Endspiel des DFB-Pokals geschafft.
Den Titel allerdings konnte sich das Trio nicht sichern.
Erst einmal hat es ein Nicht-Bundesligist geschafft,
den Pott zu holen: Hannover 96 feierte
1992 als Zweitligist den Pokal-Sieg.
Am Freitag startet der DFB-Pokal in die neue
Saison, und für spannende Duelle zwischen David
und Goliath ist auch in dieser Spielzeit gesorgt. So
empfängt unter anderem Sechstligist SpVgg Neckarelz
den Rekordmeister aus München, während die
Viertligisten Sportfreunde Lotte und SG Sonnenhof Großaspach
auf den VfL Bochum bzw. VfB Stuttgart treffen. Man darf
also gespannt sein, welcher Klub für den großen
Paukenschlag sorgen wird.
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Schwabenduell
im DFB-Pokal ist fast ausverkauft Quelle: Die BKZ online am 23. Juli 2009
(uwe).
Das Duell zwischen Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach
und Erst-Bundesligist VfB Stuttgart wird zum Kassenschlager.
Zumindest gehen die Aspacher davon aus, dass das Heilbronner
Frankenstadion am Samstag, 1. August, ausverkauft ist,
wenn sich die Elf von Trainer Jürgen Hartmann ab
15.30 Uhr mit den Kickern vom Cannstatter Wasen misst.
Die 15000 Karten sind fast weg, gab die SG Sonnenhof
gestern bekannt. Wer bei dieser Erstrundenpartie noch
live dabei sein will, muss sich beeilen. Es sind nur
noch sogenannte Restkarten erhältlich. Die müssen
allerdings direkt bei Ferber-Marketing im Hotel Sonnenhof
gekauft werden. Über den Online-Vertrieb geht nichts
mehr. Zudem weisen die Aspacher ein weiteres
Mal darauf hin, dass für das Pokalspiel in der
direkten Umgebung des Frankenstadions kein öffentlicher
Parkplatz zur Verfügung steht. Denn auf der eigentlichen
Fläche, der Theresienwiese, findet am Samstag,
1. August das Unterländer Volksfest statt. Deshalb
bietet die SG Sonnenhof für sechs Euro pro Person
den Zuschauern von Aspach aus einen Shuttle-Bus-Service an. Wer sich einen Platz in den Pendelbussen,
die um 12 und 13.15 Uhr am Bahnhof in Backnang starten
und über Haltestellen in Großaspach, Allmersbach
am Weinberg sowie Kleinaspach zum Frankenstadion in
Heilbronn fahren, sichern will, wendet sich an ferbermarketing,
Am Sonnenhof 2, 71546 Kleinaspach, Telefon 07148/37-380,
Internet www.ferber-marketing.de. Für die Fans
der SG Sonnenhof ist Heilbronn allerdings morgen bereits
ein lukratives Ziel. Ab
18.30 Uhr stehen
sich im Frankenstadion der Regionalligist Großaspach und der
Landesligist FC Heilbronn in einem Testspiel gegenüber. "Wir
wollen uns einen Eindruck vom Stadion verschaffen",
sagt Trainer Jürgen Hartmann, der mit seinem Team
bekanntlich alle Vorrunden-Heimspiele dort austrägt.
Nicht jedoch das Erstrundenspiel im WFV-Pokal – das
führt den Neu-Viertligisten nämlich zum Bezirksligisten
TSV Hessental. Die Partie wird am Mittwoch, 29. Juli,
um 18.15 Uhr ausgetragen. Das steht mittlerweile auch
fest.
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DFB-Pokal Underdogs: SG Sonnenhof Großaspach Quelle: Das Intenetportal "Goal.com" berichtete am 17. Juli 2009
Der
DFB ist der größte Fußballverband weltweit
und beherbergt nicht nur über sechs Millionen Mitglieder,
sondern auch über 26.000 Vereine. Einige wenige
von ihnen haben sich in den letzten Monaten ein Ticket
für die erste Runde des DFB-Pokals erkämpft
und erhalten nun zum Saisonanfang die einmalige Chance,
Geschichte zu schreiben. Vor dem Spiel ihres Lebens
stellt Goal.com die Underdogs mit Kultfaktor einmal
näher vor, die den Goliaths aus dem Oberhaus ein
Beinchen stellen wollen.
(fd)
Aspach. Die SG Sonnenhof ist ein Phänomen.
Nachdem man in den Siebzigern noch als klassische Thekenmannschaft
vor dem Stammtisch bolzte, nahm der Ehrgeiz Jahr für
Jahr zu im württembergischen Örtchen. Nur
wenige Jahre, nachdem Anfang der Neunziger ein gewisser
Ralf Ragnick seine Schuhe für Kleinaspach schnürte,
beschlossen die beiden Vereine FC Sonnenhof Kleinaspach
und die SpVgg Großaspach 1993/1994 zum SG Sonnenhof
Großaspach zu fusionieren. Und siehe da: Ab kommender
Saison kicken die Süddeutschen in der Regionalliga
Süd. So schnell kann's gehen.
Hoffenheim und Pokalgegner Stuttgart diesen Sommer bereits
ein Beinchen gestellt
Als ob das nicht schon Highlight genug wäre, treffen
die Viertligisten unter Neu-Trainer und Ex-Bundesliga-Profi
Jürgen Hartmann auf den VfB Stuttgart zum Nachbarschafts-Schlagabtausch
im DFB-Pokal. Und wer meint, die Sonnenhofer hätten
keine Chance, der irrt gewaltig. Bei den Puma-Tagen
am 09.07. und 11.07. testete der Aufsteiger prompt zwei
Bundesligisten - und stellte ihnen ein Beinchen. Der
eine war die TSG 1899 Hoffenheim, die man sogar 1:0
bezwang, der andere Pokalgegner Stuttgart, gegen die
es ein torloses Remis gab! Zoff
um Stars beim Test Der Test war
zwar lange vor der Auslosung bereits beschlossene Sache,
dennoch haben die Aspacher gehofft, den vielen zahlenden
Zuschauern einige Stars mehr bieten zu können.
Spieler wie Hitzlsberger, Hilbert, Magnin, Tasci, Boulahrouz
oder Marica suchte man vergebens auf dem Rasen. Sie
ließ Trainer Markus Babbel lieber in der Nachmittagssonne
trainieren, als vor Publikum zu spielen. „Ich fand den
Auftritt lächerlich. Das war respektlos und unfair
gegenüber 5600 Zuschauern“, schimpfte Co-Trainer
Rüdiger Rehm gegenüber der Backnager Kreiszeitung.
Werner Benignus nahm die Sache mit mehr Humor: "Vielleicht
will der VfB seine Karten nicht aufdecken.“ Trainer
Hartmann konnte jedenfalls sehr zufrieden sein. „Das
0:0 ist ein großer Erfolg. Wir haben viel Selbstvertrauen
getankt“, was man beim Showdown in der ersten Pokalrunde
auch zeigen kann.
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SG
fordert den VfB am 1. August zum Pokaltanz Quelle: Die BKZ online am 8. Juli 2009
Dass
die Partie im Heilbronner Frankenstadion über die
Bühne geht, war bereits sicher. Nun ist auch klar,
wann Regionalligist Großaspach in der ersten Runde
des DFB-Pokal auf den Bundesligisten VfB Stuttgart trifft:
am Samstag, 1. August, ab 15.30 Uhr.
(uwe).
Eigentlich hätten die Großaspach schon längst
mit dem Vorverkauf für die Pokalpartie beginnen
wollen. Ursprünglich war der Start für den
3. Juli geplant, dann war er auf 9. Juli verschoben
worden. Und nun wird’s wohl noch ein wenig später.
Der DFB bekam die Termine nicht so schnell geregelt
wie er es angekündigt hatte. Fast anderthalb Wochen
nach der Auslosung ist seit gestern Abend endlich alles
klar. Das Erstrunden-Pokalduell der beiden Mannschaften
aus Schwaben steigt am 1. August. Erwartet wird, dass
die Partie zwischen dem Neu-Regionalligisten und dem
eventuellen Champions League-Teilnehmer vor ausverkauftem
Haus stattfinden wird. 15000 Zuschauer sind im Heilbronner
Frankenstadion für den Vergleich zwischen der SG
Sonnenhof Großaspach und dem VfB Stuttgart zugelassen.
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Die
erste Runde im DFB-Pokal im Überblick
Freitag,
31. Juli 2009
20.30 Uhr (alle
Spiele live bei Sky)
VfL Osnabrück
- FC Hansa Rostock SV Babelsberg 03 - Bayer 04 Leverkusen
VfB Lübeck - 1. FSV Mainz 05 FC Ingolstadt
- FC Augsburg Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern
SV Wehen Wiesbaden - VfL Wolfsburg
Samstag,
1. August 2009
15.30 Uhr (alle
Spiele live bei Sky und in Ausschnitten in der ARD-Sportschau)
SG Dynamo Dresden - 1. FC Nürnberg SG Sonnenhof
Großaspach - VfB Stuttgart SC Paderborn - TSV München 1860
SpVgg Weiden - Borussia Dortmund SpVgg 07 Elversberg
- SC Freiburg SpVgg Unterhaching - DSC Arminia Bielefeld
BSV Kickers Emden - 1. FC Köln FSV Frankfurt
- Borussia Mönchengladbach 19.30 Uhr (alle Spiele live bei Sky
und in Ausschnitten im ZDF-Sportstudio) TSV Germania
Windeck - FC Schalke 04 1.FC Magdeburg - FC Energie
Cottbus Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC
Wacker Burghausen - Rot-Weiß Ahlen SC Preußen
Münster - Hertha BSC Berlin
Sonntag,
2. August 2009
14.30 Uhr (alle
Spiele live bei Sky und in Ausschnitten in den Sportsendungen
von ARD und ZDF) 1.FC Union Berlin - Werder Bremen
FC 08 Villingen - FC St. Pauli SC Concordia Hamburg
- TuS Koblenz FC Oberneuland - 1899 Hoffenheim
VfB Speldorf - Rot-Weiß Oberhausen 16.00 Uhr (alle Spiele live bei Sky
und in Ausschnitten in den Sportsendungen von ARD und
ZDF) Wormatia Worms - SpVgg Greuther Fürth
Torgelower SV Greif - Alemannia Aachen FC Rot-Weiß
Erfurt - MSV Duisburg 17.30 Uhr (alle Spiele live bei Sky und und in Ausschnitten
in den Sportsendungen von ARD und ZDF) Eintracht
Trier / Spvgg Roßbach - Hannover 96 SpVgg
Neckarelz - FC Bayern München Sportfreunde
Lotte - VfL Bochum Kickers Offenbach - Eintracht
Frankfurt
Montag,
3. August 2009
20.30 Uhr (live
in der ARD und bei Sky) Fortuna Düsseldorf
- Hamburger SV
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DFB-Pokal-Kracher
am Samstag, 1. August um 15.30 Uhr Quelle: Der "WFV
online"
am 26. Juni 2009
Mit
Spannung wurde im Sportpark Fautenhau, wo die SG Sonnenhof-Großaspach
zu Hause ist, die Auslosung zur 1. Runde im DFB-Pokal
2009/10 erwartet. Als der Gegner feststand war der Jubel
groß, denn der wfv-Pokalsieger trifft auf keinen
Geringeren als den VfB Stuttgart - seines Zeichens Bundesliga-Dritter
und Champions-League-Qualifikant.
Der große Pokalkracher
zwischen Regional- und Bundesligist findet am Samstag,
den 1. August um 15.30 Uhr statt. Da der Sportpark Fautenhau
zu klein ist wird man nach Heilbronn ausweichen, wo
auch einige Spiele der kommenden Regionalliga-Runde
stattfinden werden. Tickets gibt esdirekt beim Verein
unter www.sg-sonnenhof-grossaspach.de/fussball/
Die
übrigen baden-württembergischen Vereine, die
für den DFB-Pokal qualifiziert sind, spielen an
folgenden Terminen:
SpVgg
07 Elversberg - SC Freiburg (1. August. 15.30 Uhr)
Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC (1. August 19.30
Uhr) FC 08 Villingen (Oberliga Baden-Württemberg)
- FC St. Pauli (2. August, 14.30 Uhr) FC Oberneuland
- TSG 1899 Hoffenheim (2. August, 14.30 Uhr) SpVgg
Neckaelz (Verbandsliga Baden) - FC Bayern München
(2. August, 17.30 Uhr)
Alle
Spiele werden von Sky live übertragen. Ausschnitte
zeigen die ARD-Sportschau bzw. das Sportstudio des ZDF.
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SG
fordert VfB im Unterland zum Pokalduell Quelle: Die BKZ online am 3. Juli 2009
Die
SG Sonnenhof ist im Stress. Nächste Woche die Tests
gegen Hoffenheim und Stuttgart. Dann die Planung der
Regionalligasaison und des DFB-Pokalspiels Anfang August
gegen den VfB. Für Letzteres ist nun der Spielort
klar. Gekickt wird in Heilbronn.
Von
Uwe Flegel - Was erwartet wurde, ist nun bestätigt:
Wenn Aspach den Bundesligadritten aus Stuttgart zum
Pokaltanz auffordert, dann ist das Frankenstadion der
Schauplatz. Das ist das Ergebnis einer Vor-Ort-Besprechung,
an der neben der SG Vertreter der Stadt Heilbronn, der
Feuerwehr und der Polizei teilnahmen. Zudem saß
Thomas Weyhing, früherer Geschäftsführer
des VfB und Ex-Chef des Stuttgarter WM-Organisationskomitees,
am Tisch. Weyhing ist freiberuflich als Sicherheitsexperte
tätig. Und auf Sicherheit legt der Verband beim
Schwabenduell im DFB-Pokal großen Wert. Schließlich
gelten bestimmte Fan-Gruppierungen des VfB als äußerst
gewaltbereit. In Heilbronn wird das Duell
dennoch bereits als Fußballfest des Jahres bezeichnet.
Allerdings hat es am ersten August-Wochenende große
Konkurrenz, steigt doch gleich neben dem Stadion das
Unterländer Volksfest. Der Festplatz Theresienwiese
fällt damit als Parkplatz weg. Ein Problem, das
die Stadt Heilbronn lösen muss. Aus Sicherheitsgründen
wird die Kapazität des Frankenstadions, in das
eigentlich 16700 Zuschauer passen, auf 15000 Fans begrenzt
werden müssen. Einzig unklar ist noch,
wann gespielt wird. Samstag, 1. August, oder Sonntag,
2. August, stehen zur Wahl. Geht es nach Werner Benignus,
dem Vorstandsvorsitzenden der Fußballabteilung
der SG Sonnenhof, dann ertönt der Anpfiff am Sonntag
um 17 Uhr: „Das präferieren wir.“ Doch in der Hinsicht
hat der DFB das letzte Wort. Und der will sich spätestens
bis zum Wochenende entschieden haben. Ganz
so lang dauert es nicht mehr, bis der Neu-Regionalligist
das erste Testspiel bestreitet. Heute ist es soweit.
Ab 18 Uhr, gastiert die Elf des neuen Trainers Jürgen
Hartmann beim Landesligisten Tura Untermünkheim.
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DFB-Pokalspiel
in Heilbronn
Quelle: Die
"Heilbronner
Stimme" online am 2. Juli 2009
Von Florian Huber - Heilbronn
- Egal was das Thermometer an diesem 2. August anzeigen
wird: Es wird ein heißer Sonntag für Heilbronn.
Seit gestern steht nämlich fest, dass die SG Sonnenhof
Großaspach an diesem Tag ihr Erstrundenspiel im
DFB-Pokal im Heilbronner Frankenstadion austragen wird.
Dann fordert der Regionalliga-Aufsteiger aus Großaspach
den Champions-League-Qualifikanten VfB Stuttgart. „Es
ist alles fix, wir kommen nach Heilbronn“, sagte am
Abend der Großaspacher Vorstand Werner Benignus. Wann genau die Pokalbegegnung
angepfiffen wird, steht allerdings noch nicht fest.
Schließlich hat das Fernsehen dabei auch ein gewaltiges
Wörtchen mitzureden. „Das werden wir aber am Donnerstag
oder Freitag wissen“, sagt Benignus. Volksfest trifft Fußballfest
Heiß hergehen wird es an diesem 2. August aber
so oder so. Schließlich findet das Unterländer
Volksfest auf der Theresienwiese statt. Und direkt nebenan
steigt dann das Unterländer Fußballfest des
Jahres. Das sorgt für Probleme logistischer Natur.
Wo sollen all die Fans parken, wenn der Festplatz als
Parkmöglichkeit wegfällt? „Wir überlegen
gerade, wie wir das lösen“, sagt Harry Mergel, Heilbronns Bürgermeister. Angedacht
ist beispielsweise verstärkt auf den öffentlichen
Nahverkehr zu setzen. „Das Spiel findet auch in Heilbronn
statt, weil die Polizei sich sehr kooperativ zeigt“,
betont Mergel. Denn am Dienstagabend hatte
es ein Treffen an einem großen Tisch gegeben.
Dort nahmen die Großaspacher Vereinsfunktionäre,
Vertreter der Stadt Heilbronn, Feuerwehr und Polizei
Platz. Knackpunkt war dabei – neben der Parkplatzsituation
– insbesondere das Frankenstadion. Mehr als 5000 Zuschauer
sind momentan aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen.
Das wird auch so sein, wenn Großaspach seine Regionalliga-Spiele
in Heilbronn austrägt. Doch anders als in Liga
vier, reicht diese Kapazität für das Duell
mit dem VfB Stuttgart nicht aus. „Der Deutsche
Fußball-Bund verlangt eine Blocktrennung“, weiß
Werner
Benignus.
Diese wird auch am 2. August installiert sein. Mit am
Tisch saß am Dienstag übrigens auch ein mit
Großereignissen sehr erfahrener Mann. Thomas Weyhing, der ehemalige Geschäftsführer
des VfB Stuttgart und Organisationschef für Stuttgart
während der Fußball-WM 2006. Er ist nun freiberuflich
als Sicherheitsexperte tätig. „Er weiß genau,
worauf es ankommt“, sagt Werner Benignus. Auswärtsspiel Statt 16.700 Zuschauer
beträgt die Kapazität im Frankenstadion für
das Duell Klein gegen Groß 15.000 Zuschauer. Mehr
wären es auch am alternativen Austragungsort, dem
Stuttgarter Gazistadion, nicht gewesen. „Stuttgart war
relativ schnell aus dem Rennen. Klar wird das auch in
Heilbronn ein Auswärtsspiel für uns. Aber
es ist eine erstklassige Möglichkeit Werbung zu
machen. Wir wollen uns in Heilbronn den Leuten präsentieren“,
sagt Werner
Benignus.
Und auch der FC Heilbronn wird mit im Boot sitzen. „Wenn
sich Großaspach bei uns meldet, dann helfen wir
gerne mit“, sagt der Abteilungsleiter des FC Heilbronn.
Das werde die nächsten Tage definitiv der Fall
sein, verspricht der Großaspacher Vorstand. Schließlich
kann man jede helfende Hand gebrauchen. Details
zum Kartenvorverkauf stehen noch nicht fest. Klar ist
nur: Es wird auch in Heilbronn eine Vorverkaufsstelle
geben. Der Fernsehsender Sky (ehemals Premiere) hat
die Übertragungsrechte für alle Begegnungen
im DFB-Pokal. Nur dort wird das Spiel live zu sehen
sein. Bürgermeister Harry Mergel sitzt dann im Stadion. Wem er die Daumen
drückt, ist keine Frage: „Als Sozialbürgermeister
schlägt mein Herz für die Kleinen.“
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Ticketing
/ Kartenvorverkauf
Aspach,
1. Juli 2009 – Der Kartenvorverkauf für
das Pokalspiel gegen den VfB Stuttgart muss
leider verschoben werden und kann daher
nicht wie geplant am 3. Juli starten. Der
neue Termin ist noch nicht endgültig
bestätigt, wird aber voraussichtlich
der 9.
Juli
sein. Am morgigen Donnerstag werden wir
dies aber zu 100% wissen. Schaut wieder
auf dieser Seite vorbei! Unterdessen
läuft der Kartenvorverkauf für
die PUMA-Tage 2009 natürlich
weiter. Wir freuen uns auf euren Besuch
bei den Testspielen gegen den VfB Stuttgart (Sa., 11.7.) und
1899
Hoffenheim (Do., 9.7.). Tickets für
10 € / 6 € gibt es bei www.ferber-marketing.de oder unter Telefon
07148/37-380. |
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DFB
und Aspach legen heute Termin und Ort fest (BKZ am 1. Juli 2009)
Workshop
nennt sich die Veranstaltung des DFB. Zu den Punkten,
die abgearbeitet werden, zählen unter anderem der
Termin und der Spielort für das DFB-Pokalspiel
zwischen der SG Sonnenhof und dem VfB Stuttgart.
(uwe).
Am liebsten würde der Neu-Regionalligist das Pokalspiel
im heimischen Aspach austragen. Und zwar am 1. oder
am 2. August ab 17 Uhr. Während die Verbandsoberen
dem Terminwunsch wohl nachkommen, sieht es für
den Fautenhau als Spielort sehr schlecht aus. Fan-Gruppierungen
des Erstligisten vom Cannstatter Wasen gelten als gewaltbereit
und deshalb gilt für die Partie das oberste Sicherheitsgebot.
Gibt’s keine Ausnahmeregelung ist der Fautenhau raus,
so heißt es von SG-Seite. Als Lösungen kämen
das Gazi-Stadion in Degerloch und das Frankenstadion
in Heilbronn infrage. Und es gilt als sehr wahrscheinlich,
dass Heilbronn den Zuschlag erhält. Schließlich
trägt der Sonnenhof dort bis Weihnachten auch die
Heimspiele in der Regionalliga aus. 17000 Zuschauer
gehen ins Frankenstadion. Es gibt nicht wenige bei der
SG, die hoffen, dass die Arena gleich bei Aspachs erstem
Pflichtspielauftritt proppenvoll ist. Dann noch eine
gute Leistung gegen den VfB und die Elf von Trainer
Jürgen Hartmann hätte im Unterländer
Exil beste Werbung für die folgenden Punktspiele
betrieben.
~~~~~
Hammerlos
für Großaspach: Der VfB kommt (BKZ am 29. Juni 2009)
Die
anfängliche Enttäuschung bei den Fußballern
der SG Sonnenhof Großaspach verfliegt schnell.
Sie sehen den VfB Stuttgart als ein Hammerlos in der
ersten Runde des DFB-Pokals an. Und das, obwohl es drei
Wochen zuvor im Testspiel gegen den Bundesligisten geht.
 Von Heiko Schmidt - Verantwortliche
und Spieler von Großaspach schauen gespannt auf
die Bildschirme in der Dorfdiele des Hotels Sonnenhof
in Kleinaspach. Grund: Die ARD überträgt live
die Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals vom Norisring
in Nürnberg. Groß war die Freude, als WM-Botschafterin
Renate Lingor die SG Sonnenhof als dritte Kugel aus
dem Topf mit den unterklassigen Vereinen zieht. Namhafte
Clubs sind zu diesem Zeitpunkt noch in der Verlosung,
lediglich der 1. FC Nürnberg und der MSV Duisburg
sind als Kontrahenten nicht mehr möglich. Als Bundestorwarttrainer
Andreas Köpke den VfB Stuttgart als Gegner vorliest,
gibt es ein lautes Raunen. Der anfänglichen
Enttäuschung weicht aber schnell die Euphorie.
„Es ist nicht das glücklichste Los, aber über
den VfB als Gegner freue ich mich“, sagt Fabian Aupperle,
Innenverteidiger des Regionalliga-Aufsteigers. Ähnlich
ergeht es dem Vorstandsvorsitzenden Werner Benignus:
„Im ersten Moment bin ich persönlich enttäuscht.
Im zweiten Moment bin ich der Meinung, wann treffen
wir in einem Pflichtspiel auf den VfB.“ Die Vorbereitungen auf diesen
Höhepunkt (Termin: 31. Juli bis 3. August) haben
bereits begonnen. Bei Benignus steht seit gestern das
Telefon nicht mehr still. Erste Tendenzen gibt es schon.
„Wir sehen durchaus die Möglichkeit, das Pokalspiel
im Fautenhau durchzuführen.“ Mit dem Aufbau von
Zusatztribünen hinter den beiden Toren auf dem
Rasenplatz würden 10000 Zuschauer Platz finden.
Einziges Problem ist noch das Thema Sicherheit. Diesbezüglich
gibt es heute Vormittag Gespräche mit dem DFB.
Sollte dieser grünes Licht geben, dann stünde
dem Spiel im Fautenhau nichts entgegen. Was wäre
bei einem Veto des DFB? „Dann müssten wir ausweichen.
Alternativen sind Stuttgart oder Heilbronn“, sagt Benignus.
Zum jetzigen Zeitpunkt steht aber fest, dass das Testspiel
gegen den VfB Stuttgart im Rahmen der Puma-Tage am Samstag,
11. Juli, ab 18 Uhr im Fautenhau stattfindet. „Da gibt
es Verträge“, sagt der SG-Vorstandsvorsitzende.
Das Freundschaftsspiel wird nicht live übertragen.
Aber das Pokalspiel zeigt Premiere in einer Konferenz
mit anderen Begegnungen. Möglich ist auch, dass
ARD oder ZDF das schwäbische Duell zum Livespiel
der ersten Runde machen. Gründe dafür gibt
es eine Menge. Zwischen dem großen VfB und der
kleinen SG gibt es einige Bezugspunkte. Zum Beispiel
der neue Aspacher Trainer Jürgen Hartmann. Er hat
von 1985 bis 1991 insgesamt
174 Partien im Stuttgarter Dress absolviert und schnürt
noch heute für die VfB-Traditionsmannschaft die
Kickstiefel. „Es ist ein Topp-Los für uns“, sagt
der 46-Jährige, der sich in seinem Haus in Seelbach
bei Lahr die Auslosung angeschaut hat. Zudem gehören
mit Fabian Aupperle, Anton Pelipetz, Matthias Franz
und Oskar Schmiedel vier ehemalige VfB-Jugendspieler
zum Kader von Großaspach. Ein fünfter kommt
nun hinzu: Shaban Ismaili. „Wir sind uns mit dem VfB
einig. Es fehlt nur die Unterschrift“, sagt Joannis
Koukoutrigas, sportlicher Leiter der SG. Ismaili
ist genauso wie Zugang Dennis Ruiz-Maile, dessen Kontrakt
auch nur noch unterschrieben werden muss, beim heutigen
Trainingsauftakt im Fautenhau dabei. Um 17 Uhr startet
Großaspach die Vorbereitung auf seine erste Regionalliga-Saison
und natürlich auf das DFB-Pokalspiel gegen den
VfB Stuttgart, das jetzt für alle Verantwortlichen,
Spieler und Fans der SG ein Hammerlos ist.
Die
bisherigen Spiele gegen den VfB:
04.
Juli 1999 SG Sonnenhof Großaspach
- VfB Stuttgart 0:8 [Bericht]
30.
Juli 2004 SG Sonnenhof Großaspach
- VfB Stuttgart 0:5 [Bericht]
19.
Juli 2006 SG Sonnenhof Großaspach
- VfB Stuttgart 1:1 [Bericht]
11.
Juli 2008 SG Sonnenhof Großaspach
- VfB Stuttgart 1:3 [Bericht]
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Pokalduell
gegen den VfB Stuttgart Pressemitteilung von Benjamin
Ippoliti (SG Sonnenhof Großaspach)
Aspach,
29. Juni 2009 – Die SG Sonnenhof Großaspach
trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals
auf den Bundesligisten VfB Stuttgart. Die
Vorbereitungen für diesen Knüller
laufen schon auf Hochtouren und der Verein
hat bereits ein Funktionsteam zusammengestellt.
Was genau alles auf die SG Sonnenhof Großaspach
als Ausrichter der Begegnung zukommt, wird
an diesem Mittwoch bei einem Workshop des
DFB geklärt. Dann wird auch der endgültige
Termin und Austragungsort für das Pokalspiel
festgelegt. Bisher hat der Verein beim DFB
lediglich den Wunsch geäußert,
am 01.08. oder 02.08 um 17 Uhr spielen zu
wollen. Der Kartenvorverkauf für
das Pokalduell startet voraussichtlich am
9. Juli. Alle weiteren Informationen werden
am Donnerstag unter www.sg-sonnenhof-grossaspach.de und www.ferber-marketing.de bekanntgegeben. |
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Steigt
der Kracher in Heilbronn? Quelle:
Die "Heilbronner
Stimme" online am 29. Juni 2009
Noch ist unklar, wo
der Regionalligist Sonnenhof Großaspach sein Pokalspiel
gegen den VfB Stuttgart austrägt. Die Entscheidung
wird wohl zwischen dem Fautenhau in Großaspach
und dem Heilbronner Frankenstadion fallen. Von Florian Huber
- Lange mussten sie nicht
warten. Als eine der ersten Pokal-Begegnungen stand
am Samstagabend fest: Regionalligist Sonnenhof Großaspach
empfängt den Bundesligisten VfB Stuttgart. Ein
bisschen zwiegespalten waren sie schon bei der SG. „Auch
wenn das ein komisch klingt. Aber der VfB ist bei uns
schon fast Alltag“, sagt Werner Benignus, der Vorsitzende der Großaspacher.
Erste
Gespräche
Zum Beispiel am Samstag, den 11. Juli (18 Uhr),
wenn sich beide Teams zum (fast) alljährlichen
Freundschaftsspiel treffen. „Als Profi spielst du nicht
gerne gegen einen Gegner in der Vorbereitung und dann
gleich danach in einem Pflichtspiel“, weiß der
SG-Spieler Rüdiger Rehm. „Das Spiel findet auf jeden Fall statt.
Da gibt es ja Verträge“, sagt Benignus. Während
das Freundschaftsspiel auf jeden Fall in Großaspach
ausgetragen wird, ist noch unklar wo die Pokal-Begegnung
stattfindet. „Heute gibt es die ersten Gespräche
mit der Stadt Heilbronn“, kündigt Benignus an.
Dort hört man das gerne. „Ich würde mich
freuen, wenn das Spiel in Heilbronn stattfinden würde“,
sagt Heilbronns Bürgermeister Harry Mergel. Weitere Optionen zum Heilbronner
Frankenstadion sind das Stuttgarter Gazi-Stadion, in
das ebenfalls rund 15.000 Zuschauer passen würden.
Entscheidung
diese Woche
Die Entscheidung wird allerdings wohl zwischen
dem Fautenhau in Großaspach und dem Heilbronner
Frankenstadion fallen. Im eigenen Stadion müssten
Zusatztribünen errichtet werden. Das verursacht
Kosten. „Die Entscheidung fällt diese Woche. Es
spielen verschieden Faktoren eine Rolle“, sagt Werner
Benignus. Die Sicherheitsauflagen durch den DFB aber
auch die Wünsche der Großaspacher Sponsoren.
Beim VfB ist man heiß auf das Pokalduell. „Es
ist perfekt, dass dieses Spiel direkt vor unserer Haustür
stattfindet“, sagt Sportdirektor Horst Heldt vor dem Nachbarschaftsduell
mit dem Team des früheren VfB-Profis Jürgen Hartmann.
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Nachbarschaftsduell
im Pokal
Quelle: Der
"VfB
online" am 27. Juni 2009
Ex-Nationalspielerin
und WM-Botschafterin Renate Lingor war Glücksfee
bei der heutigen Auslosung der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde
im Rahmen des Norisring-Rennens in Nürnberg.
64
Mannschaften sind in Runde eins am Start, gespielt wird
zwischen dem 31. Juli und dem 03. August. Der VfB Stuttgart
tritt in der ersten Runde bei der SG Sonnenhof Großaspach
an. Der genaue Termin der Begegnung wird erst noch festgelegt.
Viele
bekannte Gesichter Bislang trafen der VfB und die SG Sonnenhof
Großaspach lediglich in Freundschaftsspielen,
jedoch noch nie in einem Pflichtspiel aufeinander. Trainiert
wird die SG seit dieser Saison von Ex-VfB-Profi Jürgen
Hartmann. Im Kader der Großaspacher stehen mehrere
ehemalige VfB-Spieler wie Fabian Aupperle, Anton Pelipetz,
Matthias Franz oder Oskar Schmiedel. Gespielt wird im 17.284
Zuschauer fassenden Heilbronner Frankenstadion.
Stimmen
zur Auslosung: VfB-Teamchef
Markus Babbel:
"Das ist ein schönes Los, weil Großaspach
direkt bei uns um die Ecke liegt. Für uns gibt
es nur ein Ziel: Den Einzug in die nächste Runde.
Wir werden sicher auf diverse alte Bekannte treffen,
denn einige frühere Nachwuchsspieler sind ja jetzt
in Großaspach aktiv." VfB-Sportdirektor Horst
Heldt:
"Es ist perfekt, dass dieses Spiel direkt vor unserer
Haustür stattfindet. Das ist super für unsere
Fans und ein großes Ereignis für die Region.
Unsere Pflicht ist es, eine Runde weiterzukommen."
VfB-Stürmer
Julian Schieber: "Da kann ich ja quasi mit dem Fahrrad
hinfahren. Es werden meine Familie und die ganze Verwandtschaft
im Stadion sein."
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Die Auslosung der ersten Runde auf
einen Blick
Im Vereinspokal des Deutschen Fußball-Bundes
(DFB) stehen vom 31. Juli bis 3. August 32 Spiele der
1. Hauptrunde an. Alle Termine auf einen Blick:
Bundesliga
gegen Zweite Liga Union Berlin - Werder Bremen
Fortuna Düsseldorf - Hamburger SV FSV Frankfurt
- Borussia Mönchengladbach Bundesliga gegen Amateure SpVgg Neckarelz -
Bayern München SV Wehen Wiesbaden - VfL Wolfsburg
Sonnenhof-Großaspach - VfB Stuttgart Germania
Windeck - Schalke 04 SV Babelsberg - Bayer Leverkusen
SpVgg Weiden - Borussia Dortmund SV Roßbach/Eintracht
Trier - Hannover 96 Dynamo Dresden - 1. FC Nürnberg
VfB Lübeck - FSV Mainz 05 SpVgg Elversberg
- SC Freiburg Kickers Offenbach - Eintracht Frankfurt
FC Oberneuland - 1899 Hoffenheim Sportfreunde Lotte
- VfL Bochum Kickers Emden - 1. FC Köln
Preußen Münster - Hertha BSC Berlin
Zweite
Liga gegen Zweite Liga SC Paderborn - 1860 München
Zweite
Liga gegen Amateure SpVgg Unterhaching - Arminia Bielefeld
Tennis Borussia Berlin - Karlsruher SC VfL Osnabrück
- Hansa Rostock Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern
Rot-Weiß Erfurt - MSV Duisburg Wormatia Worms
- SpVgg Greuther Fürth Wacker Burghausen -
Rot-Weiss Ahlen SC Concordia Hamburg - TuS Koblenz
1. FC Magdeburg - Energie Cottbus FC Ingolstadt
- FC Augsburg FC Villingen - FC St. Pauli VfB
Speldorf - Rot-Weiß Oberhausen Torgelowa SV
Greif - Alemannia Aachen
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Großes
Zittern bei der SG Sonnenhof Großaspach Quelle: Der "WFV
online"
am 26. Juni 2009
Am
Samstag, den 27. Juni findet die Auslosung zur ersten
Runde des DFB-Pokals 2009/10 statt. Dabei hofft der
wfv-Pokalsieger SG Sonnenhof-Großaspach auf das
große Los wenn Weltmeisterin Renate Lingor in
der ARD-Sportschau die 32 Spielpaarungen ziehen wird.
Die Auslosung wird live vom Norisring in Nürnberg
übertragen, wo an diesem Wochenende der dritte
Lauf um die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft ausgetragen
wird. Die erste DFB-Pokalrunde wird zwischen 31. Juli
und 3. August gespielt.
Mit
im Lostopf dabei sind auch der badische Pokalsieger
SpVgg Neckarelz und Oberligavertreter FC 08 Villingen
aus Südbaden. Insbesondere für den Verbandsligisten
aus Neckrelz bedeutet der DFB-Pokal eine tolle Gelegenheit,
den Vereinsetat zu sichern. Durch die Liveübertragung
sind jeweils etwa 100.000 Euro an Preisgeld für
die Teilnehmer der ersten Runde garantiert.
Alle drei Amateur-Vertreter aus Baden-Württemberg
werden ihre Spiele zu Hause austragen. Auf alle Fälle
auswärts müssen die drei Profi-Vertreter VfB
Stuttgart, SC Freiburg und Karlsruher SC antreten. Am
DFB-Vereinspokal nehmen die Mannschaften der Bundesliga
sowie der zweiten Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres,
die Verbandspokalsieger der 21 DFB-Landesverbände
sowie die vier Erstplatzierten der abgelaufenen Spielzeit
in der dritten Liga teil. Weiter geht es im DFB-Pokal
am 22./23. September mit der zweiten Runde. Das Achtelfinale
ist für den 27./28. Oktober und das Viertelfinale
für den 9./10. Februar vorgesehen. Die beiden Partien
der Vorschlussrunde finden am 23./24. März statt
und das Endspiel wird am 15. Mai 2010 im Berliner Olympiastadion
angepfiffen.
Der
VfB kommt gleich zweimal zur SG... Sonntag, 28.
Juni 2009 (tai)
Der 11. Juli ist bei den Anhängern
der SG Sonnenhof Großaspach und den
VfB-Fans aus der Region schon lange rot
im Kalender markiert. Anlässlich der
PUMA-Tage
2009
gastiert die Profi-Elf von Markus Babbel
im Fautenhau zum Testspiel (mehr zu den
PUMA-Tagen hier). Seit der gestrigen Auslosung
der 1. Runde im DFB-Pokal können die
Verantwortlichen gleich noch einen Termin
vereinbaren. Zwischen dem 31. Juli und 3.
August kommt es gleich zur nächsten
Begegnung, da hat die Freundschaft zwischen
SG und VfB aber für mindestens 90 Minuten
Pause. Alles andere als ein klarer Sieg
der Wasen-Kicker wäre eine Sensation.
Aber jeder kennt das Fußball-Gesetz
im Pokalwettbewerb. Überraschungen,
das David Goliath ein Bein stellt, sind
schon zu genüge geschehen. Einige SG-Akteure
durchliefen die VfB-Nachwuchsschmiede und
freuen sich ihr Können nun im ersten
Pflichtspiel gegen die Nummer Eins im Schwabenland
zeigen zu dürfen. Die Geschichte des
´Goldenen Baums´ schreibt vielleicht
schon früher als erwartet ein weiteres
Kapitel...
Auslosung der 1. Runde DFB-Pokal
Die SG Sonnenhof Großaspach
darf sich im DFB-Pokal auf einen attraktiven
Gegner freuen. In der 1. Runde kommt es
zum "Derby" gegen den VfB
Stuttgart. Einen genauen
Termin für die Partie, die vermutlich
im Heilbronner Frankenstadion ausgetragen
wird, steht noch nicht fest.
SG gegen VfB - Das wird ein
Knaller !!! |
Interne Links zum DFB-Pokal: [Erste Schnappschüsse]
[komplette Fotogalerie] [Aus der Presse]
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